Hans J. Muth

 4.5 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Hans J. Muth

1944 in Hinterwald geboren, war Hans J. Muth sechs Jahre Beamter der Schutzpolizei und anschließend 30 Jahre lang Kriminalbeamter im Trier und im Kreis Trier-Saarburg. NAHTLOS ist der erste Teil der Rom-Thriller-Serie "Die Fälle des Commissario Sparacio". Hans J. Muth schreibt als freier Journalist für den "Trierischen Volksfreund" sowie Lyrik und regionalgeschichtliche Abhandlungen. Unter dem Pseudonym Hannes Wildecker verfasst Hans Muth unter anderem die Krimi-Reihe "Tatort Hunsrück". Diese Kriminalromane spielen im Hunsrück und beschreiben neben dem eigentlichen Fall die Eigenarten der Natur und den natürlichen bodenständigen Charme der Bewohner von Hunsrück und Hochwald mit ihren Besonderheiten und Problemen. Hans Muth ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er lebt in Lampaden im Landkreis Trier-Saarburg.

Alle Bücher von Hans J. Muth

Der Stimmentöter

Der Stimmentöter

 (2)
Erschienen am 30.10.2017
Nahtlos

Nahtlos

 (2)
Erschienen am 08.04.2012
Fallout – Mit dem Westwind kommt der Tod

Fallout – Mit dem Westwind kommt der Tod

 (1)
Erschienen am 16.04.2015
Das Erbe des Foltermeisters

Das Erbe des Foltermeisters

 (0)
Erschienen am 19.11.2017
Das Rad der Zeit …

Das Rad der Zeit …

 (0)
Erschienen am 08.01.2018

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Manu2106s avatar

Rezension zu "Tränen der Rache (Die Fälle des Commissario Sparacio 2)" von Hans J. Muth

Tränen der Rache
Manu2106vor 4 Jahren

"Tränen der Rache" ein Thriller der in Rom spielt, die katholische Kirche sowie den Vatikan mit einschliesst... Ich fand den Klappentext recht vielversprechend. Doch leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.

Nach einem verheerenden Hochwasser in Rom zieht sich der Tiber wieder zurück in sein Bett, einen grausam zugerichteten Toten in einer Baumkrone hinterlassend. Commissario Marcello Sparacio steht vor einem großen Rätsel, war es Mord, Selbstmord oder gar ein Unfall? Auch kann die Identität des Mannes nicht festgestellt werden. WÄhrend der Ermittlungen schläft der Mörder allerdings nicht...  Eine weitere Leiche taucht auf, ein Priester der Katholischen Kirche...
Als schließlich noch ein kleiner Junge vermisst wird und Commissario Sparacio beginnt, die mysteriösen Zeichen zu deuten, führen alle Spuren in den Vatikan...


Commissario Sparacio ermittelt in diesem Fall nicht allein, immer an seiner Seite ist sein Sergente Scuitto. Die beiden sind ein sympathisches Ermittler-Duo, sie ergänzen sich sehr gut, und die Monologe die sie führen sind teilweise trotz der Ernst der Lage sehr Humorvoll.
Mir hat hat bei diesen Hauptcharakteren allerdings trotz der ganzen sympathie die sie ausstrahlen mehr Tiefe gefehlt, sie wurden mir zu oberflächlich dargestellt, ich hätte die beiden sehr gerne näher kennengelernt, mehr über sie, auch im privaten Bereich erfahren, nicht zu ausschweifend, aber mehr privates hätte es gerne geben dürfen.

Den Fall fand ich sehr interessant, zumal es von nicht so weit hergeholt ist, es ist ein funken realität mit eingebaut. Ein recht erschütterndes aktuelles Thema.
Gefallen hat mir die zusammenführung der Fälle, also die der Morde und der Kindesentführung, wie die zu einem Großen Fall wurden, wurde hier sehr gut gelöst.

Mit dem Einstieg in die Geschichte hatte ich leichte Probleme, ich kam irgendwie nicht richtig rein in die Geschichte, wollte aber Sparacio und Scuitto mit ihrem Fall noch eine Chance geben und habe ein Glück weiter gelesen.Es ging recht zügig voran, Spannung hat sich aufgebaut, und blieb auch vorhanden, und dann, es war ein kleiner, auch ein vorhersehbarer Fehler der Ermittler gewesen ( vielleicht lag's auch nur an mir, vielleicht lese zu viele Krimis und Thriller) ... nagut, wäre der Fehler nicht gewesen, hätte es den Showdown womöglich nicht gegeben, aber dennoch war's ab da für mich leider dann dahin mit der Spannung, und auch mit der Lust am weiterlesen, dennoch habe ich das Buch zuende gelesen, das Ende wurde passend zur Geschichte gestaltet.

Die Beschreibungen sind sehr detailliert, nicht nur die der Schauplätze, auch die Taten des Mörders und vorallem die der vorgefundenen Leichen.

Den Schreib- und Erzählstil fand ich angenehm, die Geschichte lässt trotz der verschiedenen Perspektiven, aus denen wir hier lesen, flüssig lesen.
DIe 429 Seiten wurden in 71 Kapitel plus zweiteiligem Prolog unterteilt.

Mich konnte "Tränen der Rache" leider nicht wirklich überzeugen, aber das ist nur meine Meinung, vielleicht liegt Euch dieser Thriller mehr als mir.

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Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Nahtlos" von Hans J. Muth

Überraschend gut!
Sternenstaubfeevor 5 Jahren

In Ägypten macht ein Forscherteam eine aufregende Entdeckung. In einer Höhle werden alte Briefe in aramäischer Sprache entdeckt. Professor Rosenbaum ist der aramäischen Sprache mächtig und kann die Briefe übersetzen. Ein Mitglied des Teams verschwindet in der Nacht mit einem Teil des abfotografierten Briefes. Er macht sich auf den Weg zum Vatikan und möchte dort diese Kopie zu Geld machen, denn die Kirche wird sehr daran interessiert sein, dass die Briefe nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Doch vor den Toren des Vatikans wird er erschossen. Nun beginnt eine abenteuerliche Jagd auf die Briefe, die Professor Rosenbaum und sein Team von Ägypten bis nach Jerusalem führt.

Mein Leseeindruck:

 Ich muss gestehen, dass ich von dem Buch nicht so viel erwartet habe. Ich kannte zuvor weder den Autor noch den Verlag. Auch das Cover hat mich überhaupt nicht angesprochen. Hätte ich das Buch im Buchladen liegen sehen, wäre ich glatt dran vorbeigegangen.

Im Nachhinein bin ich jetzt richtig froh, dass ich das Buch zugeschickt bekommen habe, denn es wäre mir ansonsten ein richtig spannender Thriller entgangen! Die Geschichte erinnert sogar ein wenig an die Romane von Dan Brown.

Kirche, Verschwörung, Habgier, Mord und Abenteuer - eine unglaublich gelungene Mischung und spannend vom Anfang bis zum Ende.

Das Ende hat mich sowieso noch mal sehr überraschen können. Nicht nur, dass alle Handlungsstränge gekonnt zusammengeführt werden, es taucht zum Schluss auch noch eine Person als Täter auf, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe.

Soweit ich das beurteilen kann, ist die Geschichte sehr gut recherchiert worden, und der Anhang schließt das Buch mit einigen geschichtlichen Eckdaten sehr schön ab.

Alles in allem ist "Nahtlos" ein richtig gutes und spannendes Buch, das ich allen Thrillerfreunden sehr empfehlen kann.

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Rezension zu "Mängelexemplare und andere makabre Geschichten" von Hans J. Muth

Die Suche nach den Perlen hat sich mit dieser Anthologie erledigt – hier sind sie!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Mit Anthologien habe ich für gewöhnlich meine Probleme. Fast immer gefiel mir nur ein kleiner Teil der Geschichten, der Großteil war in Ordnung, aber nicht überragend und ein weiterer Teil wirkte wie Füllmaterial, um einen halbwegs vorzeigbaren Umfang zu erreichen. Kurz: nicht sonderlich erfreulich.

Aber nicht so in dieser Anthologie!
Constantin Dupien bewies ein treffsicheres Händchen bei der Auswahl und Zusammenstellung. Durchgehend wurde das Thema “makabre Geschichten” eingehalten und in vielfältiger Weise für den Leser schmackhaft gestaltet. Quer durch unterschiedliche Genre, ein bisschen SciFi, Mord und Totschlag, allerlei ungewöhnliche Gestalten und noch viel ungewöhnlichere Ideen. Einige AutorInnen, die mir bisher nicht bekannt waren, werde ich mir definitiv näher anschauen und weitere Bücher kaufen. Überzeugt haben mich mit Abstand die Geschichten von Constantin Dupien, Martina Pawlak und Marc Gore.

Besonders gefreut haben mich die Überraschungsmomente der Anthologie. Das Grundthema ist zwar vorgegeben, dennoch sind alle Geschichten so dermaßen unterschiedlich, ich hätte sie in dieser Form niemals in einem Buch erwartet. Chapeau Herr Dupien, Sie haben mich mehr als einmal überraschen können.

Sehr erfreulich ist die hohe Qualität – man merkt als Leser einfach, hier waren nicht nur Profis unter den AutorInnen am Werk, sondern auch das Gesamtpaket ist stimmig und hochwertig. Tolle Aufmachung des Buches, ordentliches Lektorat/Korrektorat, qualitativ (und inhaltlich!) überzeugende Geschichten, es passt alles.
Wenn man möchte, könnte man das Cover auch als Sinnbild verstehen – viele kleine, einzelne Zahnräder haben für dieses Werk ineinander gegriffen und so das Projekt zum Laufen gebracht. Die Suche nach den Perlen hat sich mit dieser Anthologie erledigt – hier sind sie!

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