Hans Fallada Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein

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Inhaltsangabe zu „Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein“ von Hans Fallada

Erlebtes, Erfahrenes und Erfundenes So beeindruckend offen und suggestiv wie in keinem anderen literarischen Text erzählt Fallada von den Zwängen eines Morphinisten: Die Euphorie des Rausches und das Desaster danach kannte er aus eigener Erfahrung. – Mehr oder weniger direkt entlieh er die Motive aller acht Geschichten in diesem Buch der eigenen Biographie: seiner Zeit in Haft und vor allem den Erlebnissen mit den eigenen Kindern. „Alles in meinem Leben endet in einem Buch.“ Hans Fallada

Autobiographisches, Erlebtes und Erfundenes. Der Titel suggeriert allerdings etwas, das nicht eingehalten wird!

— Fritz_Nitzsch
Fritz_Nitzsch

Ich empfehle das Buch Fallada-Fans und anderen Lesern, die sich für seine Biografie interessieren.

— HEIDIZ
HEIDIZ

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    Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein
    Fritz_Nitzsch

    Fritz_Nitzsch

    18. April 2017 um 16:33

    In 8 Kurzgeschichten, Fragmenten und Entwürfen präsentiert uns der Aufbau-Verlag ein Panoptikum des Schaffens Falladas. Der Reiz liegt in der skrupellosen Authentizität, die die Maske der Fiktion in der Literatur entzaubert und unausweichlich zum Gespräch mit dem Autor einlädt. Das ist es, was Fallada zu einem der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts macht. Ebenso wie die Tatsache, dass es ihm gelang den Mythos der aufgeklärten Preußen sowie den Mythos der Weimarer Republik und der Nazi-Zeit bloßzustellen. Somit kann dieser „sachliche Bericht“ als ein leserfreundlicher Stellvertreter des Kosmos um Fallada angesehen werden.Allerdings enttäuscht, dass der Aufbau mit dem gewählten Titel, der völlig deplatziert ist, eine falsche Fährte legt: denn die Morphiumabhängigkeit, die neben seiner Alkoholsucht einen wichtigen Aspekt seines Lebens darstellt, ist zwar ein Bestandteil dieser Auswahl, macht allerdings nur 1 Kurzgeschichte aus, die dann gleich titelgebend war. Im Anhang wird zwar gerechtfertigt, dass die letzten 4 Geschichten aus den „Trinker“-Manuskripten stammen, allerdings wird dem Leser / Käufer hier etwas suggeriert, das nicht eingehalten wird.

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  • Gedanken eines Süchtigen

    Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    26. February 2017 um 16:57

    Fallada mag ich sehr gern, finde immer wieder das ein oder andere Buch des Autors, welches ich noch nicht gelesen habe - so neulich den sachlichen Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein.   Ein Süchtiger ...   In diesem Buch erzählt Fallada innerhalb von acht Geschichten biografische Begebenheiten. Das Buch mit diesen Geschichten wurde erstmals 2005 herausgebracht.   Die Hochs und Tief eines Süchtigen, eines Abhängigen - davon erzählt Fallada - bringt seine eigenen Erfahrungen dahingehend offen und ehrlich zum Ausdruck. Jede der Geschichten, eine mehr und eine weniger, sind biografischer Natur. Die Familie, die Kinder, aber auch die Haftzeit werden innerhalb der Geschichten thematisiert. Daher sind diese auch sehr abwechslungsreich und lassen sehr viel hinter die Kulissen des Lebens Falladas blicken - räumen einen tiefgründigen Blick ein in sein Leben und sein Denken.   Inhaltlich kann man keinen Zusammenhang zu den einzelnen Geschichten herstellen. Sie sind voneinander unabhängig zu lesen. Die Geschichte "Unterprima Totleben" sollte mal in einem Roman verarbeitet werden.   Wieder andere Geschichten sind im Trinker verarbeitet. Die Historie der Geschichten ansich ist schon sehr interessant, das Lesen des Geschichtenbuches umso mehr.   Ich empfehle das Buch Fallada-Fans und anderen Lesern, die sich für seine Biografie interessieren.

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  • Rezension zu "Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein" von Hans Fallada

    Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein
    Buecherviech

    Buecherviech

    04. January 2011 um 13:06

    Bekannt wurde Hans Fallada mit seinem Buch "Kleiner Mann, was nun", doch er hat noch viel mehr zu bieten. In dieser Anthologie finden sich einige seiner Kurzgeschichten, von denen viele autobiographisch gefärbt sind. Eindrücklich, wenn auch nicht leicht geschrieben, vermitteln sie ehrliche Einblicke in das Leben des Autors. Insbesondere die Titel gebende Geschichte, in der er seine Sucht nach Morphium beschreibt, geht einem sehr unter die Haut, an der Nadel hängende Menschen gibt es eben nicht erst seit Heroin, die Abgründe der Sucht und der Drogenbeschaffung haben sich zwar verschärft, das Leiden sich aber nicht verändert. Wer Zeit und den Willen sich einzulesen mitbringt, wird viel Spass mit der Kurzgeschichtensammlung haben.

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