Hans Girod

 4.1 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor von Der Kannibale, Im Blutrausch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hans Girod

Hans Girod, 1937 geboren, ist Kriminalist. 1975 promovierte er zum Dr. jur., 1983 folgte die Habilitation über theoretische und methodische Grundzüge der Untersuchung verdächtiger Todesfälle.. Bis 1994 war er Dozent für Spezielle Kriminalistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Seine Arbeitsgebiete waren Sexual- und Gewaltdelikte, Identifizierung unbekannter Toter, interdisziplinäre Probleme der somatischen Rechtsmedizin und forensische Psychiatrie. Girod schreibt Einzelbeiträge bei polizeilichen Fach- oder forensisch orientierten Verlagen sowie populärwissenschaftliche Sachbücher.

Alle Bücher von Hans Girod

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Cover des Buches Der Kannibale9783360500144

Der Kannibale

 (10)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Das Ekel von Rahnsdorf9783360500168

Das Ekel von Rahnsdorf

 (6)
Erschienen am 10.09.2012
Cover des Buches Im Blutrausch9783360013286

Im Blutrausch

 (6)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Blutspuren9783360500137

Blutspuren

 (4)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Der Kreuzworträtselmord9783360012401

Der Kreuzworträtselmord

 (3)
Erschienen am 01.02.2004
Cover des Buches Der Polizistenmord von Gera9783360500106

Der Polizistenmord von Gera

 (2)
Erschienen am 20.07.2012
Cover des Buches Das Skelett im Wald9783360500113

Das Skelett im Wald

 (2)
Erschienen am 20.07.2012

Neue Rezensionen zu Hans Girod

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Rezension zu "Das Ekel von Rahnsdorf und andere Mordfälle aus der DDR" von Hans Girod

spektakuläre Mordfälle
Satovor 2 Monaten

In "Das Ekel von Rahndorf" beschreibt Hans Girod am Beispiel von 12 Fällen tatsächliche Mordfälle aus der DDR. Das Buch ist ein Tatsachenbericht, der sowohl die Umstände der Verbrechen, die Beweggründe der Täter und die Vorgehensweise der Ermittlungsbehörden betrachtet. Dabei wird auch ausführlich auf die Untersuchungsmethoden und die damals verfügbaren Techniken eingegangen. Interessant ist wie Girod das Zusammen- oder auch Gegeneinanderwirken der verschiedenen Behörden beschreibt und den politischen Druck der auf den Kriminalisten lastete zur Sprache bringt. Ergänzt werden die Fälle durch Originalfotos aus den Untersuchungsberichten, Kopien von Anweisungen und seltenen Pressemitteilungen. Vereinzelt wird auch die persönliche Situation der Ermittler beleuchtet und ihr weiterer Werdegang erwähnt.

Wie gesagt, es handelt sich um einen Tatsachenbericht in Erzählform, wer einen spannenden Krimi erwartet dürfte enttäuscht sein. Wer jedoch an den authentischen Kriminalfällen aus den 60iger bis 80iger Jahren interessieret ist könnte mit diesem Buch gut beraten sein.

Kommentare: 11
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Rezension zu "Im Blutrausch" von Hans Girod

historisch interessanter Blick in die Polizeiarbeit der DDR der 70er und 80er Jahre
irismariavor 2 Jahren

Ich habe schon mehrere Bücher gelesen, in denen ein Kriminalist oder Jurist tatsächlich geschehene Kriminalfälle dargestellt hat. Die Wirklichkeit ist manchmal spannender und außergewöhnlicher als man es von Romanen kennt. Eine ähnliche Lektüre habe ich mir auch von "Im Blutrausch" erwartet. Das Buch ist vom Professor für Kriminalistik Hans Girod geschrieben, der jahrzehntelang von der DDR Kriminalpolizei als Gutachter hinzugezogen wurde. Die im Buch berichteten Fälle sind daher auch aus verschiedenen Jahrzehnten, vor allem aus den 70er und 80er Jahren des 20. Jh. An der Sprache merkt man, dass der Autor schon etwas älter ist, aber sie passt gut zu der Zeit, in der die Fälle stattfanden. Besonders spannend fand ich die Schilderungen nicht und die Kriminalfälle sind auch nicht so spektakulär, wie es die Coveraufschrift verspricht. Letztlich geht es um mehr oder weniger gewöhnliche Mordfälle aus Eifersucht oder Habgier. Interessant fand ich, dass es alles Fälle aus der ehemaligen DDR waren, und man beim Lesen etwas über das Leben dort und die Beurteilung von kriminellen Handlungen erfahren kann. Mein Fazit: "Im Blutrausch" ist weniger ein Buch mit spannend beschriebenen spektakulären Kriminalfällen, sondern eher ein historisch interessanter Blick in die Polizeiarbeit der DDR der 70er und 80er Jahre.

