Hans Girod

 4,1 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor von Der Kannibale, Das Ekel von Rahnsdorf und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Hans Girod, 1937 geboren, ist Kriminalist. 1975 promovierte er zum Dr. jur., 1983 folgte die Habilitation über theoretische und methodische Grundzüge der Untersuchung verdächtiger Todesfälle.. Bis 1994 war er Dozent für Spezielle Kriminalistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Seine Arbeitsgebiete waren Sexual- und Gewaltdelikte, Identifizierung unbekannter Toter, interdisziplinäre Probleme der somatischen Rechtsmedizin und forensische Psychiatrie. Girod schreibt Einzelbeiträge bei polizeilichen Fach- oder forensisch orientierten Verlagen sowie populärwissenschaftliche Sachbücher.

Alle Bücher von Hans Girod

Cover des Buches Der Kannibale (ISBN: 9783867894333)

Der Kannibale

 (10)
Erschienen am 01.05.2014
Cover des Buches Das Ekel von Rahnsdorf (ISBN: 9783360500168)

Das Ekel von Rahnsdorf

 (7)
Erschienen am 09.09.2012
Cover des Buches Im Blutrausch (ISBN: 9783360013286)

Im Blutrausch

 (6)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Blutspuren (ISBN: 9783360500137)

Blutspuren

 (4)
Erschienen am 31.07.2012
Cover des Buches Der Kreuzworträtselmord (ISBN: 9783360012401)

Der Kreuzworträtselmord

 (3)
Erschienen am 01.02.2004
Cover des Buches Der Polizistenmord von Gera (ISBN: 9783360500106)

Der Polizistenmord von Gera

 (2)
Erschienen am 20.07.2012
Cover des Buches Der Würger von Plauen (ISBN: 9783426778647)

Der Würger von Plauen

 (2)
Erschienen am 01.10.2006

Neue Rezensionen zu Hans Girod

Cover des Buches Das Ekel von Rahnsdorf und andere Mordfälle aus der DDR (ISBN: 9783426773741)
Satos avatar

Rezension zu "Das Ekel von Rahnsdorf und andere Mordfälle aus der DDR" von Hans Girod

spektakuläre Mordfälle
Satovor 4 Jahren

In "Das Ekel von Rahndorf" beschreibt Hans Girod am Beispiel von 12 Fällen tatsächliche Mordfälle aus der DDR. Das Buch ist ein Tatsachenbericht, der sowohl die Umstände der Verbrechen, die Beweggründe der Täter und die Vorgehensweise der Ermittlungsbehörden betrachtet. Dabei wird auch ausführlich auf die Untersuchungsmethoden und die damals verfügbaren Techniken eingegangen. Interessant ist wie Girod das Zusammen- oder auch Gegeneinanderwirken der verschiedenen Behörden beschreibt und den politischen Druck der auf den Kriminalisten lastete zur Sprache bringt. Ergänzt werden die Fälle durch Originalfotos aus den Untersuchungsberichten, Kopien von Anweisungen und seltenen Pressemitteilungen. Vereinzelt wird auch die persönliche Situation der Ermittler beleuchtet und ihr weiterer Werdegang erwähnt.

Wie gesagt, es handelt sich um einen Tatsachenbericht in Erzählform, wer einen spannenden Krimi erwartet dürfte enttäuscht sein. Wer jedoch an den authentischen Kriminalfällen aus den 60iger bis 80iger Jahren interessieret ist könnte mit diesem Buch gut beraten sein.

Cover des Buches Im Blutrausch (ISBN: 9783360013286)
irismarias avatar

Rezension zu "Im Blutrausch" von Hans Girod

historisch interessanter Blick in die Polizeiarbeit der DDR der 70er und 80er Jahre
irismariavor 6 Jahren

Ich habe schon mehrere Bücher gelesen, in denen ein Kriminalist oder Jurist tatsächlich geschehene Kriminalfälle dargestellt hat. Die Wirklichkeit ist manchmal spannender und außergewöhnlicher als man es von Romanen kennt. Eine ähnliche Lektüre habe ich mir auch von "Im Blutrausch" erwartet. Das Buch ist vom Professor für Kriminalistik Hans Girod geschrieben, der jahrzehntelang von der DDR Kriminalpolizei als Gutachter hinzugezogen wurde. Die im Buch berichteten Fälle sind daher auch aus verschiedenen Jahrzehnten, vor allem aus den 70er und 80er Jahren des 20. Jh. An der Sprache merkt man, dass der Autor schon etwas älter ist, aber sie passt gut zu der Zeit, in der die Fälle stattfanden. Besonders spannend fand ich die Schilderungen nicht und die Kriminalfälle sind auch nicht so spektakulär, wie es die Coveraufschrift verspricht. Letztlich geht es um mehr oder weniger gewöhnliche Mordfälle aus Eifersucht oder Habgier. Interessant fand ich, dass es alles Fälle aus der ehemaligen DDR waren, und man beim Lesen etwas über das Leben dort und die Beurteilung von kriminellen Handlungen erfahren kann. Mein Fazit: "Im Blutrausch" ist weniger ein Buch mit spannend beschriebenen spektakulären Kriminalfällen, sondern eher ein historisch interessanter Blick in die Polizeiarbeit der DDR der 70er und 80er Jahre.

Cover des Buches Im Blutrausch (ISBN: 9783360013286)
tweedledees avatar

Rezension zu "Im Blutrausch" von Hans Girod

Wahre Fälle
tweedledeevor 6 Jahren

In "Im Blutrausch" hat Autor Hans Girod, der Professor für Kriminalistik ist und sowohl als Berater und Gutachter für die Kriminalpolizei der DDR tätig war, zwölf seiner spektakulärsten Fälle zusammengetragen.


Nach einer kurzen Einführung zur Kriminalitätsrate und -statistik  in der DDR präsentiert er die einzelnen Fälle, die sich in den 60er und 70er Jahren ereignet haben.


Hans Girod beschreibt die Fälle detailliert, besonders interessant sind die Ermittlungsmethoden in der damaligen DDR. Man fühlt sich beim lesen in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt und begleitet die Ermittler bei ihrer Arbeit. Gleichzeitig erhält man einen guten Einblick in das politische Gefüge und die Propagandamaschinerie. Zu einzelnen Fällen gibt es Originalfotos von Schauplätzen und Polizeifotos, was die Fälle noch realistischer erscheinen lässt.


Ich fand diesen Einblick in die Polizeiarbeit der DDR sehr interessant, Hans Girod versteht es, seine Leser zu fesseln. Was auch daran liegen mag, dass der Autor vom Fach ist. Für mich war das Buch eine spannende Abwechslung zu den fiktiven Krimis, die ich sonst lese.



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