Bauern, Bonzen und Bomben

von Hans Fallada 
4,0 Sterne bei18 Bewertungen
Bauern, Bonzen und Bomben
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huckelberrys avatar

Nur das Ende ZOG sich ein bisschen

HEIDIZs avatar

Das Buch gehört zu einer Reihe, die im Aufbau Taschenbuchverlag herausgekommen ist.

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Inhaltsangabe zu "Bauern, Bonzen und Bomben"

"Bauern, Bonzen und Bomben" ist der Titel eines Romans von Hans Fallada, der 1931 im Rowohlt-Verlag erschien. Im Text verarbeitet Fallada die historischen Ereignisse um die schleswig-holsteinische Landvolkbewegung und deren Boykott der Stadt Neumünster, über die er 1929 selbst als Hilfsjournalist einer Lokalzeitung berichtet hatte, verlegt die Handlung aber in eine fiktive pommersche Stadt Altholm. Das Buch wurde unter der Regie von Egon Monk verfilmt und 1973 als fünfteiliger Fernsehfilm (ARD) gesendet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746727844
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:636 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:24.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.08.2012 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch gehört zu einer Reihe, die im Aufbau Taschenbuchverlag herausgekommen ist.
    Kleinstadtsatire vom Feinsten

    Mich hatte vor einiger Zeit mal wieder ein Fallada-Roman begeistert. Heute möchte ich nun gern davon berichten. "Bauern, Bonzen und Bomben" erzählt von einer norddeutschen Kleinstadt (Tucholsky bezeichnete Falladas Roman als beste Schilderung der deutschen Kleinstadt.), von aufgebrachten Bauern, einer Viehpfändung, Intrigen und politischen Machenschaften. Der Roman ist zeitlich in der Weimarer Republik angesiedelt.

     

    Leseprobe:
    =========

     

    Sie finden aus der Wirrnis der schwarzen Halle erst nach Minuten mit Zündhölzern und Flüchen ihren Weg. Dabei kommt es zu Zwischenfällen: Medizinalrat Doktor Lienau stürzt, verliert den Anschluß an die Gruppe und muß erst spät, mit völlig zerschlagenen Schienbeinen und gräßlich fluchend, durch eine Rettungsexpedition geborgen werden. ...

     

    Hintergründig geht es im Buch um den Landvolkprozess in Neumünster (Holstein) an, der 1929 stattfand. Fallada erlebte ihn selbst als Berichterstatter mit. Das Buch ist dahingehend brisant und erregte nach Erscheinen die Öffentlichkeit. Die Frage, ob das Buch Reportage sei oder Roman, war an der Tagesordnung. Die Geschichte kann in jedem Fall als eine Art Satire bezeichnet werden, innerhalb der Fallada sein literarisches Talent wieder einmal mehr beweist.

     

    Aber nicht nur die Schilderungen, Szenen und Realitäten, sondern auch die Darstellung der Charaktere haben mich überzeugt und zu 100 Prozent für diesen Roman Falladas eingenommen. Ich bin rundherum kurzweilig unterhalten worden und konnte mich in die Handlungen hinein versetzen. Das Buch ist durchweg spannend geschrieben und mit dichter Handlung versehen, sodass sich der Text flüssig lesen lässt und unterhaltsam ist.

     

    Das Buch gehört zu einer Reihe, die im Aufbau Taschenbuchverlag herausgekommen ist. Die Bücher sind vom gleichen Format und mit ähnlichem, jeweils passendem Cover versehen.

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    PaulTemples avatar
    PaulTemplevor 7 Jahren
    Rezension zu "Bauern, Bonzen und Bomben" von Hans Fallada

    In diesem Roman bearbeitet Fallada die historischen Ereignisse der schleswig-holsteinischen Landvolkbewegung Ende der 1920er Jahre, die sich gegen die taumelnde Weimarer Republik stellten, Boykotte durchführten und gar vor terroristischen Übergriffen gegen den Staat nicht zurück schreckten.

    Nachdem es in der beschaulichen Kleinstadt Altholm zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen Polizeikräften und friedlich demonstrierenden Bauern gekommen ist, liegen auf allen Seiten die Nerven blank. Die Bauern entscheiden sich für einen Boykott der Stadt, welche daraufhin empfindliche wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen hat. Zwischen den Fronten: Bürgermeister Gareis, der geschickt mit Anhängern sämtlicher politischer Colour zum Wohle der Stadt verhandelt und auch die Lokalpresse für seine Ziele einzusetzen weiß...

    Die politisch chaotischen Tage in der Spätphase der Weimarer Republik werden von Fallada anschaulich und auf lokaler Ebene hervorragend herausgearbeitet!

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    huckelberrys avatar
    huckelberryvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nur das Ende ZOG sich ein bisschen
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lokalkolorit zwar aus der Weimarer Republik, aber gewisse Parallelen zu heute sind nicht zu übersehen.
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    I
    idxx03vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Porträt der Landvolkbewegung.
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    bahes avatar
    bahe
    Sokratess avatar
    Sokratesvor 2 Monaten
    Valilus avatar
    Valiluvor einem Jahr
    schickchriskas avatar
    schickchriskavor 2 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

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