Hans Girod Im Blutrausch

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Inhaltsangabe zu „Im Blutrausch“ von Hans Girod

Nichts für schwache Nerven: Spannende Fälle als Sammelband

Packend schildert Girod die Ermittlungsarbeit der Polizei, richtet sein Augenmerk auf gerichtsmedizinische und kriminaltechnische Erkenntnisse und stellt akribisch Täterspsychogramme, Tatmotive, Tatanlässe dar. In der vorliegenden Sammlung finden sich spannende Geschichten, die interessantesten und aufschlussreichsten Fälle aus seinen Erfolgsbüchern.
»Mit seinen Schilderungen macht Kriminalist Girod erschreckend deutlich, wie brüchig die Fassade einer vermeintlichen Normalität sein kann.« Saarländischer Rundfunk

ein sehr interessantes Buch , wie und wo alles anfing mit dem ersten Profiler , anderst wie gedacht. Spannend und Ehrlich.

— michabe

Nichts für schwache Nerven! Authentische Kriminalfälle

— Eulenspiegel_Verlagsgruppe

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  • historisch interessanter Blick in die Polizeiarbeit der DDR der 70er und 80er Jahre

    Im Blutrausch

    irismaria

    12. March 2018 um 19:36

    Ich habe schon mehrere Bücher gelesen, in denen ein Kriminalist oder Jurist tatsächlich geschehene Kriminalfälle dargestellt hat. Die Wirklichkeit ist manchmal spannender und außergewöhnlicher als man es von Romanen kennt. Eine ähnliche Lektüre habe ich mir auch von "Im Blutrausch" erwartet. Das Buch ist vom Professor für Kriminalistik Hans Girod geschrieben, der jahrzehntelang von der DDR Kriminalpolizei als Gutachter hinzugezogen wurde. Die im Buch berichteten Fälle sind daher auch aus verschiedenen Jahrzehnten, vor allem aus den 70er und 80er Jahren des 20. Jh. An der Sprache merkt man, dass der Autor schon etwas älter ist, aber sie passt gut zu der Zeit, in der die Fälle stattfanden. Besonders spannend fand ich die Schilderungen nicht und die Kriminalfälle sind auch nicht so spektakulär, wie es die Coveraufschrift verspricht. Letztlich geht es um mehr oder weniger gewöhnliche Mordfälle aus Eifersucht oder Habgier. Interessant fand ich, dass es alles Fälle aus der ehemaligen DDR waren, und man beim Lesen etwas über das Leben dort und die Beurteilung von kriminellen Handlungen erfahren kann. Mein Fazit: "Im Blutrausch" ist weniger ein Buch mit spannend beschriebenen spektakulären Kriminalfällen, sondern eher ein historisch interessanter Blick in die Polizeiarbeit der DDR der 70er und 80er Jahre.

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  • Buchverlosung zu "Im Blutrausch" von Hans Girod

    Im Blutrausch

    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Im Blutrausch Spektakuläre Kriminalfälle »Mit seinen Schilderungen macht Kriminalist Girod erschreckend deutlich, wie brüchig die Fassade einer vermeintlichen Normalität sein kann.« Saarländischer Rundfunk Nichts für schwache Nerven: Spannende Fälle als Sammelband Hans Girod, Professor für Kriminalistik, war nicht nur Dozent und Wissenschaftler, sondern Berater und Gutachter in Ermittlungsverfahren und wurde von der Kriminalpolizei in komplizierten Fällen hinzugezogen. Mithin übte er in der DDR, obwohl es so nicht genannt wurde, die Tätigkeit eines Profilers aus. Was Girods Geschichten über die Rekonstruktion von Tathergang und Motiven, die Wege zur Aufklärung der Straftaten und die »krimiartige« Erzählweise hinaus überaus interessant macht, ist die präzise und kenntnisreiche Darstellung des sozialen und politischen Umfeldes, sowohl hinsichtlich der Taten und Täter als auch der spezifischen Strukturen der Verbrechensaufklärung in der DDR. »Im Blutrausch« ist ein neuer Sammelband, der aus Girods erfolgreichen Büchern zusammengestellt wurde. Der Leser findet spannende Geschichten, die zugleich einen Querschnitt durch Mord- und Totschlagsdelikte des Landes geben.                   Um an der Verlosung teilzunehmen, lasst einmal eure Fantasie spielen:Wie stellt ihr euch einen waschechten Kriminalisten vor? Wenn ihr eure Augen schließt, wie sieht die Figur aus, die ihr euch unmittelbar vorstellt? Kommt er/sie mit Sherlock Holmes-Cape und Lupe daher, ist er/sie lässig wie Columbo oder schick wie James Bond, oder sitzt er/sie in einem hochmodernen Labor? Und welche Eigenschaften besitzt er/sie? Wir verlosen 10 Exemplare von »Im Blutrausch« und drücken euch die Daumen! Folgt uns auch auf Twitter und verpasst keine Nachrichten mehr aus der Verlagswelt: www.twitter.com/Verlag_Eule
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    • 100
  • Wahre Fälle

