Vom Ursprung der Deutschen

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Inhaltsangabe zu "Vom Ursprung der Deutschen"

Kurztext:

Dieses Buch stützt sich vor allem auf die modernen Ergebnisse der Kulturgeschichte des Handwerks und kommt zu grundlegend neuen Erkenntnissen. Hier erhalten wir endlich klare Antworten für die Herkunft der Kelten, den Stammbaum der europäischen Völker, die Verwandtschaft zwischen den Deutschen und ihren indogermanischen Vettern. Und das Buch widerlegt die alte Mär, alle Kultur stamme aus dem Orient.

Langtext:

Die deutsche Jugend lernt in der Schule vieles von den ›klassischen‹ Kulturen am Mittelmeer und im Nahen Osten, aber herzlich wenig von der Vorgeschichte der Deutschen. Populärwissenschaftliche Bücher bauen auf neuen Funden um der Sensation willen kühne Theorien auf, wie es jetzt mit dem ›Ötzi‹ geschah. Aber auch die Fachwissenschaft konnte bisher die vielen Widersprüche in der Vorgeschichte nicht klären. Vor allem in der Indogermanenfrage herrscht mehr Willkür als Durchblick. Dieses Buch stützt sich vor allem auch auf die modernen Ergebnisse der Kulturgeschichte des Handwerks und kommt so zu grundlegend neuen Erkenntnissen. Hier erhalten wir endlich klare Antworten: für die Herkunft der Kelten, den Stammbaum der europäischen Völker, die Verwandtschaft zwischen den Deutschen und ihren indogermanischen Vettern. Und das Buch widerlegt die alte Mär, alle Kultur stamme aus dem Orient: die Schrift, der Schiffbau, die Navigation, die Eisenverhüttung, die Erfindung des Stahls und des Wagens – das sind unter anderen Kulturbeiträge aus der Urheimat der Deutschen.

Klappentext:

Es gibt viele gelehrte Bücher zu einzelnen Abschnitten der deutschen Vorgeschichte und auch sehr ins einzelne gehende Bände zu Spezialfragen für diese Zeit, die dem Fachmann Auskunft über die neuen und zum Teil die bisher herrschenden Lehren umwerfenden Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte geben. Was bisher fehlte, war ein für den interessierten Laien und besonders für die wissensdurstige Jugend geschriebener Überblick, der bewußt von dem Standpunkt ausgeht, daß es sich hier um die Geschichte unserer Vorfahren handelt.
Diese Lücke will das vorliegende Buch ausfüllen. Es beschreibt die »wahrhaft wunderbare Urgeschichte unseres Volkes«, die rund 30 000 Jahre, bis die Germanen mit der Schlacht im Teutoburger Walde und ihrem folgenreichen Sieg über die Weltmacht Rom ins helle Licht der Geschichte traten. In dieser Zeit bildete sich die später als Germanen und Kelten genannte Völkergruppe heraus, deren Nachfahren die heute weltweit lebenden rund 365 Millionen Menschen germanischer Völker sind. Von ihnen stellen die Deutschen in ihrem Stammlande und in aller Welt mit rund 190 Millionen gut die Hälfte und damit den bei weitem größten Teil dar. In den letzten beiden Jahrtausenden haben vor allem diese Völker die Weltgeschichte bis zur Gegenwart gestaltet. Allein das wäre schon ein Grund, sich näher mit ihrem Ursprung zu befassen.

Es geht aber vor allem um unsere Vorfahren, in deren Entwicklung unser Wesen und unsere Art angelegt wurden. Die allgemeine Biologie und besonders ihre Spezialgebiete Evolutionslehre und Verhaltensforschung haben gerade im letzten halben Jahrhundert aufgezeigt, wie sich neben den körperlichen auch die geistig-seelischen Eigenschaften des Menschen entwickelt haben. Man erkannte, daß die heutigen Wesen nur aus ihrer stammesgeschichtlichen Entwicklung her zu verstehen sind und daß die Jahrzehntausende der Steinzeit die einzelnen Menschengruppen sehr unterschiedlich geprägt haben. Wer also Wesen und Eigenarten der heutigen Völker begreifen will, muß ihre Vorzeit kennen, muß sich um das Leben ihrer Vorfahren kümmern, muß den Ursprüngen nachgehen.

