Hans J. Massaquoi »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«

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Inhaltsangabe zu „»Neger, Neger, Schornsteinfeger!«“ von Hans J. Massaquoi

***Spannend wie ein Abenteuerroman***Als Sohn einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters wächst Hans-Jürgen Massaquoi in großbürgerlichen Verhältnissen in Hamburg auf. Doch eines Tages verlässt der Vater das Land. Hans-Jürgen und seine Mutter bleiben zurück und ziehen in ein Arbeiterviertel. Als die Nazis die Macht übernehmen, verändert sich ihr Leben grundlegend …Hans J. Massaquoi beschreibt in seiner außergewöhnlichen Autobiographie seine Kindheit und Jugend zwischen 1926 und 1948 als einer der wenigen schwarzen Deutschen in diesem Land.

Ich hatte mir mehr versprochen vor allem zum Ende hin.

— glanzente
glanzente

Berührend, gut geschrieben. Es ist interessant, jedoch finde ich dass es zum Ende hin abnahm.

— Khalessi
Khalessi

Eine Autobiografie, die sehr über Geschichte verrät, aber eben auch sehr viel biografisches. Lässt sich gut lesen.

— irishlady
irishlady

Emotional, mahnend, ehrlich: und all dies ohne Vorwürfe zu erheben. Großartig!

— MademoiselleIsabel
MademoiselleIsabel

Eine unglaublich tolle Erzählung!

— ClaudiaSerafin
ClaudiaSerafin

Bewegende Biographie eines Farbigen im nationialsozialistischen Deutschland!

— sommerlese
sommerlese

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  • Leserunde zu "Spring in eine Pfütze" von Viktoria Sarina

    Spring in eine Pfütze
    Knorke

    Knorke

    Diese Leserunde ist für die Mitglieder der Challenge "Zukunft vs. Vergangenheit".  Monatsgenre "Biografie und Sachbuch" Zu Beginn soll das hier einfach ein kleiner Test sein und wir schauen mal, wie es uns gefällt oder was uns noch fehlt. Auf jeden Fall hoffe ich, dass wir ins Gespräch kommen über unsere Bücher, aber gerne auch über andere Dinge. Und falls sich eine Leserunde bildet, ist das natürlich auch sehr schön :)(Und da ich das hier nicht am Handy erstelle, verzichte ich auf schöne Emoticons und Symbole :D)

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    • 100
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    02. June 2017 um 23:22
  • Rassismus und Intoleranz - warum?

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    sommerlese

    sommerlese

    Der Roman "*Neger, Neger, Schornsteinfeger!*" ist die bewegende Biografie des Autors "*Hans Jürgen Massaquoi*" und erschien als Sonderausgabe 2006 im Scherz Verlag. In diesem Buch werden Kindheitserlebnisse des schwarzen Autors in der Nazizeit geschildert. Seine Hautfarbe macht ihn im Gegensatz zu Juden als Nicht-Arier für jeden deutlich erkennbar. Eigentlich fühlt sich Hans-Jürgen als ganz normaler deutscher Junge und begeistert sich mit kindlicher Naivität durch die NS-Propaganda für die Nazi-Regierung. Doch schon bald bemerkt er, wie er wegen seiner Hautfarbe diskriminiert und ausgeschlossen wird. Seine alleinerziehende Mutter macht ihn allerdings mit ihrer Liebe und Erziehung zu einem selbstbewussten Menschen und gemeinsam schaffen sie ihren Weg mit vielen Hindernissen zu gehen. Die Geschichte endet nicht laut Buchtitel mit der Nazizeit, sondern beschreibt auch Massaquois Leben in Liberia und den USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch in den USA erfährt er die dortige Rassentrennung erneut. Besonders bewusst ist mir mit der Lektüre geworden, wie schnell früher besonders Kinder und Jugendliche begeisterte Anhänger Hitlers werden konnten, indem sie schon in der Schule unter Druck dem Jungvolk beitraten. Das Gemeinschaftsgefühl war verpflichtend. Massaquoi läßt den Leser teilhaben am Leid, Kummer, Gewalt, aber auch an Jugendsünden und schönen Erlebnissen. Das geschieht nie mit erhobenem Zeigefinger. Immer schwebt auch über der Geschichte ein bewusstermaßen positiver Grundton und das macht Mut. Beeindruckt hat mich die Tatsache, dass Massaquoi allen erlebten Anfeindungen und Problemen zum Trotz sein Leben erfolgreich und scheinbar glücklich gemeistert hat und nicht mit Hass und Verbitterung reagiert. Ein wunderbar flüssiger Schreibstil unterhält und macht neugierig auf diesen Menschen. Mit Feingefühl und einer Prise Humor wird hier Geschichte für folgende Generationen überaus anschaulich beschrieben. Diese eindringliche Biografie ist ein sehr schönes Plädoyer gegen Rassismus und Intoleranz zu jeder Zeit und in jeder Situation. Sie kann wach- rütteln und mahnen, aber auch Mut machen!

