Die Schneekönigin

von Hans Christian Andersen 
4,3 Sterne bei22 Bewertungen
Die Schneekönigin
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Einfach nur schön....

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Inhaltsangabe zu "Die Schneekönigin"

Der kleinste Splitter vom Spiegel des Teufels macht das Herz kalt und lässt alles Schöne hässlich erscheinen. Fern von zu Hause im eisigen Palast der Schneekönigin kann der kleine Kay nicht ahnen, dass schon jemand versucht, ihn von dort zu befreien!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783730606667
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:96 Seiten
Verlag:Anaconda Verlag
Erscheinungsdatum:30.06.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.09.2013 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Miamous avatar
    Miamouvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur schön....
    Die Schneekönigin oder ein Märchen über das Erwachsenwerden...

    Da ich gestern einen freien Nachmittag hatte und mir „Die Schneekönigin“ schon so lange vorgenommen habe, war es dann schließlich soweit. Und was soll ich sagen…den Nachmittag mit Hans Christian Anderson zu verbringen hat was :-) Nun kann man natürlich sagen, gut ein Märchen, für Kinder optimal und es stimmt. „Die Schneekönigin“ beschreibt sehr bildhaft eine Geschichte von zwei Kindern, der Bursche, Kay, wird vorn der Schneekönigin entführt und seine bester Freundin, Gretchen (in anderen Versionen auch Gerda) macht sich auf die Suche nach ihm. Dabei erlebt sie so einige Abenteuer, sie trifft auf eine Zauberin mit einem wunderschönen Blumengarten, auf sprechende Krähen, auf ein rohes Räubermädchen mit einem Rentier und muss zum Schluss Kay aus den Fängen der Schneekönigin befreien. Für Kinder wird es tatsächlich „nur“ ein schönes Märchen sein und das ist auch gut so, denn auch wir erwachsene Leser haben Märchen einfach so erlebt wie sie sind.

    Für Erwachsene aber tut sich in „Die Schneekönigin“ ein sehr vielschichtiges und psychologisch dichtes Märchen auf. Die Freundschaft der beiden Kinder wird auf die Probe gestellt, als Kay zwei Spiegelsplitter des Teufels treffen, einer ins Herz und der andere ins Auge. Diese Spiegelsplitter verzerren die Wirklichkeit und alles was gut und schön ist, wird durch den Spiegel böse und hässlich gemacht. Kay nimmt die Welt daher anders wahr, als sie tatsächlich ist und so ist es für die Schneekönigin, die nicht die besten Absichten hat, ein leichtes den Burschen mit sich zu nehmen. Gretchen sucht den besten Freund und opfert zunächst ihr liebstes dafür auf. Sie denkt, dass der Fluss Kay verschlungen hat und schenkt ihm ihre „roten Schuhe“. Der Fluss nimmt Gretchen mit und sie landet schließlich bei einer alten Frau, die sich als Zauberin entpuppt und Gretchen bei sich behalten möchte, weil sie gerne ein kleines Mädchen hätte. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein, denn im Garten der Zauberin herrscht das ganze Jahr Frühling und die Blumen blühen. Gretchen ist verzaubert von den Geschichten, die sie erzählen, bis sie erkennen muss, dass die Blumen eigentlich sehr Ich – bezogen und narzisstisch sind. Sie wendet sich also von ihnen ab und trifft auf eine Krähe, die ihr nun entscheidende Hinweise gibt, wie sie Kay finden kann. Durch die Krähe lernt Gretchen erstmalig die Liebe zwischen Mann und Frau kennen, denn die Krähe hat eine Geliebte in einem Schloss. In diesem Schloss trifft sie auf ein Geschwisterpärchen, das ihr schnell freundschaftlich gewogen ist und welches ihr materiell hilft, dass sie ihre Reise bald beenden kann. Während Gretchen also auf dem Weg zum Schloss der Schneekönigin ist (in einer goldenen Kutsche) wird sie von einer Räuberbande überrascht. Aber auch dort findet sie eine Fürsprecherin, in Form eines ziemlich groben Räubermädchens (welches mich persönlich aber sehr verzaubert hat :-)). Doch in jeder rauen Schale steckt ein weicher Kern und gerade durch dieses Räubermädchen erkennt Gretchen, wie wichtig es ist, sich in dieser Welt auf die eigenen Füße zu stellen. Schlussendlich gelangt sie an das Schloss der Schneekönigin, in dem Kay dazu verdonnert wurde aus Eissplittern das Wort „Ewigkeit“ zu formen, um aus den Fängen der Schneekönigin zu entkommen. Sein Splitter im Herzen ist nun aber schon so weit angewachsen, dass sein Herz zu Eis gefroren ist. Gretchen muss das erkennen und weint, vor Trauer, weil sie den Freund verloren hat…der Rest ist ein Happy End sondergleichen und wie man es sich für ein Märchen nur wünschen kann.

    Und der Schlusssatz ist sehr beeindruckend: „Sie waren Erwachsene, die im Herzen Kinder geblieben sind.“ Von mir daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

    Kommentare: 1
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    barabooks avatar
    barabookvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mein Lieblingsmärchen
    Kommentieren0
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fantastisches Märchen!
    Kommentieren0
    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 8 Monaten
    lilli_geeksantiquess avatar
    lilli_geeksantiquesvor 10 Monaten
    SicaUees avatar
    SicaUeevor einem Jahr
    wie_reas avatar
    wie_reavor 2 Jahren
    neunsiegels avatar
    neunsiegelvor 2 Jahren
    flowerchild73s avatar
    flowerchild73vor 2 Jahren
    cfreyers avatar
    cfreyervor 2 Jahren

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