Wer einmal aus dem Blechnapf frißt

von Hans Fallada 
4,4 Sterne bei63 Bewertungen
Wer einmal aus dem Blechnapf frißt
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Antigone8s avatar

Sowohl sprachlich als auch vom Erzählstrang überzeugend. Eine Abrechnung mit dem Strafvollzug der Weimarer Republik.

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Das Buch ist schwieriger zu lesen, als seine anderen Bücher. Zum Teil sehr wirr und man fragt sich öfter, wie er das nun gemeint het.

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Inhaltsangabe zu "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt"

Wer einmal aus dem Blechnapf frißt erschien erstmals 1934. In diesem Werk verarbeitet Hans Fallada detailliert und facettenreich seine Erfahrungen im Gefängnis.

»Eine der ersten Taten der Nazis war es, dass sie dieses Buch vom Blechnapf auf die schwarze Liste setzten. Eine der ersten Taten des neuen demokratischen Deutschlands ist es, dieses Buch wieder zu drucken. Dies scheint mir beinahe symbolisch: jede Zeile in diesem Roman widerstreitet der Auffassung, die von den Nationalsozialisten über den Verbrecher gehegt und durchgeführt wurde an ihnen. Jetzt ist wieder Platz für Humanität, für eine Humanität, die wohl frei ist von jeder Gefühlsduselei, die aber des Satzes eingedenk bleibt: ihr lasst den Armen schuldig werden …«
Hans Fallada, 1945

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783868204520
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Nikol
Erscheinungsdatum:01.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" von Hans Fallada

    Ein Klassiker. Gelesen habe ich ihn vor vielen Jahren, in Erinnerung noch recht gut und die Thematik ist so aktuell, wie damals, 1952, als das Buch geschrieben wurde.
    Willi Kufalt, ewiger Pechvogel, wird aus dem Gefängnis entlassen. Voll gutem Willen versucht er, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern, scheitert jedoch an den Vorurteilen seiner Umwelt, schlechter Fürsorge und seiner eigenen fehlenden Stärke. Fast erleichtert kehrt er schließlich ins Gefängnis zurück.

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    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" von Hans Fallada

    Dieser Roman Falladas basiert auf seiner eigenen Gefängnishaft und stellt eine Abrechnung mit dem Strafvollzug der Weimarer Republik dar. Fallada hinterfragt mit diesem Werk die Bevormundung des einzelnen Häftlings durch den Staat: die Hauptperson, der Häftling Kufalt, kann nach seiner Entlassung tun und lassen was er will, er ist und bleibt derjenige, dem man nicht vertrauen kann, der es zu nichts bringt. Hinzu kommen die damals hohe Arbeitslosigkeit und die Voreingenommenheit weiter Bevölkerungsteile. Obwohl der gesellschaftskritische Aspekt klar hervortritt, liest sich dieses Buch sehr flüssig. Es hinterläßt beim Leser einen nachdenklichen Eindruck von der Wirkungsweise unseres Rechtsstaats, welcher jedoch eher das Lesevergnügen steigert als schmälert.

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    Bernhardvor 10 Jahren
    Rezension zu "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" von Hans Fallada

    Sensible Geschichte eines Gescheiterten, dessen Kraft nicht ausreicht sich in einer Gesellschaft zu behaupten, die voller Vorurteile und Gefahren ist.

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    Antigone8vor einem Tag
    Kurzmeinung: Sowohl sprachlich als auch vom Erzählstrang überzeugend. Eine Abrechnung mit dem Strafvollzug der Weimarer Republik.
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    Hundertmorgenwalds avatar
    Hundertmorgenwaldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch ist schwieriger zu lesen, als seine anderen Bücher. Zum Teil sehr wirr und man fragt sich öfter, wie er das nun gemeint het.
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    AnMich_09vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: War gerade so nett dass ichs nicht weglegte. Aber kein Stück mehr. Anklage bzgl. Haftalltag verstanden. Nur teilweise schön umgesetzt.
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    Apfelgruenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gut geschrieben, aber kommt an seine anderen Bücher nicht heran. Mit der Hauptfigur wurde ich nicht warm. Schwache vier Sterne.
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