Hans Jürgen Hetterling

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Aliana Engel der Finsternis, Bestiarium und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Hans Jürgen Hetterling

Aliana Engel der Finsternis

Aliana Engel der Finsternis

 (2)
Erschienen am 31.10.2018
Erbe der Alten

Erbe der Alten

 (1)
Erschienen am 07.09.2015
Bestiarium

Bestiarium

 (1)
Erschienen am 27.01.2017

Neue Rezensionen zu Hans Jürgen Hetterling

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Rezension zu "Aliana Engel der Finsternis" von Hans Jürgen Hetterling

Erfrischend dunkel, geheimnisvoll und erotisch ...
buchlilievor 4 Monaten

Cover:

Die Covergestaltung sagt mir persönlich nur wenig zu. Der Stil scheint einem alten Computerspiel entsprungen; alle Elemente wirken irgendwie unecht und schnell zusammengeschustert. Einzig die gewählte Gesamtszene gefällt mir, da sie auf den Inhalt des Romans abgestimmt ist. Die Neugier auf diese Geschichte konnte jedoch primär der Klappentext wecken, der ausgezeichnet formuliert ist.


Meine Meinung:

„Er wollte diese Königin der Nacht, die schön wie ein lichtloser Stern war, sein Eigen nennen […]!“ (Aliana. Engel der Finsternis, Pos. 2112.)

Dieser Auftakt zu einer Dilogie verbindet Horror, Mystik und Erotik auf ausgefallene Weise. Hans Jürgen Hetterling bedient sich dafür der Motivik der Nachtgeschöpfe, doch die Erzählung hält zwischen den Reichen der Lebenden und Toten noch so manch andere interessante Überraschung bereit. Als besonders angenehm habe ich dabei die dunkle Aura empfunden, die alles auszustrahlen scheint. So sind Vampire hier z. B. keineswegs handzahme Geschöpfe in unseren Reihen, sondern durchaus gefährliche, manchmal auch skrupellose Raubtiere. Generell wird auf diesen Seiten nichts geschönt, was nicht schön ist; brutale und blutige Szenen ließen mir deshalb gekonnt als fester Bestandteil der Geschichte einen Schauer den Rücken hinunterlaufen. Gleichzeitig versteht der Autor sich darauf, der Erzählung mit erotischen Akten einen Nervenkitzel anderer Art zu verleihen, der durch den wirklich hervorragenden Schreibstil noch verstärkt wird. Ich würde ihn als gehoben und äußerst poetisch bezeichnen, ein Mix, der mir persönlich gut gefallen hat. Im Übrigen scheint Herr Hetterling auch über eine auffallend gute Allgemeinbildung zu verfügen – zumindest lassen die teils tiefgründigen Gespräche zwischen den Helden darauf schließen.

Die Charaktere sind insgesamt schön gezeichnet. Howard konnte mich als einsamen, trauernden Witwer mit sonderbaren Visionen definitiv überzeugen. Auch Aliana schien mir als schöne, geheimnisvolle Vampirin keineswegs unauthentisch. Die sich anbahnende Beziehung zwischen den beiden ist wie ein intimes, mystisches Rätsel, das der Leser entschlüsseln muss. Am meisten hat mich allerdings der Bösewicht des Romans beeindruckt, der alt und unglaublich machtvoll ist.

Mein einziger Kritikpunkt gilt der Spannung, die nach einem anfänglich packenden Start allmählich nachlässt. Zwar treiben höhere Mächte und alte Feinde ihr finsteres Spiel, doch lesen sich grade die mittleren Kapitel irgendwie zäh. Insbesondere die sonderbaren Vorkommnisse zwischen Howard und Aliana, bis sie sich reinen Wein einschenken, ließen mich bald ein wenig übersättigt zurück. Ebenso erschien mir Howards Reaktion bezüglich des Daseins seiner Geliebten nicht nachvollziehbar. Die Schwäche im Plot ist jedoch kurz darauf glücklicherweise ausgestanden, sodass es sich definitiv lohnt, dran zu bleiben.


Fazit:

„Aliana. Engel der Finsternis“ bietet ein anregendes Trio aus Horror, Mystik und Erotik! Bis auf einige zähe Passagen bietet sich hier ein gelungener Auftakt, getragen von herrlich malerischen Worten. Ich vergebe vier Sterne.

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Rezension zu "Aliana Engel der Finsternis" von Hans Jürgen Hetterling

mystischer und geheimnisvoller Auftakt
Risenvor 5 Monaten

Klappentext:

Nach dem vermeintlichen Unfalltod seiner Familie wird Howard Price von rätselhaften Visionen heimgesucht. Es verschlägt ihn von New York in die tiefste englische Provinz, wo er allerdings nicht sich selbst, sondern große Leidenschaft und noch größere Gefahr finden soll.
Geisterhafte Stimmen und grauenhafte Albträume sind nur der Anfang auf seinem Weg in den Wahnsinn. Wäre da nicht Aliana, die schöne, dunkle Unbekannte, die ihm helfen zu wollen scheint. Und tatsächlich wird sie nicht nur seine Unterstützerin, sondern seine Geliebte. Dieser Umstand ruft jedoch weit größere, bösere Mächte auf den Plan, als Howards finstere Träume es je hätten voraussagen können. B40
So muss Howard schließlich erkennen: Er ist nicht zufällig hier!

 

Eckdaten

Format: ebook

Verlag: Mystic Verlag

Erscheinungsdatum: 31.10.2018

 

Ein mystischer, geheimnisvoller Auftakt. Die düstere Stimmung, mit der das Buch beginnt, zieht sich bis zum Ende hindurch, was mir sehr gut gefallen hat. Man erwartet hinter jeder Ecke und in jedem Schatten irgendetwas.

Der Schreibstil ist locker, aber nicht einfach so runter zu lesen – es ist nicht zum schnell – mal – was – für – zwischendurch-lesen, man muss sich ab und an sehr mit der Geschichte befassen was mir wunderbar gefallen und mich gefesselt hat.

Teilweise  werden die Handlungen, Figuren und Schauplätze sehr detailliert beschrieben, also nichts für schwache Nerven.

An sich ein sehr gut geschriebene und erfrischende Vampirgeschichte, in der es nicht um Kuschelvampire geht, sondern diese Wesen als blutdurstige Untote  dargestellt werden, die Morden um zu überleben und Dinge wie Blutkonserven oder Tier Blut eben einfach nicht reicht.

Das Cover wird sehr düster gehalten und zeigt Aliana selbst – was klasse zur Geschichte passt.

Bin sehr gespannt auf den nächsten Teil, wie es mit Aliana und Howard weitergeht.

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Rezension zu "Erbe der Alten" von Hans Jürgen Hetterling

Zwischen den Welten lauert etwas Unbegreifbares...
Malachai80vor 2 Jahren

"Erbe der Alten" ist - wie man im Titel bereits vermuten kann - thematisch an den Lovecraftschen Cthulhu Mythos angelehnt, ebenso an Robert Chambers "Der König in Gelb". Dabei bedient sich der Autor in einer komplexeren, detaillierten Sprache die dem Inhalt gut zu Gesicht steht.


Nach dem zuerst langsamen Einstieg nimmt die Geschichte mit steigendem Wahnsinn an Fahrt auf. Es gelingt dem Autor dabei die Handlung nach und  nach zu entwirren, bis schließlich das große Ganze vor einem liegt und das Buch in einem würdigen Finale schließt.


Als Fan des Cthulu-Mythos und der Werke von Lovecraft und Poe hat mich das Buch sehr gut unterhalten.

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