Das entscheidende Ereignis für den europäischen Raum war die vor rund 120 000 Jahren beginnende und plötzlich vor 10 000 Jahren endende letzte Eiszeit. Am Rande des Eises entwickelte sich in den letzten Jahrzehntausenden dieser Zeit unter den harten Bedingungen einer menschenfeindlichen Natur bei langer Trennung von anderen Menschengruppen die nordische Rasse als der bevölkerungsmäßige Kern der späteren Germanen mit ihrer genetischen Mitgift, unter der im Körperlichen besonders die blonden Haare und blauen Augen auffallen. Das geistige und seelische Erbe der heutigen Europäer geht ebenso in diese Zeiten zurück, die auch die Anfänge der Kultur, besonders der Sprache, bestimmten. Die Nacheiszeit zeigt dann eine verhältnismäßig schnelle kulturelle Entwicklung über die mittlere und jüngere Steinzeit bis zur kulturellen Hochblüte in der nordischen Bronzezeit, nach der dann bald auch einzelne germanische Völker und Stämme sowie ihre Wanderungen greifbar werden. Neue Datierungsmethoden erwiesen, daß wichtige Kultur- und Handwerkstechniken wie die Schrift oder die Hochseeschiffahrt, die Eisenverhüttung oder Stahlerzeugung, der Wagenbau wie die Landvermessung vom Norden in den Süden gelangten, und nicht, wie bisher meist angenommen, in umgekehrter Richtung aus dem Orient nach Mitteleuropa.

Der Verfasser vermittelt diese grundlegenden Erkenntnisse und baut sie in einen umfassenden Überblick über die deutsche Vorgeschichte ein. Er zeigt, wie spannend Geschichte sein kann und daß gerade wir Deutschen als das größte Urvolk Europas allen Grund haben, auf unsere germanischen Vorfahren stolz zu sein und ihr Wesen zu erhalten. Auf diese Weise kann das Buch eine wesentliche Hilfe zur Selbstfindung wie zur Schaffung einer persönlichen und volklichen Identität sein.

Inhaltsverzeichnis:

7 Vom Ursprung der Deutschen
Der geschichtliche Zeitraum und unsere Zahl heute - 8
Die Sprache der germanischen Völker - 9
Die geltenden Lehrmeinungen über den Ursprung der Deutschen - 10
Die naturwissenschaftlichen Grundlagen - 11
Die Beobachtungen - 14
Die Zeit der Entstehung der nordischen Rasse - 16

18 Zweiter Teil: Eiszeit
Die Würmzeit - 18
Der Entstehungsraum der nordischen Rasse - 22
Verwandtschaften - 24
Die Trennung: der Aufbruch in das Isolat - 32
Die Mitgift: Kultur und Sprache, körperliche und geistige Gaben - 36
Fremde bedrohen das Isolat - 48
Blonde Haare, blaue Augen: die genetische Mitgift - 58
Jahrtausende der Anpassung- 61
Die Umwelt wandelt sich - 68
Wieviele Leute hatte das Volk? - 72
Der Verkehrsraum und die sprachliche Einheit - 76
Zwischenbilanz - 81

84 Dritter Teil: Nacheiszeit
Die Nordleute und die anderen - 84
Die anderen Völker - 90
Die mittlere Steinzeit- 91
Das Leben der Nordleute in der Mittleren Steinzeit - 95
Begegnungen mit anderen Kulturen und Völkern in der Mittelsteinzeit - 100
Die Große Zeit - 106
Namen von Völkern und Stämmen - 109
Wanderungen zu Lande und zur See - 111
Die Kelten ziehen weg - 115
Germanische Anfänge - 121
Das Schiff - 123
Die ersten germanischen Abwanderungen - 133
Die Ursachen und die Folgen des Seevölkersturmes - 151
Völker als Schachfiguren - 153
Die Nachbarn - 157

168 Vierter Teil: Frühgeschichte
Die Bastarnen - 168
Die Wandalen oder Wenden - 180
Der Zug der Kimbern, Teutonen und Ambronen und der Zug der Sweben - 189
Ein
Volk lebt auf den Landkarten - 193
Die Burgunden - 194
Die Goten - 197
Zwischenbetrachtung: die Geschichtsschreibung - 204
Rom - 207
Germania Magna - 214
Armin, Varus und Flavus - 218
Die Vorbereitung - 220
Die Schlacht - 225
Die sofortigen Folgen - 228
Die mittelbaren Folgen - 229
Die langfristigen Folgen - 230
Bestandsaufnahme - 231

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783878471455
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:238 Seiten
Verlag:Grabert

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