Hans C. Schnorf Exaflop

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Inhaltsangabe zu „Exaflop“ von Hans C. Schnorf

Phil Moser, Manager eines Hedgefonds mit Sitz am Zürcher See, verspekuliert sich komplett und wird fristlos entlassen. Um zu beweisen, dass er nicht der Versager ist, für den sein Vater ihn hält, gründet Phil einen eigenen Hedgefonds. Gemeinsam mit einem skrupellosen, aber brillanten Mediziner heckt er einen gefährlichen Plan aus, über den er jedoch zusehends die Kontrolle verliert. Schließlich stehen sogar Menschenleben auf dem Spiel.

Das Buch konnte mich nicht erreichen, zu fade und langweilig.

— trollchen

Ein intelligent konstruierter und spannungsreicher Thriller mit grandiosen Charakteren. Absolut lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Überraschend großartiger Thriller über Pharmakonzerne und Hedgefonds! Absolut lesenswert!

— Nefertari35

Lesen! Lesen! Lesen! Toller Roman über Hedgefonds und Pharmaunternehmen.

— gorgophol

Sehr nahe an der Realität! Die Macht der Hedgefonds!

— mabuerele

Wohl eher ein Krimi, statt eines Thrillers

— ChattysBuecherblog

Je länger ich Exaflop las, desto mehr nahm mich die Geschichte gefangen. Ein rasanter Gegenwartsthriller! Den Autor behalte ich im Auge!

— LarricqAntoine

Ein intelligenter, sehr spannender Thriller! Man spürt, dass der Autor weiß, wovon er schreibt: Bedingungslos zu empfehlen!

— MartinHuber

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  • Zu nichtssagend

    Exaflop

    trollchen

    07. February 2016 um 10:17

    Exaflop Herausgeber ist GMEINER (1. September 2014) und hat 238 Seiten. Kurzinhalt: Phil Moser, Manager eines Hedgefonds mit Sitz am Zürcher See, verspekuliert sich komplett und wird fristlos entlassen. Um zu beweisen, dass er nicht der Versager ist, für den sein Vater ihn hält, gründet Phil einen eigenen Hedgefonds. Gemeinsam mit einem skrupellosen, aber brillanten Mediziner heckt er einen gefährlichen Plan aus, über den er jedoch zusehends die Kontrolle verliert. Schließlich stehen sogar Menschenleben auf dem Spiel. Meine Meinung: Da der Anfang mir zu schleppend und nichtssagend war, habe ich das Buch nach den ersten 100 Seiten leider abgebrochen. Die Story an sich hat mich schon fasziniert, aber leider konnte mich die Story nicht erreichen. Es ging so zäh dahin und die Seiten blätterten weiter, aber nichts passierte, leider. Wahrscheinlich war es der Schreibstil, der es mir so schwer machte, das Buch zu Ende zu lesen. Sicherlich war es sehr beklemmend und sehr düster zuweilen, aber trotzdem waren für mich die Protagonisten sehr nichtssagend und manche Taten und Schritte nicht nachvollziehbar. Mein Fazit: Leider abgebrochen, es konnte mich nicht erreichen, schade! Ich vergebe 2 Sterne.

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  • Leserunde zu "Exaflop: Thriller (Thriller im GMEINER-Verlag)" von Hans C. Schnorf

