Baron Samstag

von Hans Christoph Buch 
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Baron Samstag
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"Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod" hat keine eigentliche Handlung. Es bloss ein Thema, nämlich den Tod.

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Inhaltsangabe zu "Baron Samstag"

Mit »Baron Samstag« lädt Hans Christoph Buch zu einer fantasievollen Zeitreise ein, einer Expedition ins Ich, die den Erzähler an die Orte seiner in Südfrankreich verbrachten Jugend führt: ins Kloster La Sainte Baume, in dem er Französisch lernte, nach Marseille, wo sein Vater Generalkonsul war, und Sanary, wo der Erzähler den Spuren prominenter Exilschriftsteller nachgeht, darunter Brecht und Feuchtwanger, Thomas und Heinrich Mann. In Haiti erlebt er die Folgen der Erdbebenkatastrophe und damit den Untergang des Landes, so wie er es kannte. Angesichts des Verlusts von Vergangenem stellt sich Buch schließlich selbst dem Zerfall. Nach seinem Tod ist es seine Ex-Frau Judith, die an seiner statt nach Kolumbien reist und sich im Herzen der Finsternis auf Spurensuche begibt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783627001896
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Frankfurter Verlagsanstalt
Erscheinungsdatum:01.03.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Jaris avatar
    Jarivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod" hat keine eigentliche Handlung. Es bloss ein Thema, nämlich den Tod.
    H.C. Buch - Baron Samstag

    Dieses Buch ist schwer. Schwer zu lesen. Schwer zu greifen. Schwer zu rezensieren. Aber ich versuche mich trotzdem mal daran. Die Literaturkritiker sind geteilter Meinung, was Buchs "Baron Samstag" anbelangt und ich persönlich kann mir kaum eine Meinung dazu bilden. Selbst jetzt nicht, nachdem ich es etwas sacken habe lassen.

    "Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod" hat keine eigentliche Handlung. Es bloss ein Thema, nämlich den Tod in seinen Formen und Varianten. Als Leser muss man sich auf dieses Zickzack einlassen. Man wird mal hierhin geworfen, mal dahin. Dabei gibt es kapitelübergreifende Geschehnisse, die aber immer wieder auseinandergerissen werden.

    Auch die Erzählperspektive wechselt laufend. Mal erzählt Buch auktorial, dann aus der Ich-Perspektive, dann kommt plötzlich Graf Dracula zu Wort. Durchzogen ist das Ganze von vielen Zitaten und Auszügen aus literarischen Grössen und Wörtern, die man entweder überliest oder im Wörterbuch nachschlägt und dann gleich wieder vergisst.

    Ich hatte irgendwo in der Mitte einen ziemlichen Hänger. Das Buch braucht sehr viel Lesekraft, wenn man den Handlungsverläufen über Zeiten und Figuren hinweg folgen will. Ebenfalls zeigt sich am Anfang noch kein roter Faden, und auch wenn man am Schluss dem Thema auf den Grund gehen kann, so braucht dies doch einige Zeit. Hätte das Buch mehr Seiten gehabt, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen.

    Eine abschliessende Meinung kann ich nicht geben, da das Buch einfach zu speziell ist. Ich empfehle, erst einmal etwas in die Geschichte(n) hineinzulesen, bevor man zu "Baron Samstag" greift. Es ist bestimmt keine Lektüre für jedermann/-frau. Mich lässt das Buch eher ratlos zurück...

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    S
    stroelivor 5 Jahren

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