Hans Fallada Ein Mann will nach oben

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Inhaltsangabe zu „Ein Mann will nach oben“ von Hans Fallada

»Eine Berliner Variante des amerikanischen Traums.«

Berliner Zeitung

Der Waisenjunge Karl Siebrecht will im Berlin der Zwischenkriegszeit Karriere machen. Er chauffiert verbotene Frachten und dunkle Gestalten durch die Stadt und wird zum Beobachter der Berliner Gesellschaft. – Rund zwei Jahrzehnte deutscher Geschichte erzählt dieser packende Roman über einen großen Lebenstraum und den Preis des Geldes.

»Karl Siebrecht ist eine der schönsten Figuren, die Fallada je erfand.« Die Zeit

Karl Siebrechts Leben. Er bleibt wie er ist und wird doch jemand ganz anderes. Ein Traum, ein Leben und was das Leben daraus macht.

— AnMich_09

Der junge Karl will nach dem Tod des Vaters die Großstadt Berlin erobern. In dem Buch kann man den Weg dahin über fast 25 Jahre miterleben.

— moziread

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  • Leben in Berlin vor 100 Jahren

    Ein Mann will nach oben

    moziread

    16. July 2016 um 13:24

    Karl Siebrecht will nach dem Tod seines Vaters nach Berlin, um nicht in seinem Heimatdorf zu versauern. Er ist erst 16 und hat sich vorgenommen, die Stadt zu erobern. Auf der Fahrt dahin lernt er die etwas jüngere Rieke kennen, die ihn unter ihre Fittiche nimmt, ihn bei sich, ihrem Vater und ihrer Schwester wohnen lässt. Sie zeigt ihm auch, wie "es in Berlin läuft", denn Karl ist noch sehr naiv. Er nimmt verschiedene Arbeitsstellen an, die er jedoch auch wieder verliert, sei es durch zuviel Mitleid mit Ärmeren oder durch Stress mit Vorgesetzten. Irgendwann landet er dann als Gepäckträger auf den Berliner Bahnhöfen, was ihn später zur Selbstständigkeit und zu Auf- und Abstiegen führen wird. Karl ist nie zufrieden mit dem Erreichten, will immer weiter nach oben, sich dabei aber nicht helfen lassen, keinem etwas schuldig sein. Er ist einerseits mitfühlend zu seinen Mitmenschen, hilft Trockenmietern, einer betrunkenen Taxi-Fahrgästin oder unterstützt Rieke beim Kauf einer Nähmaschine. Andererseits übergeht er aber oft seine Freude, entscheidet über ihre Köpfe hinweg und nimmt keine Rücksicht auf sie. Er ist froh, wenn sie ihm helfen, übergeht sie aber ansonsten und "macht sein eigenes Ding". Der Roman spielt im Deutschland von 1909 bis Anfang der 30er Jahre. Der 1. Weltkrieg wird nur am Rande erwähnt, die Inflation spielt allerdings schon eine Rolle. Man bekommt schon einen Einblick in das Berlin der damaligen Zeit. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es spannend, allerdings anders als einen Krimi und habe es in drei Tagen durchgelesen. Komisch war aber das Ende, es wirkt irgendwie "angehängt" und unwirklich, nicht fertig erzählt. Kurz: Es passt nicht richtig. Aber lest selbst.