    Exaflop

    hansschnorf

    EINLADUNG ZUR LESERUNDE VON EXAFLOP   Hallo, liebe LovelyBooks Leserinnen und Leser!   Ich möchte Euch gerne zu einer Leserunde meines Romans EXAFLOP einladen. EXAFLOP ist soeben bei Gmeiner-Digital herausgekommenen und kann auf allen gängigen Reader gelesen werden. Für die Leserunde werden zehn e-Books verlost und kostenlos an jene LB-Leserinnen und Leser gemailt, die mir die spannendsten Antworten auf folgende Frage liefern (die selbstverständlich mit der zentralen Thematik des Buchs zu tun hat):   FRAGE: Jeder muss hin und wieder Medikamente schlucken. Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob die Pille in deinen Händen tatsächlich das deklarierte Medikament enthält, und nicht eine andere, möglicherweise schädliche Substanz?   Nun einige Bemerkungen zum Buch:   EXAFLOP ist ein Thriller, der in Zürich und Genf zur Zeit der Finanzkrise von 2008 spielt. Es geht um Karrieregier und Erfolgssucht, sei es im Finanzindustrie, am Spital, oder in der Pharmaforschung. Ergebnisse müssen geliefert werden, zu welchem Preis auch immer. Wer nicht strampelt, geht unter. Jeder ist jedem ein Konkurrent. Kurz, ein Umfeld, in dem beinahe zwangsläufig fatale Fehler auftreten werden....   Mit diesem Thriller lote ich die Frage aus, was die Folgen wären, wenn ein Finanzspekulant einen Medikamentenversuch am Spital beeinflusste, um dadurch an der Börse zu profitieren.   Phil Moser, ein Schweizer Hedgefondsmanager befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Dann wird er durch eine Fehlspekulation auf dem falschen Fuß erwischt und fristlos entlassen. Zusammen mit Detlef, einem brillanten, aber zwielichtigen Mediziner, heckt er einen gefährlichen Plan aus. Doch schon bald verliert das ungleiche Paar die Kontrolle über ihr Vorhaben...   Um mehr zu erfahren, klickt die Leseprobe  oder die Autorenhomepage www.hans-c-schnorf.ch  an, wo die Leseprobe verlinkt ist.     Die Bewerbungsfrist, um an der Leserunde teilzunehmen dauert bis Sonntag, 28 September 2014. Am Montag 29.September werden die Gewinner/-innen bekannt gegeben.  Die Leserunde wird wird 6 Wochen dauern. Ich wünsche eine spannende und anregende Lektüre und hoffe auf eine lebhafte Diskussion und bin natürlich  offen für Fragen zu Entstehung und Hintergrund des Buchs, usw....   Hans C. Schnorf

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    • 132
  • Von Gier getrieben

    Exaflop

    buecherwurm1310

    Phil Moser hat gespielt und verloren. Nein, er verspielte sein Geld weder beim Poker noch beim Roulette. Er managte Hedgefonds und verspielte das Geld Anderer. Man nimmt es ihm übel und so ist er von heute auf morgen seinen Job los. Sein eigener Hedgefonds setzt auf das Scheitern eine Medikamenten-Studie. Damit seine Vorstellungen auch Wirklichkeit werden, holt er den Mediziner Detlef Gunzenhauser ins Boot. Der Plan läuft aus dem Ruder und Menschenleben stehen auf dem Spiel. Der erste Teil des Thrillers kommt recht behäbig daher, er sorgt dafür, dass wir nicht nur die Protagonisten kennenlernen, sondern auch einiges über Finanzgeschäfte und Medikamentenstudien. Aber dann geht es schnell Schlag auf Schlag. Es ist beängstigend, wie Profitgier die Menschen antreibt. Phil wurde von seinem Vater immer als Versager gesehen und wollte sich beweisen. Nun muss er die Kosten der Pflege seines Vaters tragen. Obwohl er dieses Spiel mitspielt, ist er doch nicht unsympathisch und hat manches Mal Bedenken. Dagegen ist Gunzenhauser sehr skrupellos. Karrer hat mit seinem Unternehmen das Krebsmedikament, das nun in Studien erprobt wird, entwickelt und ist von der Wirksamkeit überzeugt. Marcel Quantin, ein fürsorglicher Pfleger, ist knapp bei Kasse und lässt sich zum willigen Handlanger machen. Das Buch liest sich flüssig und ist spannend. Die fiktive Handlung lässt ahnen, dass schnell Realität daraus werden könnte. Wenn jemand von Geldgier getrieben wird, vergisst er schnell einmal, welche Konsequenzen sein Handeln auf andere Menschen haben kann. Ein spannendes Buch.  

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    • 2
  • Geld regiert die Welt

    Exaflop

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2014 um 14:15

    Inhalt: Phil Moser, Manager eines Hedgefonds mit Sitz am Zürcher See, verspekuliert sich komplett und wird fristlos entlassen. Um zu beweisen, dass er nicht der Versager ist, für den sein Vater ihn hält, gründet Phil einen eigenen Hedgefonds. Gemeinsam mit dem skrupellosen, aber brillanten Mediziner Detlef Gunzenhauser heckt er einen gefährlichen Plan aus, über den er jedoch zusehends die Kontrolle verliert. Schließlich stehen sogar Menschenleben auf dem Spiel. Meine Meinung: Der Anfang des Romans wird einem wahrscheinlich erst einmal sehr sachlich und nüchtern vorkommen. Da man mit einigen Fachbegriffen konfrontiert wird, die manch einem vermutlich nicht geläufig sind. Doch dies ändert sich sehr schnell und schon steckt man in einer spannenden Geschichte über die Pharmaindustrie, Biotechnologie und Hedgefonds. Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, da viele Personen in dem gefährlichen Plan von Phil und Detlef involviert sind. Phil spielt aber die größte und wichtigste Rolle. Er ist ein kleiner Pechvogel, lässt kein Fettnäpfchen aus, hat einen guten Kern und ist aufgrund seiner Schulden der Habgier verfallen. Detlef, Phils Partner, ist das absolute Gegenteil. Er ist ein gerissener Geschäftsmann und geht auch gerne im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen, um sein Ziel zu erreichen. Obwohl beide negative Seiten besitzen, mochte ich sie. Allerdings gibt es auch noch viele weitere interessante Charaktere, die alle sehr authentisch und realistisch gezeichnet sind. Der Thriller ist flüssig und leicht geschrieben und enthält eine Prise schwarzen Humor. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, wirkt sie wahnsinnig realistisch und beängstigend. Der Autor führt uns vor Augen, was Profitgier aus einem Menschen machen kann und wie vertrauensvoll wir gegenüber der Pharmaindustrie sind. Ein intelligent konstruierter und spannungsreicher Thriller mit grandiosen Charakteren. Absolut lesenswert!

