Hans Fallada Wir hatten mal ein Kind

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Inhaltsangabe zu „Wir hatten mal ein Kind“ von Hans Fallada

Falladas Lieblingsbuch Seit Generationen wissen die Leute auf der Insel Rügen, dass mit den Gäntschows nicht gut Kirschen essen ist. Auch Johannes, der letzte Spross dieser Sippe, macht keine Ausnahme. Nur Christiane, seine große Liebe seit Kindheitstagen, hält zu ihm. Gäntschow aber kann nicht aus seiner Haut: Er will selbständig sein und frei. Zu spät erkennt er, dass er so auch Christiane verliert. Dieser Roman über einen kauzigen Helden und dessen merkwürdiges Glück war für Fallada sein „schönstes, reifstes und reichstes Buch“.

Für Fallada-Liebhaber und solche, die es werden möchten ein wunderbarer Roman - eine Geschichte, die tiefgreifend und detaillgetreu ist

— HEIDIZ
HEIDIZ

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    Wir hatten mal ein Kind
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    13. January 2017 um 09:35

    "Wir hatten mal ein Kind" ist ein etwas weniger bekannter Roman Falladas, dennoch ist er lesenswert und mich hat er zu 100 Prozent überzeugt und kurzweilig spannend unterhalten.   Wir befinden uns auf der Insel Rügen und lernen die Gäntschows kennen. Diese Familie ist nicht leicht zu händeln - so auch der jüngste der Sippe: Johannes. Er hat nur eine Freundin, das ist Juliane - er kennt sie aus dem Sandkasten, wie man so schön sagt, sie ist die einzige, die zu ihm hält.   Unser Hauptcharakter ist Johannes - innerhalb seiner Familie - es wird erzählt, wie er in seinem Tun und seinem Ringen um Selbstständigkeit und Freiheit nicht merkt, dass er die Freundschaft zu Juliane aufs Spiel setzt. Dieser Johannes - sein Charakter - steht für viele Menschen, die ebenso sind wie er, die irgendwie Einzelgänger sind, kauzig und doch heldenhaft in gewissem Sinne ...   Fallada selbst war von diesem Buch begeistert, er mochte den Helden seiner Geschichte und schrieb seinem Verleger damals, dass er meine, es sei sein bestes Buch, es schreibe sich herrlich ... Man spürt, dass Fallada das Schreiben Freude bereitet hat und gut von der Hand ging, es ist nichts gekünstelt oder an den Haaren herbeigezogen, sondern komplett von der ersten bis zur letzten Seite  durchweg spannend.   Ich fand es gut, wie Fallada an die Geschichte seines Helden rangeht. Er beginn sozusagen beim Urschleim, bei der Urgeschichte, geht über die Jugend, seine Wanderjahre, die Liebes- und Ehegeschichten, das Wiedersehen mit einer Freundin bis zum letzten Abschnitt "Wir hatten mal ein Kind" und schreibt im Prinzip sechs Bücher in einem Buch. Jeder Abschnitt kann für sich gesehen werden, bildet aber im Ganzen doch eine Einheit.   Die Darstellung und Beschreibung des Charakters  von Johannes - dem Helden der Geschichte - innerhalb der Handlung ist sehr differenziert und tiefgründig, man kann sich gut in seine Wandlungen, seine Gefühle und sein Tun hinein versetzen - alles wirkt glaubwürdig und nachvollziehbar und gleichzeitig ist es für mich auch ein Bild - eine Studie - Norddeutschlands und der Zeit Falladas.   Für Fallada-Liebhaber und solche, die es werden möchten !!!!

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