    Im Blutrausch

    tweedledee

    12. March 2018 um 14:23

    In "Im Blutrausch" hat Autor Hans Girod, der Professor für Kriminalistik ist und sowohl als Berater und Gutachter für die Kriminalpolizei der DDR tätig war, zwölf seiner spektakulärsten Fälle zusammengetragen. Nach einer kurzen Einführung zur Kriminalitätsrate und -statistik  in der DDR präsentiert er die einzelnen Fälle, die sich in den 60er und 70er Jahren ereignet haben. Hans Girod beschreibt die Fälle detailliert, besonders interessant sind die Ermittlungsmethoden in der damaligen DDR. Man fühlt sich beim lesen in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt und begleitet die Ermittler bei ihrer Arbeit. Gleichzeitig erhält man einen guten Einblick in das politische Gefüge und die Propagandamaschinerie. Zu einzelnen Fällen gibt es Originalfotos von Schauplätzen und Polizeifotos, was die Fälle noch realistischer erscheinen lässt. Ich fand diesen Einblick in die Polizeiarbeit der DDR sehr interessant, Hans Girod versteht es, seine Leser zu fesseln. Was auch daran liegen mag, dass der Autor vom Fach ist. Für mich war das Buch eine spannende Abwechslung zu den fiktiven Krimis, die ich sonst lese.

