Hans Fallada Bauern, Bonzen und Bomben

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Inhaltsangabe zu „Bauern, Bonzen und Bomben“ von Hans Fallada

»Die beste Schilderung der deutschen Kleinstadt.« Kurt Tucholsky Als aufgebrachte Bauern eine Viehpfändung vereiteln, gerät in einer norddeutschen Kleinstadt alles aus den Fugen. Intrigen und politische Ränke werden geschmiedet, dem Spiel um Geld und Macht kann keiner sich entziehen. – Mit diesem lebendigen, zutiefst menschlichen Roman entwirft Hans Fallada ein reiches Panorama des innenpolitischen Elends der Weimarer Republik. »Meine kleine Stadt steht für tausend andere und für jede große auch.« Hans Fallada

Das Buch gehört zu einer Reihe, die im Aufbau Taschenbuchverlag herausgekommen ist.

— HEIDIZ

Lokalkolorit zwar aus der Weimarer Republik, aber gewisse Parallelen zu heute sind nicht zu übersehen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Kleinstadtsatire vom Feinsten

    Bauern, Bonzen und Bomben

    HEIDIZ

    05. March 2017 um 19:56

    Mich hatte vor einiger Zeit mal wieder ein Fallada-Roman begeistert. Heute möchte ich nun gern davon berichten. "Bauern, Bonzen und Bomben" erzählt von einer norddeutschen Kleinstadt (Tucholsky bezeichnete Falladas Roman als beste Schilderung der deutschen Kleinstadt.), von aufgebrachten Bauern, einer Viehpfändung, Intrigen und politischen Machenschaften. Der Roman ist zeitlich in der Weimarer Republik angesiedelt.   Leseprobe: =========   Sie finden aus der Wirrnis der schwarzen Halle erst nach Minuten mit Zündhölzern und Flüchen ihren Weg. Dabei kommt es zu Zwischenfällen: Medizinalrat Doktor Lienau stürzt, verliert den Anschluß an die Gruppe und muß erst spät, mit völlig zerschlagenen Schienbeinen und gräßlich fluchend, durch eine Rettungsexpedition geborgen werden. ...   Hintergründig geht es im Buch um den Landvolkprozess in Neumünster (Holstein) an, der 1929 stattfand. Fallada erlebte ihn selbst als Berichterstatter mit. Das Buch ist dahingehend brisant und erregte nach Erscheinen die Öffentlichkeit. Die Frage, ob das Buch Reportage sei oder Roman, war an der Tagesordnung. Die Geschichte kann in jedem Fall als eine Art Satire bezeichnet werden, innerhalb der Fallada sein literarisches Talent wieder einmal mehr beweist.   Aber nicht nur die Schilderungen, Szenen und Realitäten, sondern auch die Darstellung der Charaktere haben mich überzeugt und zu 100 Prozent für diesen Roman Falladas eingenommen. Ich bin rundherum kurzweilig unterhalten worden und konnte mich in die Handlungen hinein versetzen. Das Buch ist durchweg spannend geschrieben und mit dichter Handlung versehen, sodass sich der Text flüssig lesen lässt und unterhaltsam ist.   Das Buch gehört zu einer Reihe, die im Aufbau Taschenbuchverlag herausgekommen ist. Die Bücher sind vom gleichen Format und mit ähnlichem, jeweils passendem Cover versehen.

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  • Rezension zu "Bauern, Bonzen und Bomben" von Hans Fallada

    Bauern, Bonzen und Bomben

    PaulTemple

    02. June 2011 um 12:45

    In diesem Roman bearbeitet Fallada die historischen Ereignisse der schleswig-holsteinischen Landvolkbewegung Ende der 1920er Jahre, die sich gegen die taumelnde Weimarer Republik stellten, Boykotte durchführten und gar vor terroristischen Übergriffen gegen den Staat nicht zurück schreckten. Nachdem es in der beschaulichen Kleinstadt Altholm zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen Polizeikräften und friedlich demonstrierenden Bauern gekommen ist, liegen auf allen Seiten die Nerven blank. Die Bauern entscheiden sich für einen Boykott der Stadt, welche daraufhin empfindliche wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen hat. Zwischen den Fronten: Bürgermeister Gareis, der geschickt mit Anhängern sämtlicher politischer Colour zum Wohle der Stadt verhandelt und auch die Lokalpresse für seine Ziele einzusetzen weiß... Die politisch chaotischen Tage in der Spätphase der Weimarer Republik werden von Fallada anschaulich und auf lokaler Ebene hervorragend herausgearbeitet!

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