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  • Exaflop von Hans C. Schnorf

    Exaflop

    Nefertari35

    14. October 2014 um 22:08

    Kurze Inhaltsangabe: Phil Moser, Manager eines Hedgefonds mit Sitz am Zürcher See, verspekuliert sich komplett und wird fristlos entlassen. Um zu beweisen, dass er nicht der Versager ist, für den sein Vater ihn hält, gründet Phil einen eigenen Hedgefonds. Gemeinsam mit einem skrupellosen, aber brillanten Mediziner heckt er einen gefährlichen Plan aus, über den er jedoch zusehends die Kontrolle verliert. Schließlich stehen sogar Menschenleben auf dem Spiel. (Quelle: Klappentext "Exaflop" von Hans C. Schnorf, Gmeiner-Verlag) Schreibstil: Zuerst etwas schleppender Anfang, vor allem, wenn man sich in der Finanzwelt nicht auskennt, aber das wird schnell von einer absolut spannenden Geschichte über Pharmakonzerne und Hedgefonds abgelöst. Das mag sehr trocken klingen, ist es hier aber überhaupt nicht. Dies ist ein gut recherchierter Thriller, der dem Leser vor Augen führt, wie abhängig man eigentlich von der Pharmaindustrie ist. Die Pharmaindustrie handelt sicher meist seriös und im Hinblick auf die Menschen und deren Erkrankungen, aber die Möglichkeiten, die hier geschrieben wurden, sind erschreckend. Machtgier, Geldgier, Profitgier - dies alles macht aus Menschen immer schon besessende Fanatiker, aber wenn dann noch das Medizinische dazukommt, wird es zur Katastrophe. Die Charaktere sind gewissenlos oder haben Gewissen, sind skrupellos oder haben Skrupel, zweifeln oder zweifeln eben nicht, aber alle lassen sich von der Geldgier leiten. Die Konsequenz ist das Menschen darunter zu leiden haben. Sehr gut und absolut spannend geschrieben. Eigene Meinung: Ich muß sagen, das mich diese Story wirklich überrascht hat. Ich lese sehr gerne Medizinthriller, aber in Hinsicht auf Pharmaindustrie und Hedgefonds habe ich nicht mit einer so guten Geschichte gerechnet. Sie ist wirklich lesenswert und bringt viele Einblicke in die Finanzwelt und die Welt der Pharmakonzerne. Auch wenn diese Story utopisch ist, birgt sie doch den Gedanken der Möglichkeit und allein dies ist erschreckend. Ich gebe dieser Geschichte 5 Sterne, aufgrund ihrer Authenzität und weil sie mir schlicht und einfach gefallen hat.

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  • Wer das Geld hat, hat die Macht

    Exaflop

    gorgophol

    08. October 2014 um 12:55

    Phil ist Hedgefondsmanager. Ein Guter. Doch das Business ist gnadenlos. Ein Fehler und er wird auf die Straße gesetzt. Das treibt ihn zu einem verwegenen Plan. Er spekuliert mit seinem eigenen Fonds auf das Scheitern einer Medikamentenstudie für ein neues Krebsmittel. Und damit das gelingt, muss das Scheitern auch sichergestellt werden.  Hans C. Schorf hat einen Roman geschrieben, der den Leser beinahe fassungslos zurücklässt. Natürlich ist alles Fiktion, doch nach den Skandalen und Krisen der letzten Jahre, fällt es einem doch leicht, das als real gegeben anzusehen.  Geld regiert die Welt. Darauf läuft es letztendlich hinaus. Die Leidtragenden sind diejenigen, die noch an das Gute glauben. Schonungslos beschreibt der Roman, wie die Beteiligten zwischen gierigen Fonds und Großaktionären auf der einen Seite, sowie Pharmaunternehmen und Konkurrenzkampf im "Medizin-Business" auf der anderen Seite zerrieben werden.  Ein fiktiver Blick hinter die Kulissen, der einen so schnell nicht mehr los lässt.  Absolute Leseempfehlung.  