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    • 3
  • Neger, Neger, Schornsteinfegerr

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 21:29

    Ich habe bisher mehrere Biographien von Juden während der Nazizeit gelesen, daher war dieses Buch mit den darin geschilderten Kindheitserlebnissen des schwarzen Autors in der Nazizeit Neuland für mich. Im Gegensatz zu Juden mußte er nicht durch einen gelben Stern auf sein Nicht-Arier-Sein hinweisen, da seine Hautfarbe dies für jeden deutlich machte. Dabei fühlt er sich als normaler Deutscher und läßt sich in kindlicher Naivität durch die NS-Propagande für die Nazi-Regierung begeistern - bis er feststellen muß, daß er immer häufiger wegen seiner Hautfarbe diskriminiert und ausgeschlossen wird. Ein normales Leben ist für ihn nicht möglich. Sehr eindrücklich fand ich, wieviel Glück Hans-Jürgen Massaquoi hatte und immer wieder aus gefährlichen Situationen herauskam. Das Buch endet nicht mit der Nazizeit, sondern beschreibt auch die Zeit Massaquois in Liberia und den USA nach dem Zweiten Weltkrieg: auch hier muß er zu seinem Bedauern feststellen, daß der Rassismus nicht weit entfernt ist.   Das Buch ist ein sehr schönes Plädoyer gegen Rassismus und Intoleranz in jeglicher Form - und ermahnt an Zeiten, die nicht vergessen werden dürfen.

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  • Rezension zu "»Neger, Neger, Schornsteinfeger!«" von Hans J. Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    ksunlimited

    ksunlimited

    29. July 2012 um 18:29

    Tut mir leid, daß ich die durchweg positive Kritiken nicht teilen kann. Geschrieben ist es zwar gut und ist in einem Rutsch zu lesen, aber insgesamt empfand ich es als Schlag ins Gesicht derer, die im dritten Reich wirklich gelitten haben. Gut, er durfte nicht in die HitlerJugend das bisschen Ärger, das er in seinem Leben hatte, hätte er mit anderer Hautfarbe wohl auch gehabt. Das Buch ist voll von Selbstmitleid, wo ich nur lesen kann, wie seine gesamte Umgebung hinter ihm steht, seine Mutter, sein Chef, eine Freundin bekommt er auch..... und wen findet er gut: seinen Vater, der ihn im Stich gelassen hat. Sorry, aber entweder der Autor hat ein merkwürdiges Verhältnis zur Realität oder er kann einfach nicht schreiben, daß es richtig beim Leser ankommt.

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  • Rezension zu "»Neger, Neger, Schornsteinfeger!«" von Hans J. Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    Izzylie

    Izzylie

    15. February 2009 um 18:43

    Ein bewegendes Buch über einen farbigen Jungen im dritten Reich... spannend erzählt...

  • Rezension zu "'Neger, Neger, Schornsteinfeger!'" von Hans J Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    mina

    mina

    11. July 2008 um 17:59

    eine wunderbare biografie. dem autor gelingt es sehr gut, seine erfahrugnen und gefühle lebhaft zu schildern. er gewährt einen guten und tiefen einblick in das leben einer von den nazis verfolgten bevölkerungsguppe. meiner meinung nach sehr lesenswert.

