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NiWa

vor 2 Jahren

Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.

Die Leserunde beginnt am 10.2.2016.

Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.

!!! Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost !!!

Für den Oktober haben wir uns „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada vorgenommen.

Klappentext:

„Ein einzigartiges Panorama des Berliner Lebens in der Nazizeit: Hans Falladas eindringliche Darstellung des Widerstands der kleinen Leute avancierte rund 60 Jahre nach ihrer Entstehung zum überragenden Publikumserfolg in Deutschland und der Welt. Millionen Leser sind berührt von der Geschichte des Ehepaars Quangel, das nach dem Kriegstod des Sohnes einen ganz privaten Weg findet, sich gegen das unmenschliche Regime zur Wehr zu setzten und so die eigene Seele zu retten.

Der Sensationsbestseller – in mehr als 30 Sprachen übersetzt

Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Hans Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch den Dichter und späteren Kulturminister Johannes R. Becher in die Hände kam. Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin diesen Roman nieder und schuf ein Panorama des Lebens der „normalen“ Leute im Berlin der Nazizeit: Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist. – Diese Neuausgabe präsentiert Falladas letzten Roman endlich in der ungekürzten Originalfassung und zeigt ihn rauer, intensiver, authentischer. Ergänzt wird der Text durch ein Nachwort, Glossar und Dokumente zum zeithistorischen Kontext.“


Die Leserunde beginnt am 10. Februar und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ lesen will.:-)


Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben geben kann.

Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung.
Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen!

• Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit die Leserunde übersichtlich bleibt.
• Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!


Zur Einteilung der Leseabschnitte
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Meine Ausgabe ist in 4 Teile und 73 Kapitel gegliedert und danach habe ich die Leserunde eingeteilt:

1. Leseabschnitt: Teil 1/Kapitel 1 - 11
2. Leseabschnitt: Teil 1/Kapitel 12 - 19
3. Leseabschnitt: Teil 2/Kapitel 20 - 27
4. Leseabschnitt: Teil 2/Kapitel 28 - 33
5. Leseabschnitt: Teil 3/Kapitel 34 - 44
6. Leseabschnitt: Teil 3/Kapitel 45 - 51
7. Leseabschnitt: Teil 4/Kapitel 52 - 63
8. Leseabschnitt: Teil 4/Kapitel 64 - Ende

Autor: Hans Fallada
Buch: Jeder stirbt für sich allein

AnnaBerlin

vor 2 Jahren

Ja, ich bin dabei! | Klassiker-Café

Das Buch habe ich auf den SuB, ich schaue mal, ob ich dafür Zeit finde, dann würde ich hier gerne mitmachen. :) Mal sehen, ob es klappt. Erst einmal meine angefangenen Bücher beenden. :)

NiWa

vor 2 Jahren

Ja, ich bin dabei! | Klassiker-Café

Nein, ich bin diesmal nicht dabei. Ich habe das Buch schon gelesen.

Ich wünsche bewegende Lesemomente damit, mich hat die Geschichte der Quangels sehr berührt.

Beiträge danach
166 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Aleida

vor 2 Jahren

Teil 4/Kapitel 52 - 63
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Miamou schreibt:
Ich hab diesen Abschnitt noch nicht ganz zu Ende gelesen. Aber ich muss sagen, dass diese Geschichte der Persickes für mich ganz schlimm war. Unvorstellbar, dass man seine Eltern so denunzieren kann. Da lief mir echt die Gänsehaut auf. Ich glaub aber, dass der nicht überspitzt böse gezeihnet war. Der war von Anfang an so skrupellos.

Ja, diese Szene fand ich auch sehr schlimm. Er ist ohne jedes Mitleid für seinen Vater und beauftragt einfach so seinen Tod. Er hätte ja auch einfach "nur" dafür sorgen können, dass sein Vater für immer in der Anstalt bleiben muss. Aber das ist ihm noch nicht genug.

Aleida

vor 2 Jahren

Fazit/Rezensionen

Ein sehr beeindruckendes Buch, über das man sicher noch länger nachdenken wird. Man hofft und leidet wirklich mit den Figuren mit. Fallada zeigt sehr eindringlich das Leben der einfachen Leute zu dieser Zeit und wie sie versuchen auf ihre Weise Widerstand zuleisten.
Obwohl ich sonst eigentlich kaum Bücher mit diesem Thema lese, bin ich froh dieses Buch gelesen zu haben.

Evan

vor 2 Jahren

Teil 3/Kapitel 34 - 44
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Aleida schreibt:
Fand ich auch sehr schön! Besonders so im Gegensatz zu der sich zuspitzenden Situtation bei den Quangels und Trudel in Berlin. Wenigstens hier kann man etwas Hoffnung haben.

Das hat mir auch sehr gut gefallen, ich hoffe doch sehr das der Kuno-Dieter "was wird".

Evan

vor 2 Jahren

Teil 3/Kapitel 45 - 51
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Apfelgruen schreibt:
"Es ist egal, ob nur einer kämpft oder zehntausend; wenn der eine merkt, er muss kämpfen, so kämpft er, ob er Mitkämpfer hat oder nicht." Und beim Escherich hat letztendlich doch die Menschlichkeit/das Mitgefühl/das Gefühl der Sinnlosigkeit des eigenen Tuns die Oberhand gewonnen.... was für eine Ironie, dass ausgerechnet der Jäger am Ende der Einzige war, der bekehrt wurde...

Ja dieser Satz ist doch sehr stark und gut gewählt, den genau das haben Otto und Anna gemacht!
Der Escherich ist am Schluss doch noch sympatisch obwohl es für ihn kein mittel gibt alles den Selbstmord um die Schande die diese Diktatur dem deutschen Volk gebracht hat zu bekämpfchen.
Die arme Anna tut mir auch so leid, wie kann es nur Menschen geben die andere Menschen gerne quälen??!!? Früher wie heute gibt es sie, enfach unbegreiflich!

Evan

vor 2 Jahren

Teil 4/Kapitel 52 - 63
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Estrelas schreibt:
Die Situation scheint ausweglos für die Quangels, aber wenn die Verhandlung und Bestrafung so kommt, wie es sich abzeichnet, werden sie zumindest kein KZ mehr erleben. Ihren Mut in der Verhandlung bewundere ich, und sie schaffen es sogar, noch einmal öffentlich den Staat zu entblößen.

Dieser Abschnitt mit der Anna fand ich auch sehr "stark". Doch was mich in diesem Abschnitt sehr zugesetzt hat ist der Zellenkamerad von Otto, da man in so einer Lage noch so viel Güte aufbringen kann finde ich bemerkenswert. Dieser Charakter hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Evan

vor 2 Jahren

Teil 4/Kapitel 64 - Ende
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Das Ende ist wie schon von euch erwähnt, sehr bewegend, auch wenn man ja weiss das es kein gutes Ende geben kann.

Nun interessiert mich die "wahre" Geschichte dieses Ehepaares umso mehr, ich denke ich werde da mal recherchieren wie es tatsächlich abgelaufen ist.

Evan

vor 2 Jahren

Fazit/Rezensionen
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Trotz einiger längen im Buch, ist die Geschichte sehr lesenswert und die Thematik die dahinter steckt sollte in unseren Köpfen erhalten bleiben, denn wir haben es jetzt in unserem reichen Europa richtig gut!

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