Hans Fallada Dies Herz, das dir gehört

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Inhaltsangabe zu „Dies Herz, das dir gehört“ von Hans Fallada

Der Träumer und die starke Frau

Eine anmutige, nicht alltägliche Liebesgeschichte zwischen zwei ungleichen Menschen – dem verwöhnten Jungen aus gutem Hause, der herausfinden möchte, wer er wirklich ist, und der lebensklugen Verkäuferin aus der Markthalle am Berliner Alexanderplatz, die mit ungebrochener Kraft ihre Liebe durch alle Gefährdungen steuert. Ein echtes Fallada-Thema in der unverwechselbaren Handschrift des großen Erzählers.

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  • Rezension zu "Dies Herz, das dir gehört" von Hans Fallada

    Dies Herz, das dir gehört

    marioeh89

    07. September 2013 um 09:31

    „Dies Herz, das dir gehört“ ist ein Roman von Hans Fallada, welcher ursprünglich im Jahre 1939 geschrieben wurde und verfilmt werden sollte. Es geht um Johannes, kurz Hannes, Wiebe, Sohn von Fabrikbesitzern, der die steigende Arbeitslosigkeit nicht erträgt und sein Glück in Amerika suchen will. Gebeutelt kehrt er Jahre später zurück und traut sich nicht seinem Boshaften Bruder so wieder unter die Augen zu treten. Er trifft auf Johanna, kurz Hanne, welche ihm beibringt wieder richtig zu Leben. Das Buch sollte eigentlich verfilmt werden und einen junger Heimkehrer zeigen, der von einem Mädchen des Volkes aufgefangen wird. Innerhalb dieses Buches sollen alle Charaktere nationalsozialistisch sein, jedoch war eine Auflage des Buches, dass weder der Nationalsozialismus, noch Politik erwähnt werden sollte. Der geplante Film ist jedoch nie entstanden und erst in den 90er Jahren ist das Buch erschienen. Obwohl dieses Buch bereits mehrere Jahrzehnte alt ist, ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen, die Unterhaltungen sind oft sehr knapp, kurz gefasst. Dies könnte daher kommen, da das Buch ja verfilmt werden sollte. Wenn die kurzen Dialoge entsprechend betont werden, dann sind sie genau passend und wirken nicht abgehackt. Außerdem hat Fallada das typische Berlinern eingebaut, jedoch nicht für alle Charaktere gleich. Der gebildete Johannes Wiebe spricht Hochdeutsch, ebenso wie Johanna, die vom Lande kommt. Die Angestellten Berlinern, jedoch nicht allzu stark. Tiefer gestellte Personen Berlinern deutlich mehr. Das Buch liest sich insgesamt nicht wie ein 74 Jahre altes Werk, sondern wie ein vor kurzem geschriebenes. Wenn man bedenkt, dass Hans Fallada dieses Buch innerhalb weniger Wochen geschrieben hat und dies auch nicht nach seinen eigenen Vorstellungen, sondern nach den Filmvorlagen, so hat er dies sehr gut umgesetzt. Dies ist mein erstes Buch von Hans Fallada, doch wenn er in der Lage ist unter solch schweren Bedingungen in so kurzer Zeit so ein gutes Buch zu schreiben, dann freue ich mich sehr auf weitere Bücher von ihm.

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