Hans Christoph Buch

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Hans Christoph BuchApokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern
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Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern
Hans Christoph BuchBoat People. Literatur als Geisterschiff
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Boat People. Literatur als Geisterschiff
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 (2)
Erschienen am 31.03.2014
Hans Christoph BuchBaron Samstag
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Baron Samstag
Baron Samstag
 (2)
Erschienen am 01.03.2013
Hans Christoph BuchElf Arten, das Eis zu brechen
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Elf Arten, das Eis zu brechen
Elf Arten, das Eis zu brechen
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Erschienen am 28.07.2016
Hans Christoph BuchNolde und ich. Ein Südseetraum
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Nolde und ich. Ein Südseetraum
Nolde und ich. Ein Südseetraum
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Erschienen am 16.09.2013
Hans Christoph BuchReise um die Welt in acht Nächten
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Reise um die Welt in acht Nächten
Reise um die Welt in acht Nächten
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Erschienen am 24.08.2009
Hans Christoph BuchBaron Samstag oder das Leben nach dem Tod
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Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod
Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod
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Erschienen am 01.03.2013
Hans Christoph BuchTod in Habana
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Tod in Habana
Tod in Habana
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Erschienen am 01.09.2007

Neue Rezensionen zu Hans Christoph Buch

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S

Rezension zu "Elf Arten, das Eis zu brechen" von Hans Christoph Buch

Leider eine Enttäuschung..
storiesonpapervor 2 Jahren

„Elf Arten, das Eis zu brechen“ von Hans Christoph Buch aus der Frankfurter Verlagsanstalt ist eine wilde Aneinanderreihung von Geschichten, die auf den ersten Blick scheinbar nur sehr lose miteinander zu verknüpfen sind. In diesen wagt sich der Romancier zum ersten Mal an die Einbindung seiner Familie, in der laut Klappentext ein dunkles Geheimnis „nicht besprochen, sondern verschwiegen werden soll“. Dabei unterteilt er alles in drei Grundkapitel: „Wo bin ich?“, „Woher komme ich?“ und „Wohin gehe ich?“

„Wo bin ich?“ – Als Verfasser von Reportagen bereiste Buch auch viele gefährliche Regionen, die in diesen Kapiteln angerissen werden. So berichtet er von Reisen nach Russland, Kambodscha und Haiti, in denen er sich von Geheimdiensten verfolgt fühlt, sich mit Opfern der Roten Khmer trifft und auch seine eigene familiäre Vergangenheit einbezieht, wenn es um seine Großmutter in Port-au-Prince geht, deren erste Verlobung aufgelöst werden muss, weil die NSDAP dem deutschen Verlobten aufgrund der Hautfarbe Jeanne Buchs die Vermischung der Rassen durch eine Hochzeit untersagte. Wirken die ersten Erzählungen noch literarisch, basiert die Passage der Vorfahren Buchs aus zusammengestellten Briefen und Dokumenten. Für mich ist dieser Teil der stärkste, ist er mir am meisten im Gedächtnis geblieben und macht klar, wo Buch passend zur Kapitelüberschrift in seinem Leben steht.  Weiterhin vermittelt er kurze, aber spannende Einblicke in das Leben seiner Interviewpartner.

„Woher komme ich?“ – Eigentlich hätte schon die „haitische Passage“ hier dazugehört, doch Buch zieht den Kreis enger und berichtet von seinen Eltern, denen er nach seinen Tod mit Erinnerungen gedenkt, aber ebenfalls nicht Halt macht vor Dingen, die lieber verborgen geblieben wären. Es ist eine sehr ehrliche Art zu berichten, wenn Buch in einer Form ohne Punkt und Komma von den Gedanken über seine Mutter schreibt und über die Dinge, die er mit ihr verbindet. Leider konnten mich die Kapitel nicht wirklich mitreißen, da die Erzählungen in meinem Empfinden sehr sachlich abgehandelt werden und mich nicht berühren konnten.

„Wohin gehe ich?“ – Die Frage, wohin Buch mit dem dritten und letzten Kapitel geht, habe ich mir während der Lektüre leider auch gestellt. Er sucht seinen Alten Ego, den Ornithologen Hans Busch und reist zur Antarktis. Ab diesen Moment wurde mir der Text leider zu wirr und ich wusste nicht genau, was mir der Autor gerade eigentlich sagen soll. Ist es real, skurril oder eine Komödie?

11 Arten, das Eis zu brechen – 11 Kapitel, die Buch in drei Teile gliedert. Dem Autor ist es wunderbar gelungen, seine Texte mit klaren Überschriften zu definieren, dann aber zu Erzählungen zu greifen, die scheinbar doch nichts mit diesen zu tun haben und deren Sinn sich der Leser erst erarbeiten muss. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, mir würde ein Puzzleteil zur Entschlüsselung fehlen – der Geistesblitz, der mich klar sehen beziehungsweise lesen lässt. „Elf Arten, das Eis zu  brechen“ war mein erstes Buch des Autors und ich fürchte, dass sich dieses nicht als Einsteiger eignet. Hatte mich schon das wirklich tolle Cover mit einem Kunstwerk von Caspar David Friedrich angelockt, konnte mich der Klappentext komplett davon überzeugen, das Buch lesen zu wollen. Leider hatte ich nach der Lektüre das Gefühl, etwas ganz anderes gelesen zu haben, als angekündigt war. Noch immer weiß ich nicht so recht, was ich da eigentlich vor mit hatte. Eine Reisereportage? Eine Biografie? Eine Sammlung wilder Kurzgeschichten? Ich kann dieser Mischung leider nur 2,5 von 5 Sternen geben, aber trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen, da ich mir sicher bin, dass „Elf Arten, das Eis zu brechen“ zu den Texten gehört, die das Publikum spalten. Was mir gefehlt und nicht gefallen hat, ist für viele sicher eine grandios unterhaltsame und spannende Lektüre, intelligent ist sie allemal.

