Hans Jürgen Herber , Ulrich Beckers Der lange Abschied

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Inhaltsangabe zu „Der lange Abschied“ von Hans Jürgen Herber

Wenn eine Frau mit 40 Jahren die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält und ihr Mann ihr das Versprechen gibt, sie durch alles hindurch zu begleiten, dann klingt das wie eine Selbstverständlichkeit. Wenn diese Krankheit die geliebte Frau aber nicht nur schwächt, sondern sie vor seinen Augen als Person verschwinden lässt wie eine Bleistiftzeichnung unter dem Radiergummi, dann ist das eine andere Dimension. Hans Jürgen Herber erzählt mutig und mit entwaffnender Offenheit, was es bedeutet, seine junge Frau und die Mutter seines Sohnes nach und nach an Alzheimer zu verlieren. Er beschreibt eine Beziehungsreise, die berühren, aber auch irritieren oder gar provozieren mag. Vielleicht macht sie auch Mut, nach ungewöhnlichen Lösungen zu suchen. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.

Ein wirklich schönes aber auch ergreifendes Buch.

— Joseenn
Joseenn

Eindrücklich und unfassbar. Demenzkrank mit 40 – wie geht es weiter, wie geht die Familie damit um?

— Bücherfüllhorn-Blog
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    Der lange Abschied
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    06. May 2016 um 17:18

    Dieses Buch, bzw. das Thema gingen mir noch tagelang nach. Der Erzählton ist einfach, aber dadurch sehr authentisch. Hier geht es nicht um „wunderschöne Formulierungen“, sondern um die gemachten Erfahrungen mit dem Thema Alzheimer bis hin zum bittersten Ende zu teilen. Sehr berührend war für mich immer der Gedanke, dass Yvonne eine Mutter war, und wie Marc, der damals 11-jährige Sohn damit zurecht kam.

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