Hans Christian Andersen , Tonya Goranova Die Schneekönigin

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Inhaltsangabe zu „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen

Ein zauberhaftes Winter-Märchen von Hans Christian Andersen, nacherzählt von Gisela Stottele und mit magischen Bildern von Tonya Goranova. "Einigen Menschen drang eine Scherbe ins Herz, und das war ganz entsetzlich, denn das Herz wurde zu einem Eisklumpen."Genau das passiert Kay, Gerdas liebem Freund. Und dann wird er auch noch von der Schneekönigin in ihren Eispalast entführt. Gerda macht sich auf die Suche nach Kay – und wenn es sein muss, geht sie bis ans Ende der Welt. Ob Gerda ihn findet und erlösen kann?  

Einfach nur schön....

— Miamou

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  • Die Schneekönigin oder ein Märchen über das Erwachsenwerden...

    Die Schneekönigin

    Miamou

    29. December 2016 um 13:24

    Da ich gestern einen freien Nachmittag hatte und mir „Die Schneekönigin“ schon so lange vorgenommen habe, war es dann schließlich soweit. Und was soll ich sagen…den Nachmittag mit Hans Christian Anderson zu verbringen hat was :-) Nun kann man natürlich sagen, gut ein Märchen, für Kinder optimal und es stimmt. „Die Schneekönigin“ beschreibt sehr bildhaft eine Geschichte von zwei Kindern, der Bursche, Kay, wird vorn der Schneekönigin entführt und seine bester Freundin, Gretchen (in anderen Versionen auch Gerda) macht sich auf die Suche nach ihm. Dabei erlebt sie so einige Abenteuer, sie trifft auf eine Zauberin mit einem wunderschönen Blumengarten, auf sprechende Krähen, auf ein rohes Räubermädchen mit einem Rentier und muss zum Schluss Kay aus den Fängen der Schneekönigin befreien. Für Kinder wird es tatsächlich „nur“ ein schönes Märchen sein und das ist auch gut so, denn auch wir erwachsene Leser haben Märchen einfach so erlebt wie sie sind. Für Erwachsene aber tut sich in „Die Schneekönigin“ ein sehr vielschichtiges und psychologisch dichtes Märchen auf. Die Freundschaft der beiden Kinder wird auf die Probe gestellt, als Kay zwei Spiegelsplitter des Teufels treffen, einer ins Herz und der andere ins Auge. Diese Spiegelsplitter verzerren die Wirklichkeit und alles was gut und schön ist, wird durch den Spiegel böse und hässlich gemacht. Kay nimmt die Welt daher anders wahr, als sie tatsächlich ist und so ist es für die Schneekönigin, die nicht die besten Absichten hat, ein leichtes den Burschen mit sich zu nehmen. Gretchen sucht den besten Freund und opfert zunächst ihr liebstes dafür auf. Sie denkt, dass der Fluss Kay verschlungen hat und schenkt ihm ihre „roten Schuhe“. Der Fluss nimmt Gretchen mit und sie landet schließlich bei einer alten Frau, die sich als Zauberin entpuppt und Gretchen bei sich behalten möchte, weil sie gerne ein kleines Mädchen hätte. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein, denn im Garten der Zauberin herrscht das ganze Jahr Frühling und die Blumen blühen. Gretchen ist verzaubert von den Geschichten, die sie erzählen, bis sie erkennen muss, dass die Blumen eigentlich sehr Ich – bezogen und narzisstisch sind. Sie wendet sich also von ihnen ab und trifft auf eine Krähe, die ihr nun entscheidende Hinweise gibt, wie sie Kay finden kann. Durch die Krähe lernt Gretchen erstmalig die Liebe zwischen Mann und Frau kennen, denn die Krähe hat eine Geliebte in einem Schloss. In diesem Schloss trifft sie auf ein Geschwisterpärchen, das ihr schnell freundschaftlich gewogen ist und welches ihr materiell hilft, dass sie ihre Reise bald beenden kann. Während Gretchen also auf dem Weg zum Schloss der Schneekönigin ist (in einer goldenen Kutsche) wird sie von einer Räuberbande überrascht. Aber auch dort findet sie eine Fürsprecherin, in Form eines ziemlich groben Räubermädchens (welches mich persönlich aber sehr verzaubert hat :-)). Doch in jeder rauen Schale steckt ein weicher Kern und gerade durch dieses Räubermädchen erkennt Gretchen, wie wichtig es ist, sich in dieser Welt auf die eigenen Füße zu stellen. Schlussendlich gelangt sie an das Schloss der Schneekönigin, in dem Kay dazu verdonnert wurde aus Eissplittern das Wort „Ewigkeit“ zu formen, um aus den Fängen der Schneekönigin zu entkommen. Sein Splitter im Herzen ist nun aber schon so weit angewachsen, dass sein Herz zu Eis gefroren ist. Gretchen muss das erkennen und weint, vor Trauer, weil sie den Freund verloren hat…der Rest ist ein Happy End sondergleichen und wie man es sich für ein Märchen nur wünschen kann.Und der Schlusssatz ist sehr beeindruckend: „Sie waren Erwachsene, die im Herzen Kinder geblieben sind.“ Von mir daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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