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Rezension zu "Baron Samstag" von Hans Christoph Buch

H.C. Buch - Baron Samstag
Jarivor 2 Jahren

Dieses Buch ist schwer. Schwer zu lesen. Schwer zu greifen. Schwer zu rezensieren. Aber ich versuche mich trotzdem mal daran. Die Literaturkritiker sind geteilter Meinung, was Buchs "Baron Samstag" anbelangt und ich persönlich kann mir kaum eine Meinung dazu bilden. Selbst jetzt nicht, nachdem ich es etwas sacken habe lassen.

"Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod" hat keine eigentliche Handlung. Es bloss ein Thema, nämlich den Tod in seinen Formen und Varianten. Als Leser muss man sich auf dieses Zickzack einlassen. Man wird mal hierhin geworfen, mal dahin. Dabei gibt es kapitelübergreifende Geschehnisse, die aber immer wieder auseinandergerissen werden.

Auch die Erzählperspektive wechselt laufend. Mal erzählt Buch auktorial, dann aus der Ich-Perspektive, dann kommt plötzlich Graf Dracula zu Wort. Durchzogen ist das Ganze von vielen Zitaten und Auszügen aus literarischen Grössen und Wörtern, die man entweder überliest oder im Wörterbuch nachschlägt und dann gleich wieder vergisst.

Ich hatte irgendwo in der Mitte einen ziemlichen Hänger. Das Buch braucht sehr viel Lesekraft, wenn man den Handlungsverläufen über Zeiten und Figuren hinweg folgen will. Ebenfalls zeigt sich am Anfang noch kein roter Faden, und auch wenn man am Schluss dem Thema auf den Grund gehen kann, so braucht dies doch einige Zeit. Hätte das Buch mehr Seiten gehabt, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen.

Eine abschliessende Meinung kann ich nicht geben, da das Buch einfach zu speziell ist. Ich empfehle, erst einmal etwas in die Geschichte(n) hineinzulesen, bevor man zu "Baron Samstag" greift. Es ist bestimmt keine Lektüre für jedermann/-frau. Mich lässt das Buch eher ratlos zurück...

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W

Rezension zu "Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern" von Hans Christoph Buch

Rezension zu "Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern" von Hans Chr. Buch
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Einen „Schiffbruch mit Zuschauern“ nennt der Essayist und Reporter Hans Christoph Buch im Untertitel den dritten Teil seiner Afrika –Trilogie, in der er jeweils in Romanform mit starken Reportageelementen seine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen in Afrika seit etwa 1995 beschreibt.

In der Tradition großer Reiseschriftsteller und mit dem kritischen Bewusstsein eines europäischen Intellektuellen begibt er sich immer wieder an die Orte des modernen Schreckens und in die Hölle des Weltbürgerkriegs, der in der Dritten Welt ausgekämpft wird, besonders in Afrika.

Das Buch erschüttert und provoziert seinen Leser, nicht nur, weil Buch immer wieder seinen eigenen Status als Beobachter in Frage stellt und überzeugend beschreibt, warum man in den geschilderten Extremsituationen nicht neutral oder gar angemessen sich verhalten kann, sondern auch weil er in der Schilderung von für unsere Verhältnisse furchtbaren Zuständen die Grenzen zwischen Reportage und Fiktion verschwimmen lässt.

Es ist eine geschundene, eine schier hoffnungslose Welt, die Buch da beschreibt, in die die Industrienationen auf die vielfältigste Art verwickelt sind. In einem Nachwort zieht er nüchterne Bilanz:
„So besehen, hat sich nicht allzu viel verändert seit den Tagen der Berliner Kongo-Konferenz, und die Kluft zwischen den Sonntagsreden unserer Politiker und der grimmigen Realität vor Ort ist nicht schmaler, sondern breiter und tiefer geworden. Die schon damals fragwürdige Ausrede, Afrika sei weit weg und man wisse nicht genug, um die Vorgänge zu beurteilen, gilt heute nicht mehr: Im Zeitalter der Globalisierung liegt der Kongo vor unsere Haustür und was in Goma oder Kisangani passiert ist, ist live im heute journal oder den Tagesthemen zu sehen. Die Frage stellt sich, wer oder was zynischer war: Bismarck, der die Zivilisierung Afrikas versprach und gleichzeitig den Kontinent mit billigem Fusel aus seiner Schnapsfabrik überschwemmte, oder das salbungsvolle Gerede von Menschenrechten und Demokratie, während Bootsflüchtlinge in Sichtweite Europas ertrinken…“

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