Hans Küng Erlebte Menschlichkeit

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Erlebte Menschlichkeit“ von Hans Küng

Mit großer Offenheit erzählt Hans Küng das Leben seiner »letzten drei Jahrzehnte«. Küng lässt den Leser teilhaben an Kämpfen und Krisen, an Begegnungen mit den Großen der Erde und seinen eigenen Erkenntnissen über sein Leben. Denn damit schließt das Buch, mit persönlichen Antworten auf die großen Fragen eines jeden Menschen am Ende des Lebens: War es das wert? Wie will ich sterben? Was kommt dann?

Die bereichernde Autobiographie eines Global Players der Religionsvermittlung.

— JulesBarrois

Stöbern in Sachbuch

Das Universum in deiner Hand

Ich konnte für mich leider nicht viel mitnehmen, wobei die Idee pädagogisch gut ist.

leucoryx

Die Genies der Lüfte

Vollste Entdecker und Leseempfehlung- ein toller informativer Einblick in die Vogelwelt und ihre unglaublichen Fähigkeiten.

Buchraettin

Brot

Dem Brot ein würdiges Denkmal gesetzt

Sporchie

Gegen Trump

Klare und verständliche Beschreibung der aktuellen amerikanischen Verhältnisse. Sehr unaufgeregt und gleichzeitig mit positiver Botschaft!

Jennifer081991

Nur wenn du allein kommst

Muss man lesen!

wandablue

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Global Player der Religionsvermittlung

    Erlebte Menschlichkeit

    JulesBarrois

    12. January 2015 um 08:39

    Der 85-jährige Theologe, Gelehrte, Weltreisende und Kirchenkritiker Hans Küng erinnert sich in seinem letzten Buch (er hat nicht vor ein weiteres zu schreiben) "Erlebte Menschlichkeit" an für ihn sehr bewegende Situationen seines Lebens. In 12 großen Kapiteln nimmt uns Hans Küng mit in ferne Länder, an 344 Orten und lässt uns teilhaben an den Begegnungen mit großen Persönlichkeiten. Vor allem aber wird sein atemberaubendes Arbeitspensum dokumentiert, wozu eine außergewöhnliche körperliche und geistige Kraft nötig ist. Innerhalb der römisch-katholischen Kirche ist Hans Küng einer der bedeutendsten Freiheitskämpfer unserer Zeit, der seinen langjährigen Kollegen Joseph Ratzinger bis heute bekämpft. Hans Küng legt Rechenschaft ab. Natürlich kreisen alle drei Bände um den Wendepunkt schlechthin im Leben von Hans Küng: den Entzug seiner katholischen Lehrerlaubnis durch Rom. In diesem Band sind vor allem die 25 Jahre enthalten, in denen ihm Papst Johannes Paul II jede Antwort schuldig geblieben ist. „Ob ich mich nicht auf einen Kampf mit dem Drachen eingelassen habe, den ich nie und nimmer gewinnen kann?“ (Seite 22) Er erzählt auch, wie er schließlich zu seinem zweiten großen Thema, der Versöhnung der Weltreligionen, kam. „Zu neuen Ufern“, „Vorstöße in Neuland“, „Mein amerikanisches Jahrzehnt“, „Das Projekt Weltethos“ - diese Kapitelüberschriften deuten an, wie sich die Stellung des Theologieprofessors nach seiner Verurteilung durch Rom verändert hat. Küng, obwohl persönlich getroffen, ging nicht, wie manche erwartet hatten, reuig in sich. Er zog sich auch nicht zurück. Im Gegenteil: Sein Tätigkeitsfeld vervielfältigte sich. Aus dem einsamen „Ketzer“ in Tübingen - dem neuen Wittenberg, wie mancher Römer denken mochte - wurde ein theologischer Weltbürger, ein „global Player“ der Religionsvermittlung. Und wenn heute Papst Franziskus 15 Krankheiten der Kurie benennt, unter anderem: Rivalität und Rachsucht, geistige Versteinerung, Terror des Geschwafels, spirituelles Alzheimer oder die Krankheit sich für unsterblich, unangreifbar oder unersetzlich zu halten, dann mag das für Küng eine durchaus befriedigende Bestätigung seiner Aussagen seit 30 Jahren sein. Andererseits stoßen wir aber immer wieder auf heftige Abrechnungen mit theologischen und kirchenpolitischen Gegnern. Diese Wiederholungen seines bekannten, durchaus berechtigten Anliegens, mögen manchen Leser ermüden. Auch das extrem eingestreute Eigenlob werden ihm manche genauso übel nehmen wie seine unnötigen Fouls und das Nachtreten. Küng, zweifellos einer der bedeutendsten, produktivsten und einflussreichsten katholische Theologe des 20. Jahrhunderts hätte derartige Angriffe eigentlich nicht nötig.  Hans Küng analysiert und argumentiert sehr präzise und umfassend. Sein Schreibstil hilft dem Leser, die dadurch anfallende große Fülle an Informationen ordnen zu können. Und trotz den Erkenntnissen, zu denen er fast zwingend kommen muss, ist und bleibt er ein katholischer Theologe.  Hans Küng bleibt ein Suchender auf dem Weg zur göttlichen Urheimat. Ob er sie finden wird? Kein Enden also, erst recht kein Verenden, sondern ein Vollenden, so sagt er.  "Das Leben geht weiter -- aber wie?" Diese Frage bewegt Hans Küng bis heute.  Eine bereichernde Autobiographie eines fast rastlos arbeitenden Menschen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Piper Verlages: http://www.piper.de/buecher/erlebte-menschlichkeit-isbn-978-3-492-30552-5    

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks