Ein Mann will nach oben

von Hans Fallada 
4,4 Sterne bei42 Bewertungen
Ein Mann will nach oben
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Karl Siebrechts Leben. Er bleibt wie er ist und wird doch jemand ganz anderes. Ein Traum, ein Leben und was das Leben daraus macht.

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Der junge Karl will nach dem Tod des Vaters die Großstadt Berlin erobern. In dem Buch kann man den Weg dahin über fast 25 Jahre miterleben.

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Inhaltsangabe zu "Ein Mann will nach oben"

»Eine Berliner Variante des amerikanischen Traums.«

Berliner Zeitung

Der Waisenjunge Karl Siebrecht will im Berlin der Zwischenkriegszeit Karriere machen. Er chauffiert verbotene Frachten und dunkle Gestalten durch die Stadt und wird zum Beobachter der Berliner Gesellschaft. – Rund zwei Jahrzehnte deutscher Geschichte erzählt dieser packende Roman über einen großen Lebenstraum und den Preis des Geldes.

»Karl Siebrecht ist eine der schönsten Figuren, die Fallada je erfand.« Die Zeit

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746626888
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:761 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:28.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.04.2012 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    mozireadvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der junge Karl will nach dem Tod des Vaters die Großstadt Berlin erobern. In dem Buch kann man den Weg dahin über fast 25 Jahre miterleben.
    Leben in Berlin vor 100 Jahren

    Karl Siebrecht will nach dem Tod seines Vaters nach Berlin, um nicht in seinem Heimatdorf zu versauern. Er ist erst 16 und hat sich vorgenommen, die Stadt zu erobern. Auf der Fahrt dahin lernt er die etwas jüngere Rieke kennen, die ihn unter ihre Fittiche nimmt, ihn bei sich, ihrem Vater und ihrer Schwester wohnen lässt. Sie zeigt ihm auch, wie "es in Berlin läuft", denn Karl ist noch sehr naiv. Er nimmt verschiedene Arbeitsstellen an, die er jedoch auch wieder verliert, sei es durch zuviel Mitleid mit Ärmeren oder durch Stress mit Vorgesetzten. Irgendwann landet er dann als Gepäckträger auf den Berliner Bahnhöfen, was ihn später zur Selbstständigkeit und zu Auf- und Abstiegen führen wird. Karl ist nie zufrieden mit dem Erreichten, will immer weiter nach oben, sich dabei aber nicht helfen lassen, keinem etwas schuldig sein. Er ist einerseits mitfühlend zu seinen Mitmenschen, hilft Trockenmietern, einer betrunkenen Taxi-Fahrgästin oder unterstützt Rieke beim Kauf einer Nähmaschine. Andererseits übergeht er aber oft seine Freude, entscheidet über ihre Köpfe hinweg und nimmt keine Rücksicht auf sie. Er ist froh, wenn sie ihm helfen, übergeht sie aber ansonsten und "macht sein eigenes Ding". Der Roman spielt im Deutschland von 1909 bis Anfang der 30er Jahre. Der 1. Weltkrieg wird nur am Rande erwähnt, die Inflation spielt allerdings schon eine Rolle. Man bekommt schon einen Einblick in das Berlin der damaligen Zeit. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es spannend, allerdings anders als einen Krimi und habe es in drei Tagen durchgelesen. Komisch war aber das Ende, es wirkt irgendwie "angehängt" und unwirklich, nicht fertig erzählt. Kurz: Es passt nicht richtig. Aber lest selbst.

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    Angel10vor 5 Jahren
    Ein Mann will nach oben

    Ein junger Mann, Karl Siebercht,  kommt mit 16 Jahren nach Berlin und will es erobern. Der Roman zeigt in wunderbarer Weise, wie er sich hoch arbeitet, vom Mauerergehilfen zum Direktor. Oft scheint alles verloren, im letzten Moment hat er die zündende Idee oder / und trifft die richtigen Leute.
    Dabei bleibt er halbwegs anständig, so setzt er sich für Trockenmieter ein und riskiert seinen Job. Seinen Freund und stillen Teilhaber Rittmeister von Senden will er ebenfalls nicht ganz legal um sein Kapital bringen. Im Gegensatz dazu begegnet man dem Typ "skrupelloser Kapitalist" oft genug im Roman, in verschieden Generationen und Facetten. Parallelen zu unserer heutigen Welt kann man da nicht ausblenden.

    Der Roman beginnt im November 1909. Rund zwanzig Jahre begleitet man Karl auf seinem Weg nach oben und durch alle Wirschafts- und Währungskrisen.



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    Wolfgang Brunnervor 9 Jahren
    Rezension zu "Ein Mann will nach oben" von Hans Fallada

    Soeben zum zweiten Mal gelesen, möchte ich nun auch hierzu meine Meinung kundtun:
    Ein eindrucksvolles Bild Berlins wird geboten, sprachlich sehr hochwertig und amüsant. In meinen Augen so etwas wie ein Klassiker schildert es die unermüdlichen Bemühungen eines Mannes, sein Leben zu leben... Erfolg im Beruf wie auch bei den Frauen zu haben.
    Es handelt sich um eine glaubhafte Schilderung der damalige Zeit mit vielen Details. Wer die Fernsehserie kennt, sollte (sofern nicht bereits geschehen) auf jeden Fall das Buch lesen - es ist ein Klassiker!

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    AnMich_09vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Karl Siebrechts Leben. Er bleibt wie er ist und wird doch jemand ganz anderes. Ein Traum, ein Leben und was das Leben daraus macht.
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