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  • Wenn Geld über Menschlichkeit siegt

    Exaflop

    mabuerele

    07. October 2014 um 15:21

    Phil Moser, 38 Jahre, arbeitet in der Finanzbranche. Er handelt mit Hedgefonds. Nebenbei hat er auch einen privaten Fond aufgelegt. Als er einer Falschmeldung zum Opfer fällt, verliert seine Firma viel Geld und er seinen Job. Sein Privatfond tendiert ebenfalls gegen Null. Karrer ist Chef eines Pharma- und Technologieunternehmens. Er hat ein Krebsmedikament entwickelt, das kurz vor der Markteinführung steht. Der Autor hat einen fesselnden Roman geschrieben. Während im ersten Teil die Protagonisten ausführlich charakterisiert und die Ausgangslage erläutert wird, nimmt die Geschichte dann einen rasanten Verlauf. Mir hat sehr gut gefallen, dass in der Handlung am Anfang eine Reihe von Faktenwissen eingebettet war und der Autor mich nicht mit Fachbegriffen alleingelassen hat. Das betrifft Erklärungen zu Hedgefonds und Leerverkäufen, Wirkungsweise des Krebsmedikaments und den Ablauf einer Medikamentenstudie. Da die Erläuterungen immer an passender Stelle geschehen, stören sie weder den Lesefluss noch mindern sie die Spannung. Phil ist auf Erfolg orientiert. Er hat Schulden und braucht Geld für die Pflege seines kranken Vaters. Karrer ist mehr Forscher als Geschäftsmann. Gunzenhauser war einst Arzt und ist nun der Ansprechpartner für gescheiterte Fondsmanager. Er zeichnet sich durch Ideenreichtum aus, überschreitet aber gern die Grenze zur Legalität. Skrupel kennt er keine. Das Buch ließ sich zügig lesen. Dazu hat nicht nur der angenehme Schriftstil beigetragen, sondern auch die Tatsache, dass sich die Handlung nahe an der Realität bewegt. Um es auf einen Nenner zu bringen: Jeden kann es treffen. Sehr gut herausgearbeitet wurden die Motive der Protagonisten. Zwischen moralischen Skrupel und dem Drang nach Reichtum war nur einer schmaler Grat. Korruption und Erpressung beeinflussten das Geschehen zusätzlich. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war logisch konsequent durchkonstruiert, wurde spannend und abwechslungsreich erzählt und hat mir eine Menge an neuem Wissen vermittelt.

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  • Meine Meinung zu: "Exaflop" von Hans C. Schnorf

    Exaflop

    ChattysBuecherblog

    06. October 2014 um 10:29

    Wer mein Leseverhalten kennt, weiss, dass ich kaum einem Buch aus dem Gmeiner Verlag widerstehen kann. Durch eine Leserunde bin ich nun in den glücklichen Umstand dieses Buches gekommen. Bereits beim Klappentext wird sich jeder Leser mit dem Gedanken ertappen: Hm...lese ich denn meine Beipackzettel? Und was ist, wenn dort nicht die volle Wahrheit steht? Richtig, man wird unsicher! Und das ist genau das Thema des Buches. Wir erleben Phil Moser als einen strebsamen Mann, der immer höher hinaus will. Koste es, was es wolle. Privatleben - kann warten. Karriere geht vor! Phil Moser arbeitet als Hedgefondmanager für Uranus Capital Global Biotechnologie und ist immer auf der Suche nach der heissesten Aktie. Heiss im Hinblick darauf, dass man die Börsianer an der Nase herum führt. Leerverkäufe tätigt, um dann hinterher gnadenlos zuschlagen zu können. Nun macht Moser jedoch einen Fehler und wird fristlos entlassen. Jedoch hatte er bereits vorgebaut, und eine eigene Firma gegründet, wofür er nun einen Partner sucht. Dieses findet sich schnell mit dem skrupellosen Gunzenhausen. Er scheint einfach alles und jeden zu beherrschen. Nun aber erkrankt Phil's Schwester... und plötzlich findet ein Umdenken statt. ich möchte jedoch nicht mehr verraten, da es sich wirklich lohnt, dieses Buch zu lesen. Außer der kriminalistischen Krimi (für mich war es leider kein Thriller) lernt der Leser gleichzeitig viele Begriffe aus der Finanzwelt, die sehr gut und verständlich erklärt werden. Krimiliebhaber, die sich gerne mit aktuellen Themen beschäftigen, werden hier voll und ganz auf ihren Genuss kommen. Einen Stern ziehe ich jedoch ab, weil es für mich leider kein Thriller war.

