Hans Magenschab

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen

Alle Bücher von Hans Magenschab

Andreas Hofer

Andreas Hofer

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Erschienen am 01.11.2007
Die geheimen Drahtzieher

Die geheimen Drahtzieher

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Erschienen am 31.10.2011
Die Welt der Großeltern

Die Welt der Großeltern

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Erschienen am 14.05.2009
Josef II

Josef II

 (0)
Erschienen am 01.02.2006
Die grosse Flut

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Erschienen am 01.09.2004

Neue Rezensionen zu Hans Magenschab

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M

Rezension zu "Der Große Krieg. Österreich im Ersten Weltkrieg 1914-1918" von Hans Magenschab

Intensive Dokumentation der österreichischen Beteiligung am 1. Weltkrieg
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

Etwa in der Mitte des Werkes könnte der Betrachter fast glauben, bei einer entspannenden Mittagspause in der Sommerfrische in den Bergen Zuschauer zu sein.

 

Wenn die drei Männer, von denen einer schläft, einer in Ruhe einen Brief schreibt und ein dritter sehr entspannt hinzutritt, nicht Uniformen tragen und sich in einem Schützengraben befinden würden. Der allerdings mehr einem Korbgeflecht ähnelt als einem hart umkämpften Ort der Kugeln und des Todes.

 

Anders zudem als in anderen Bildbänden solchen Formats stehen in diesem Werk Text und Bild in gleichwertigem Verhältnis und trotz der hervorragenden und intensiv die Atmosphäre je transportierender Bilder bietet der ausführliche Textteil das Eigentliche an Informationen.

 

Zu einem Thema, dass durchaus seine Beachtung bereits gefunden hat, aber dennoch im Vergleich zur Betrachtung des ersten Weltkrieges in Bezug auf andere beteiligte Nationen doch noch reichlich Platz für Gesamtdarstellungen bietet, gerade im Blick auf das vielfache und beeindruckende Bildmaterial, welches Magenschab verwendet.

 

„Wer Weg in den Untergang“, „Die Katastrophe im Osten“, „Der Krieg im Gebirge“ (dem das oben erwähnte Bild zuzuordnen ist) und „Das Ende der Monarchie“ sind die vier großen Etappen, denen Magenschab in Text und Bild geordnet nachgeht. Bis dahin, dass gilt:

 

„Während alle kriegführenden Mächte überleben und neue Staaten entstehen, zerbricht die Habsbugermonarchie“. Und zwar komplett. Wird „auseinandergebaut“ von den Siegern.

 

Warum das so war, welche Schritte dieser Entwicklung im Nachgang fast folgerichtig vorweg gingen, wie sich der Krieg, der in der „Mitte Frankreichs“ auch für Österreich entschieden wurde, mit solchen Folgen für Österreich-Ungarn zeigt von „Serbien muss sterbien“ (keine sonderlich geglückte Wortschöpfung, aber im Kern nachvollziehbar dargestellt) bis dahin, dass schon im ersten Weltkrieg im Osten bei minus 25 Grad in den Karpaten mit die Weichenstellungen für den weiteren Kriegsverlauf gelegt wurden dieses Buch mit durchweg eindrucksvollen Fotografien und verständlichen, aufarbeitenden Texten auf.

 

Nicht nur,  wie österreichische Soldaten sich durch die Alpen in der Regel ohne professionelle Kletterausrüstung bewegen musste, wie geplante Attentate und der natürliche Tod eines Kaisers dann doch zu (zu späten) Bemühungen um Frieden führten zeigen die facettenreichen Momente dieses Krieges interessant auf.

 

Ein Geschehen und eine Entwicklung, die letztendlich in ihrem bitteren und durchaus revanchistisch zu nennenden Ende umgehend den Nährboden für „neuen Hass, neue Rachegedanken, neue Gewalt“ und vieles mehr bereiteten.

 

In Text und Bild flüssig, auf den punkt getroffen und sehr ausführlich legt Hans Magenschab als empfehlenswerte Lektüre die Geschichte und das ergehen des habsburgischen Österreichs im ersten Weltkrieg dem Leser vor Augen.

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Rezension zu "Die geheimen Drahtzieher" von Hans Magenschab

Rezension zu "Die geheimen Drahtzieher" von Hans Magenschab
zitronevor 6 Jahren

Einige Stilblüten:
S. 17 über ein Dorf bei Berlin: »Der preußische König Friedrich Wilhelm I. hatte es im Dreißigjährigen Krieg [...] bauen lassen« jener König regierte 1713 bis 1740, der Krieg dauerte aber von 1618 bis 1648.

S. 18 Major von Lützow war laut Autor bereits 1813 Generalmajor

S. 36 wird Carl-Ludwig Sand 1817, nicht wie in Wirklichkeit 1820 hingerichtet

S. 217 habe Kaiser Wilhelm II. den Verband Alter Corpsstudenten (VAC) geschaffen, tatsächlich war der Gründer der spätere bayerische Justizminister Ferdinand Ritter von Miltner

Burschenschafter oder Corpsstudent wäre angeblich Hermann Göring, tatsächlich war er aber Ehrenmitglied einer Wehrschaft.

Die Korporationszugehörigkeit Friedrich Engels wird ohne Beweis erlogen.

usw.usw...

So zieht sich das durch das gesamte Buch. Standartwerke zum Thema blieben unberücksichtigt, es wird falsch zitiert, behauptet, verdreht und auf diesem Fundament ein lächerliches Verschwörungskonstrukt erstellt, was ohne diesen pseudokritischen Unterbau schlichtweg haltlos wäre.
Wenn bereits obig genannte, in Lexica einfach zu recherchierende Fakten in diesem Buch offensichtlich nicht stimmen, wieviel Wahrheitsgehalt haben dann wohl die hier vermittelten "Insiderinformationen"???
Durchweg nachweislich sachlich und faktisch falsch. Falsche Daten, Namen, Zeiten. Es werden Kontinuitäten erlogen wo keine Zusammenhänge sind. Ein schlechter Witz!
Der Autor spekuliert allein auf die Sensationsgier vorgeprägter unkritischer Leser, offensichtlich um Kasse zu machen. Das Buch ist das Papier nicht wert auf dem steht. Wissenschaftlich unredlich und handwerklich dilettantisch.

Quelle: Rezesion von Alexander Becker auf Amazon.de

Ich bin völlig seiner Meinung. Das Buch ist unglaublich schlecht recherchiert. Obwohl der Autor sogar CVer ist, hat er ungenügend Ahnung von Studentengeschichte und zeichnet ein übertriebenes und völlig falsches Bild von (schlagenden) Studentenverbindungen. Das Buch ist Zeitverschwendung. Schade.

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