Hans J. Nissen , Peter Heine Von Mesopotamien zum Irak

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Inhaltsangabe zu „Von Mesopotamien zum Irak“ von Hans J. Nissen

Das Gebiet des heutigen Irak mit seinen Ölvorkommen ist gleichzeitig das Land einer frühen Hochkultur. Zwischen Euphrat und Tigris entstanden die ersten Städte, das erste Gesetz, die erste Schrift. Eine Einführung in die Geschichte einer Region, von der mesopotamischen Hochkultur bis zum Sturz Saddam Husseins. Im Vorderen Orient machte die Menschheit den Schritt vom Jäger und Sammler zu Ackerbau und Viehzucht. In Mesopotamien wurde das Rad und die Schrift erfunden, aus Stadtstaaten wurden Zentral- und Weltreiche. Babylon mit seinem Turm und den 'Hängenden Gärten' – eines der Weltwunder der Antike – war die erste Welt. Im siebten Jahrhundert nach Christus geriet Mesopotamien unter muslimische Herrschaft; bedeutende Persönlichkeiten wie Harun al Raschid machten es zum politischen und geistigen Zentrum der damaligen islamischen Welt. Der Mongolensturm im Jahr 1258 zerstörte nachhaltig die gesamte Infrastruktur des Landes, das vierhundert Jahre später Teil des Osmanischen Reichs wurde. 1958 begann – nach einem Aufstand gegen die unter britischem Mandat eingesetzte Königsfamilie – die Reihe der Militärdiktaturen, die mit dem Sturz Saddam Husseins ihr Ende fand.

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  • Rezension zu "Von Mesopotamien zum Irak" von Hans J Nissen

    Von Mesopotamien zum Irak
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2012 um 22:00

    Eine kleine, gut und systematisch strukturierte, wenn auch stellenweise etwas arg kurz geratene (vor allem die Zeitspanne ab 1958 betreffend) Geschichte des Zweistromlandes und heutigen Irak. Man bekommt einen guten Überblick über die historischen und kulturellen Ursprünge des Irak vermittelt. Denn dieses Land hat mehr zu bieten, als Golfkrieg, Embargo, Bush-Krieg 2003 und andere Negativ-Schlagzeilen uns Glauben machen... Die wichtigsten zivilisatorischen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen werden zusätzlich durch die Einbindung von Abbildungen archäologischer Funde und geographischer Karten dargstellt. Dadurch erhält auch der historisch wenig bewanderte Leser einen lebendigen Eindruck von der Geschichte des Irak. Ein wenig störend sind die doch (vermutlich der Original-/Erstausgabe geschuldeten) recht häufig auzufindenden Rechtschreibfehler, was den ansonsten guten Eindruck des Buches ein wenig trübt.

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