Hans Magenschab Die geheimen Drahtzieher

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Inhaltsangabe zu „Die geheimen Drahtzieher“ von Hans Magenschab

Sie vermummen sich und schlagen einander bei Mensuren Narben in die Gesichter; auf ihren Kommersen sitzen als „Alte Herren“ Minister und Generaldirektoren. Wer weiß jedoch, wie sie wirklich funktionieren? Hans Magenschab schildert, wie die europäische Geschichte anders verlaufen wäre, hätten sich die Eliten an den Hochschulen nicht von angeblich großen deutschen Dichtern und Denkern vereinnahmen lassen. Deutschnationalismus vergiftete die Buden, der Hass auf Franzosen, Slawen und Juden die Herzen der deutschen Universitäts-Elite bis zum Ersten Weltkrieg. Unterdessen wühlten die österreichischen Waffenstudenten gegen die Habsburger­monarchie – sie wollten den „Anschluss“ an das Deutsche Reich. Was sie betrieben, war Hochverrat, und rechte Burschenherrlichkeit spielte nicht zuletzt eine eminente Rolle beim Aufstieg der Nazis. Dennoch wurde das Farbstudententum nach 1945 mit allerhöchster Protektion von Bundesbrüdern wieder zum Leben erweckt – von katholischer wie nationaler Seite. Warum aber hat es noch immer Zulauf? Spielen Freunderlwirtschaft, Neonazismus, religiöser Fanatismus eine Rolle – und wenn ja, welche? Jedenfalls werden weiterhin blutige Mensuren geschlagen und der Rechtsradikalismus betreibt systematisch die Zerstörung eines integrierten Europa.

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  • Rezension zu "Die geheimen Drahtzieher" von Hans Magenschab

    Die geheimen Drahtzieher

    zitrone

    30. January 2013 um 18:58

    Einige Stilblüten: S. 17 über ein Dorf bei Berlin: »Der preußische König Friedrich Wilhelm I. hatte es im Dreißigjährigen Krieg [...] bauen lassen« jener König regierte 1713 bis 1740, der Krieg dauerte aber von 1618 bis 1648. S. 18 Major von Lützow war laut Autor bereits 1813 Generalmajor S. 36 wird Carl-Ludwig Sand 1817, nicht wie in Wirklichkeit 1820 hingerichtet S. 217 habe Kaiser Wilhelm II. den Verband Alter Corpsstudenten (VAC) geschaffen, tatsächlich war der Gründer der spätere bayerische Justizminister Ferdinand Ritter von Miltner Burschenschafter oder Corpsstudent wäre angeblich Hermann Göring, tatsächlich war er aber Ehrenmitglied einer Wehrschaft. Die Korporationszugehörigkeit Friedrich Engels wird ohne Beweis erlogen. usw.usw... So zieht sich das durch das gesamte Buch. Standartwerke zum Thema blieben unberücksichtigt, es wird falsch zitiert, behauptet, verdreht und auf diesem Fundament ein lächerliches Verschwörungskonstrukt erstellt, was ohne diesen pseudokritischen Unterbau schlichtweg haltlos wäre. Wenn bereits obig genannte, in Lexica einfach zu recherchierende Fakten in diesem Buch offensichtlich nicht stimmen, wieviel Wahrheitsgehalt haben dann wohl die hier vermittelten "Insiderinformationen"??? Durchweg nachweislich sachlich und faktisch falsch. Falsche Daten, Namen, Zeiten. Es werden Kontinuitäten erlogen wo keine Zusammenhänge sind. Ein schlechter Witz! Der Autor spekuliert allein auf die Sensationsgier vorgeprägter unkritischer Leser, offensichtlich um Kasse zu machen. Das Buch ist das Papier nicht wert auf dem steht. Wissenschaftlich unredlich und handwerklich dilettantisch. Quelle: Rezesion von Alexander Becker auf Amazon.de Ich bin völlig seiner Meinung. Das Buch ist unglaublich schlecht recherchiert. Obwohl der Autor sogar CVer ist, hat er ungenügend Ahnung von Studentengeschichte und zeichnet ein übertriebenes und völlig falsches Bild von (schlagenden) Studentenverbindungen. Das Buch ist Zeitverschwendung. Schade.

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