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  • Leserunde zu "Als wir unsterblich waren" von Charlotte Roth

    Als wir unsterblich waren

    Buecherwurm1973

    Vor ein paar Tagen ist der Roman „Als wir unsterblich waren“ von Charlotte Roth erschienen. Hinter diesem Pseudonym steht die Autorin Charlotte Lyne. Der Roman ist die Geschichte von Alexandra, die in der Nacht des 9. November 1989 im Strudel allgemeiner Begeisterung über die deutsch-deutsche Grenze getrieben wird, sich verliebt und zugleich erfahren muss, dass ihre geliebte Grossmutter ihr ein Geheimnis verbirgt.  Es ist vor allem aber die Geschichte von Paula, die bei Ausbruch des  Ersten Weltkrieges sechzehn Jahre alt ist und sich mit all ihrer Leidenschaft in den Kampf für eine neue, gerechtere Welt  - und in ihre Liebe zu dem getriebenen Sozialdemokraten Clemens wirft. Wenn das Schicksal der beiden Frauen dich interessiert, dann bewirb dich auf eines von 10 Freiexemplare, die der Droemer Knaur Verlag zur Verfügung stellt. Inhalt:  Inhalt: November 1989. "Willkommen in West-Berlin", dröhnt es aus einem Lautsprecher, als die Ostberliner Studentin Alexandra von der Menschenmenge in die Arme eines jungen Mannes gedrängt wird. Liebe auf den ersten Blick! Berlin vor dem Ersten Weltkrieg. Die junge und mutige Paula setzt sich leidenschaftlich für Frauen- und Arbeiterrechte ein. Ihre Träume von einer neuen, gerechteren Welt teilt sie mit dem charismatischen Studentenführer Clemens, mit dem sie Seite an Seite kämpft. Damals, als sie unsterblich waren, beginnt ihre dramatische Geschichte, die auch die Geschichte unseres Landes ist und die Jahrzehnte später Alexandras Welt für immer verändern wird. Wenn du dieses Buch im Rahmen der Leserunde lesen möchtest, dann beantworte folgende Frage bis am 12. Mai 2014: Was erwartest du von diesem Buch?  Die Leserunde wird von Charlotte Lyne begleitet.   Anmerkung: Jeder Gewinner/in verpflichtet sich, möglichst zeitnah das Buch zu lesen und anschliessend eine Rezension zu schreiben. Es ist selbstverständlich, dass ihr euch in den Leseabschnitten mit den anderen Teilnehmern austauscht.

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  • Ein Mann will nach oben

    Ein Mann will nach oben

    Angel10

    08. July 2013 um 08:32

    Ein junger Mann, Karl Siebercht, kommt mit 16 Jahren nach Berlin und will es erobern. Der Roman zeigt in wunderbarer Weise, wie er sich hoch arbeitet, vom Mauerergehilfen zum Direktor. Oft scheint alles verloren, im letzten Moment hat er die zündende Idee oder / und trifft die richtigen Leute. Dabei bleibt er halbwegs anständig, so setzt er sich für Trockenmieter ein und riskiert seinen Job. Seinen Freund und stillen Teilhaber Rittmeister von Senden will er ebenfalls nicht ganz legal um sein Kapital bringen. Im Gegensatz dazu begegnet man dem Typ "skrupelloser Kapitalist" oft genug im Roman, in verschieden Generationen und Facetten. Parallelen zu unserer heutigen Welt kann man da nicht ausblenden. Der Roman beginnt im November 1909. Rund zwanzig Jahre begleitet man Karl auf seinem Weg nach oben und durch alle Wirschafts- und Währungskrisen.

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  • Rezension zu "Ein Mann will nach oben" von Hans Fallada

    Ein Mann will nach oben

    Wolfgang Brunner

    07. December 2009 um 22:55

    Soeben zum zweiten Mal gelesen, möchte ich nun auch hierzu meine Meinung kundtun: Ein eindrucksvolles Bild Berlins wird geboten, sprachlich sehr hochwertig und amüsant. In meinen Augen so etwas wie ein Klassiker schildert es die unermüdlichen Bemühungen eines Mannes, sein Leben zu leben... Erfolg im Beruf wie auch bei den Frauen zu haben. Es handelt sich um eine glaubhafte Schilderung der damalige Zeit mit vielen Details. Wer die Fernsehserie kennt, sollte (sofern nicht bereits geschehen) auf jeden Fall das Buch lesen - es ist ein Klassiker!

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