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  • beängstigend, glaubhaft und sehr fesselnd...

    Exaflop

    Buchfeeling

    06. October 2014 um 08:33

    Eine sehr eingängige Schreibweise, ein irgendwie sympatischer Protagonist und ein brisantes Thema. Die besten Vorrausetzungen für einen spannenden Thriller. Phil ist ein skrupelloser Spekulant, Fondmanager und Lebemann. Trotzdem ist er ein interessanter Charakter, der den Leser mitreißt. Er hat nur Geld im Kopf, weiß genau, wie er seine Ziele erreichen kann und macht sich über die Folgen wenig Gedanken. Als er alles zu verlieren droht, greift er zu drastischen, nicht ganz legalen Mitteln. Es geht um Medikamenten-Sabotage der schlimmsten Art mit noch schlimmeren Folgen. Anfangs brauchte ich eine kleine Weile, um die Zusammenhänge von Banken, Fonds und Pharmaindustrie zu entwirren. Doch der Autor schreibt verständlich und nicht zu ausführlich, sodass man schnell versteht, wer mit wem und wieso. Die Fäden laufen unaufhörlich auf einen Punkt zusammen, der für Phil zum schlimmsten Alptraum seines Lebens werden wird. Ein beklemmendes Buch über skrupellose Geldhaie, die für ihren Profit über Leichen gehen. Ein Buch über Medikamentenstudien, die für die Beteiligten lebensbedrohlich werden. Ein Buch das aufzeigt, wie es zugehen kann, wenn die Börse den Ausgang einer Studie beeinflusst und es nicht mehr auf die Wirkung eines Medikamentes ankommt, sondern nur auf die Auswirkung auf die Aktien. Das Buch ist teilweise sehr beklemmend, traurig, dramatisch und angsteinflößend. Die Nebenschauplätze und Handlungen machen das Buch sehr lebendig und flüssig. Der gesamte Stoff ist sehr schlüssig, glaubwürdig und nachvollziehbar. Umso schlimmer der Eindruck für den Leser. Eine beängstigende Vorstellung, dass es wirklich so ablaufen könnte…

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  • Realistisch, pulsierend, witzig, beunruhigend...

    Exaflop

    MartinHuber

    11. September 2014 um 14:39

    Hedgefondsmanager Phil Moser, eben noch höchst erfolgreich, doch wegen einer Fehlspekulation fristlos entlassen, scheut kein Mittel, um erneut an seinen ursprünglichen Erfolg anzuknüpfen. Er lässt er sich auf ein riskantes Spiel ein, indem erbeschließt, auf eine Medikamentenstudie am Genfer Universitätsspital Einfluss zu nehmen, und gleichzeitig durch ein gezielte Börsenspekulation Millionen einzustecken. Doch bald schon muss er einsehen, dass er jedoch jegliche Kontrolle über sein kriminelles Unterfangen verliert eine Kettenreaktion von Ereignissen ausgelöst hat, die er nicht vorgesehen hat... Phil interessiert als Protagonist unter anderem deshalb, weil er trotzt seiner kriminellen Energie, als beinahe romantischer, naiver Träumer daherkommt. Was jedoch in keiner Weise auf seinen Kumpel, Detlef zutrifft, ein mit allen Wassern gewaschenen Arzt mit Kontakten zur Halbwelt. Dennoch ist mir Detlef wegen seiner unverschämt genussfreudige Seite beinahe sympathisch. Auf der anderen Seite kämpft die Genfer Chefärztin Josette Calvien, und Heinrich Karrer, der Chef jenes Biotechnologieunternehmens das besagtes Studienmedikament herstellt, bis zum letzten für sein Lebenswerk: ob es ihm gelingt, verrate ich nicht. Und dann ist da natürlich Rosina, Phils Schwester, die sich plötzlich im Auge des Sturms wiederfindet... Alles in allem ein intelligenter, sehr spannender Thriller, (der vor allem nach dem ersten Drittel so richtig abfährt, dann dafür umso mehr). Man spürt, dass der Autor weiß, wovon er schreibt: Bedingungslos zu empfehlen!  

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