  • Rezension zu "'Neger, Neger, Schornsteinfeger!'" von Hans J Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    ArnieQ

    ArnieQ

    25. June 2008 um 17:38

    Ja, es ist gut.

    Es gelingt den Autor wirklich gut und mit zwischen den Zeilen versteckten Humor darüber zu schreiben, dass er eigentlich eine "Scheiß-Zeit" gehabt hat.

    Respekt.

    Und empfehlenswert.

  • Rezension zu "'Neger, Neger, Schornsteinfeger!'" von Hans J Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2008 um 13:33

    Eine sehr gute Biographie. Das Buch regt Emotionen in einem. Mir zumindest ging es so. Ich habe mit ihm mitgelitten und mich für ihn gefreut.

  • Rezension zu "Texte.Medien" von Hans J. Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    dieechtemonta

    dieechtemonta

    09. February 2008 um 22:00

    Wieviel wissen wir eigentlich über die deutsche Vergangenheit? Wenn man dieses Buch gelesen hat, hat man das Gefühl: gar nichts!

  • Rezension zu "'Neger, Neger, Schornsteinfeger!'" von Hans J Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. January 2008 um 18:26

    Eine sehr interessante Biographie, die mir persönlich sehr gefallen hat. Ich habe sie gerne gelesen, finde aber, dass sie für einen Einsatz z. B. im Geschichtsunterricht nicht geeignet ist. Dennoch ist es ein interessantes Buch, da man hier auch einmal etwas über die Verfolgung von anderen Gruppen im NS erfährt.

  • Rezension zu "'Neger, Neger, Schornsteinfeger!'" von Hans J Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    Sharon1000

    Sharon1000

    26. November 2007 um 17:04

    Dieses Buch beschreibt die unfassbare Kindheit eines farbigen Kindes zu Zeiten Adolf Hitlers.
    Ein absolutes Muss!

  • Rezension zu "'Neger, Neger, Schornsteinfeger!'" von Hans J Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    Tikki

    Tikki

    13. June 2007 um 15:19

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, wenn es um das Thema "Kindheit im 2. Weltkrieg" geht. Interessant ist auch die Fortsetzung "Hänschen klein, ging allein..."

  • Rezension zu "'Neger, Neger, Schornsteinfeger!'" von Hans J Massaquoi

    »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«
    MariaBecca

    MariaBecca

    28. March 2007 um 15:19

    In diesem Buch erzählt Hans Jürgen Massaquoi, Sohn einer Deutschen und eines Liberianers, die Geschichte seiner Kindheit und seiner Jugend in Nazideutschland. Denn trotz der Gefahr, die sein nichtarisches Aussehen für ihn darstellte, blieben er und seine alleinerziehende Mutter bis zum Ende des Krieges in Hamburg. Eine der wohl am meisten beeindruckenden Szenen ist die im Zoo, als der kleine Hans Jürgen in einem der Gehege Schwarzafrikaner entdeckt, die dort als Teil einer der damals berühmten "Kulturschauen" ausgestellt wurden, und erkennen muss, dass er für sein Umfeld nicht mehr der süße kleine Enkel eines liberianischen Generalkonsuls ist, sondern abschätzig als "ein Kind von denen" betrachtet wird. Es ist eine wachrüttelnde Autobiographie, die trotz aller Tragik auch von schönen Momenten in dem sonst braunen Alltag zu berichten weiß, die oft mit einem Augenzwinkern erzählt werden. Massaquois Erfahrungsbericht lebt vor allem von den kleinen, besonderen Momenten, die von dem gefährlichen Alltag in Deutschland während der Nazizeit, von Trauer und Schrecken erzählen, aber auch von Liebe und Hoffnung, vor allem aber von der stillen Zivilcourage seiner Mitmenschen, die ihm immer wieder geholfen haben zu überleben.

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