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Rezension zu "Im Blutrausch" von Hans Girod

Wahre Fälle
tweedledeevor 2 Jahren

In "Im Blutrausch" hat Autor Hans Girod, der Professor für Kriminalistik ist und sowohl als Berater und Gutachter für die Kriminalpolizei der DDR tätig war, zwölf seiner spektakulärsten Fälle zusammengetragen.


Nach einer kurzen Einführung zur Kriminalitätsrate und -statistik  in der DDR präsentiert er die einzelnen Fälle, die sich in den 60er und 70er Jahren ereignet haben.


Hans Girod beschreibt die Fälle detailliert, besonders interessant sind die Ermittlungsmethoden in der damaligen DDR. Man fühlt sich beim lesen in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt und begleitet die Ermittler bei ihrer Arbeit. Gleichzeitig erhält man einen guten Einblick in das politische Gefüge und die Propagandamaschinerie. Zu einzelnen Fällen gibt es Originalfotos von Schauplätzen und Polizeifotos, was die Fälle noch realistischer erscheinen lässt.


Ich fand diesen Einblick in die Polizeiarbeit der DDR sehr interessant, Hans Girod versteht es, seine Leser zu fesseln. Was auch daran liegen mag, dass der Autor vom Fach ist. Für mich war das Buch eine spannende Abwechslung zu den fiktiven Krimis, die ich sonst lese.



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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Im Blutrauschundefined

Im Blutrausch

Spektakuläre Kriminalfälle

»Mit seinen Schilderungen macht Kriminalist Girod erschreckend deutlich, wie brüchig die Fassade einer vermeintlichen Normalität sein kann.« Saarländischer Rundfunk

Nichts für schwache Nerven: Spannende Fälle als Sammelband

Hans Girod, Professor für Kriminalistik, war nicht nur Dozent und Wissenschaftler, sondern Berater und Gutachter in Ermittlungsverfahren und wurde von der Kriminalpolizei in komplizierten Fällen hinzugezogen. Mithin übte er in der DDR, obwohl es so nicht genannt wurde, die Tätigkeit eines Profilers aus.

Was Girods Geschichten über die Rekonstruktion von Tathergang und Motiven, die Wege zur Aufklärung der Straftaten und die »krimiartige« Erzählweise hinaus überaus interessant macht, ist die präzise und kenntnisreiche Darstellung des sozialen und politischen Umfeldes, sowohl hinsichtlich der Taten und Täter als auch der spezifischen Strukturen der Verbrechensaufklärung in der DDR.
 »Im Blutrausch« ist ein neuer Sammelband, der aus Girods erfolgreichen Büchern zusammengestellt wurde. Der Leser findet spannende Geschichten, die zugleich einen Querschnitt durch Mord- und Totschlagsdelikte des Landes geben.                  


Um an der Verlosung teilzunehmen, lasst einmal eure Fantasie spielen:
Wie stellt ihr euch einen waschechten Kriminalisten vor?
Wenn ihr eure Augen schließt, wie sieht die Figur aus, die ihr euch unmittelbar vorstellt? Kommt er/sie mit Sherlock Holmes-Cape und Lupe daher, ist er/sie lässig wie Columbo oder schick wie James Bond, oder sitzt er/sie in einem hochmodernen Labor? Und welche Eigenschaften besitzt er/sie?


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