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  • Kriminalität in der DDR

    Im Blutrausch

    Antek

    08. March 2018 um 15:02

    Professor für Kriminalistik, Dozent und Wissenschaftler, Hans Girod,  wurde von der DDR-Kriminalpolizei als Berater und Gutachter wurde bei besonders komplizierten Fällen hinzugezogen. Mit im „Im Blutrausch“ präsentiert er als Autor zwölf seiner spektakulärsten Fälle. Nach einer Vorbemerkung, die die Kriminalstatistik der DDR, die deutlich weniger Straftaten aufweist, als die anderer Länder etwas erklärt und gerade rückt, einen Überblick über den Aufbau der militärisch strukturierten Volkspolizei gibt und darlegt, dass es sich um tatsächlich verübte Verbrechen handelt, bei denen lediglich Ort und Namen geändert wurden, bekommt man die einzelnen Fälle zu lesen. Abschließend erhält man noch eine Nachbemerkung über den Knast in der DDR, der erklärt warum statt Freigang und Urlaub Arbeit auf dem Programm stand. Die einzelnen Fälle schildern die Ermittlungsarbeit detailliert, zeigen die Persönlichkeit der Täter in vielen Facetten auf und machen dabei nebenbei auch den Einfluss der SED Leitung und der Entwicklung der DDR transparent. Zudem gibt es bei den allermeisten Fällen kursive Einschübe, die einzelne Tatsachen näher beleuchten. So weiß ich jetzt z.B., dass Ermittlungssachverständige schon vor den ersten FBI-Veröffentlichungen über Profiling vergleichbare Arbeit leisteten, was unter „unmittelbarer Mitwirkung der Bürger am Strafverfahren“ zu verstehen ist, worauf es bei der Untersuchung von Fälschungen ankommt oder auch Interessantes über den literarischen Kriminalinspektor Columbo. Ich könnte nicht behaupten, dass es sich hier um eine Sammlung von Fällen handelt, die mich wie von einem Kurzkrimi gewohnt, spannend ans Buch gefesselt hat, auch wenn ich doch beim einen oder anderen Fall gerätselt oder auch gebannt gelesen habe. Gefesselt hat mich eher das soziale und politische Umfeld der handelnden Personen, das bei der  Darstellung ungeschönte, authentische DDR-Geschichte bietet. Das war auch der Hauptgrund mich für dieses Buch zu interessieren und ich bin fündig geworden. Da ich im Westen aufgewachsen bin, die Mauer fiel als ich Teenie war, finde ich die Informationen, wie die Volkspolizei strukturiert war, welchen Einfluss die SED Bezirksleitung auf die Ermittlungen hatte und die vielen Unterschiede zum Westen super interessant zu lesen. Die Fälle entstammen aus der Zeit der DDR, was sich auch in der Sprache ausdrückt. So ist von z.B. von  „erzieherischem Drill“, „aber mit ebensolcher Haarpracht“, „Gebaren“ oder auch „Galan“ die Rede, was auch dem Sprachgebrauch der Zeit entspringt. Das mag bestimmt daran liegen, dass der Autor als Grundlage für seine Fälle die Originalakten, mit deren Sprache, verwendet. Aber auch Vorwort und Nachbemerkung sind auf hohem sprachlichem Niveau, so liest man auch dort Wendungen wie „dem öden Interieur einer Arrestzelle ausgesetzt“. Einige spitze Bemerkungen wie z.B. "Der Täter unterliegt offensichtlich dem dekadent-klassenfeindlichen Einfluss des Westfernsehens.", haben mir sowohl aufgrund des Inhalts, als auch der spitzen Formulierungen ein Grinsen bereitet, was mir gut gefallen hat. Als Leser findet man im Buch zusätzlich einige Schwarzweiß Bilder, die Rekonstruktionen von Tatorten Fahndungsblätter, sichergestellten Beweismitteln oder Ähnlichem zeigen, was die Fälle gelungen ergänzt. Alles in allem habe ich durch die Lektüre viel über die Entwicklung der Kriminalistik in der DDR erfahren, habe schockierende Täterpsychogramme präsentiert bekommen und wurde durchaus gut unterhalten. Immer wieder zwischendurch einen Fall zu lesen, war interessant für mich, für das ganze Buch am Stück hat mir allerdings der richtig fesselnde Aspekt gefehlt, sodass es für fünf Sterne bei mir nicht ganz reicht.

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  • Echte DDR-Fälle in Krimi-Atmosphäre

    Im Blutrausch

    camilla1303

    23. February 2018 um 16:19

    „Im Blutrausch – Spektakuläre Kriminalfälle“ von Hans Girod ist 2017 im Verlag Das Neue Berlin erschienen und befasst sich mit elf spektakulären DDR-Kriminalfällen.Der Autor, selbst Kriminalist, schildert auf spannende Weise echte Verbrechen, verpackt mit der Realität der DDR. Als Berater und Gutachter wurde er selbst von der DDR-Kriminalpolizei zur Lösung von Kriminalfällen herangezogen. Detailreich rekonstruiert er sowohl Tathergänge als auch Motive der einzelnen Verbrechen, lässt aber auch nicht das soziale und politische Umfeld aus und gibt so LeserInnen Einblick in die Verbrechensjagd der DDR.Ein wirklich spannendes Buch, das echte Fälle in krimiartiger Erzählweise verpackt. Die einzelnen Fälle sind jedoch schon in anderen Büchern und Veröffentlichungen von Hans Girod erschienen. Fans des Autors sollten die Fälle also bereits kennen, da es sich bei „Im Blutrausch“ lediglich um einen Sammelband des Autors handelt.

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  • Nichts für schwache Nerven!

    Im Blutrausch

    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    23. February 2018 um 09:07

    »Im Blutrausch« versammelt die spannendsten Fälle des Kriminalisten Hans Girod in einem Band. Packend, authentisch und erschreckend....

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