Hans Fallada Weihnachtsmann - was nun?

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Inhaltsangabe zu „Weihnachtsmann - was nun?“ von Hans Fallada

Falladas Weihnachtsklassiker

Kein deutscher Schriftsteller hat Weihnachten besser verstanden als Hans Fallada: Weihnachten, das ist der Geruch von brennenden Kerzen und von Tannennadeln. Ein bunter Teller, der überquillt von Süßigkeiten. Weihnachten, das ist die Zeit der Pannen: verkehrter Geschenke und krummer Tannenbäume. Sind diese erst einmal überstanden, beginnt das Fest seinen wahren Zauber zu entfalten.

Diese Weihnachtserinnerungen habe ich sehr gerne gelesen. Mal besinnlich, oft humorvoll und immer großartig erzählt.

— Igelmanu66

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  • Weihnachten bei Fallada

    Weihnachtsmann - was nun?

    Antek

    25. September 2017 um 14:58

    Erst kürzlich habe ich Falladas Gefängnistagebuch „In meinem fremden Land“ gelesen, was mir sehr gut gefallen hat und deshalb war ich sehr gespannt auf seine Geschichten zum Fest. Fallada wurde im Jahr 1893 geboren und starb 1947 psychisch erschöpft in einem Berliner Sanatorium. Er erlebte den Ersten und Zweiten Weltkrieg, Inhaftierungen, Aufenthalte in Nervenkliniken, ganz klar, dass seine Erinnerungen an Weihnachten sehr variieren. In diesem Büchlein versammeln sich siebzehn Beiträge. Es finden sich zahlreiche mehrseitige Erzählungen, einige Weihnachtsbriefe und auch der Wunschzettel des neunjährigen Fallada aus dem Jahr 1902. Zwei Familienfotos sind ebenfalls enthalten. Eine gelungene Zusammenstellung aus seinen Arbeiten. Die Geschichten beginnen mit Weihnachten in seiner Kindheit. Wie bei jedem Kind auch bei ihm eine Zeit voller Magie und der Geschenke. Dies wird mehr als deutlich, „dann das Erwachen am nächsten Morgen. Dies Gefühl, aufzuwachen und zu wissen: Heute ist wirklich Weihnachten. Wovon wir seit einem Vierteljahr geredet, auf was wir so lange schon gehofft hatten, nun war es wirklich da.“. Da gehört das Fiebern auf den richtigen Weihnachtsbaum, „Ich tanze auf einem Bein wie ein Irrwisch umher“, die Ungeduld bis zur Bescherung und dann die Freude über die Geschenke natürlich mit dazu. Als junger Mann, der sich mit mehreren Jobs über Wasser halten muss, wird es zu einer Zeit der Betriebsamkeit und der Besorgungen. Eine Einkaufsliste fürs Weihnachtsfest, das Hoffen auf die 50 Mark Gratifikation zu Weihnachten, damit das Fest auch finanziert werden kann und dann die Freude, dass die knapp kalkulierte Rechnung am Ende aufgegangen ist, gehören zu seinem Weihnachten in dieser Zeit. In den Kriegsjahren sind die Feste von Entbehrungen gekennzeichnet, aber auch da können scheinbare „Kleinigkeiten“ wie reparierte Schuhe zum Fest, die in dieser Zeit alles andere als eine Kleinigkeit waren, dem Leser das Herz erwärmen. Traurig, einsam und deprimiert, das beschreibt seine letzten Weihnachtsbriefe aus dem Sanatorium, aber auch da schwingt die gute Hoffnung bezüglich seiner Kinder mit. Ich konnte mich beim Lesen an Weihnachten in meiner Kindheit erinnern, hat doch z.B. mein ebenfalls sparsamer Vater so manchen Weihnachtsbaum mit Zweigen, die in eingebohrte Löcher gesteckt wurden, verschönert. Ich konnte mich über die kindliche Begeisterung, die aus den Erzählungen sprudelt, freuen. Ich musste immer wieder schmunzeln. Ein Beispiel dafür ist auf jeden Fall, wenn es beim kleinen Fallada heißt, „Mit scharfem Blick musterte ich die Anzahl Apfelsinen und Mandarinen auf dem Teller. Es sind beruhigend wenig, die Hauptsache besteht aus guter solider Leckerei.“ Auch wenn ich nicht komplett mit einem jeden dieser unterschiedlichen Beiträge etwas anfangen konnte, habe ich diese Weihnachtserinnerungen interessiert und gerne gelesen. Für Fallada Fans ganz sicher ein Lesemuss und für alle anderen auf jeden Fall eine gute vier Sterne Empfehlung wert.

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  • Nun war es wirklich da

    Weihnachtsmann - was nun?

    Igelmanu66

    12. December 2016 um 23:41

    »Ein wesentlicher Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen ist der, dass die Großen ungefähr wissen, was sie vom Leben zu erwarten haben, die Kinder aber erhoffen noch das Unmögliche. Und manchmal behalten sie damit sogar recht.«In diesem Buch teilt Hans Fallada mit dem Leser einige seiner Weihnachtserinnerungen und dichtet noch weitere hinzu. Er lässt das Weihnachten seiner Kindheit lebendig werden, blickt zurück auf die schwierigen Anfangsjahre, bevor er die ersten literarischen Erfolge feiern konnte. Man ist dabei, wenn er die ersten Feste mit den eigenen Kindern feiert und wenn – gegen Ende seines Lebens – das Fest mit Einsamkeit verbunden ist.Fallada lebte von 1893 bis 1947. Unschwer kann man sich vorstellen, dass allein dieser Zeitraum für höchst unterschiedlich erlebte Weihnachtsfeste sorgte. So manche Geschichte ist von Not geprägt und birgt doch stets einen Kern von Hoffnung und Zuversicht in sich. Fallada schrieb leicht und humorvoll, oft mit einem Augenzwinkern und immer ganz nah dran am Menschen. In jede der Geschichten konnte ich sofort eintauchen und das Buch las sich in einem Rutsch.Ergänzt wird das Ganze durch ein paar Familienfotos, Auszüge aus Briefwechseln und netten Dingen wie dem Abdruck des Wunschzettels des 9jährigen Fallada aus dem Jahr 1902.Fazit: Diese Weihnachtserinnerungen habe ich sehr gerne gelesen. Mal besinnlich, oft humorvoll und immer großartig erzählt.»Dann ging es ins Bett. Bücher mitzunehmen war verboten, aber irgendein besonders geliebtes Spielzeug durfte sich jedes auf den Stuhl vor seinem Bett stellen. Und dann das Erwachen am nächsten Morgen. Dies Gefühl, aufzuwachen und zu wissen: Heute ist wirklich Weihnachten. Wovon wir seit einem Vierteljahr geredet, auf was wir so lange schon gehofft hatten, nun war es wirklich da.«

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  • Weihnachtsmann - was nun?

    Weihnachtsmann - was nun?

    Bibliomania

    22. November 2015 um 13:33

    Eine witzige Anspielung auf eines von Falladas berühmtesten Büchern: "Kleiner Mann - was nun?" Ich gebe zu, nur die Geschichten, die auch wirklich von ihm sind (der Verlag hat ein paar eigene beigesteuert) gelesen zu haben, diese haben mir jedoch gut gefallen. Humorvolle Geschichten in einer schweren Zeit, teilweise mit Berliner Dialekt. Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit kann ich das sehr empfehlen und werde jetzt definitiv nochmal einen ganzen Roman von ihm lesen.

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  • Rezension zu Weihnachtsmann – was nun? von Hans Fallada

    Weihnachtsmann - was nun?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2014 um 09:03

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele “Weihnachtsmann – was nun?” von Hans Fallada - ich muss ja an dieser Stelle mal sagen, dass ich doch irgendwie einfach schon aus Prinzip ein Fan von Autoren bin, die sich nach Märchen benennen – ist eine Sammlung verschiedenster Texte des Autors, die alle einen weihnachtlichen Anklang haben. So gibt es neben Klassikern, Texten, die Lesern von Fallada bereits bekannt sein dürften, auch einiges, was bislang wohl eher unbekannt ist, Kindheitserinnerungen des Autors und Weihnachtsbriefe. Herausgekommen ist dabei eine wirklich abwechslungsreiche und interessante Mischung aus verschiedensten Textarten aus den verschiedensten Episoden des Lebens des Autors. “Weihnachtsmann – was nun?” ist eine Sammlung von Geschichten, Erinnerungen und Briefen, die Autor Hans Fallada mit den Weihnachtsfesten seines Lebens verbindet – seien es die magischen Feste seiner Kindheit, die von Hektik und Betriebsamkeit geprägten Weihnachten des erwachsenen Fallada, die von Entbehrung geprägten Feste zu Zeiten des Krieges oder zum Schluss die einsamen Weihnachten eines kranken Mannes. Eine wunderschöne, vielfältige Sammlung weihnachtlicher Erinnerungen, manche fröhlich, manche traurig, alle aber sehr gefühlvoll. Ich kann “Weihnachtsmann – was nun?” von Hans Fallada daher nur wärmsten empfehlen, es ist eine tolle Lektüre für die Weihnachtszeit.

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