Hans Magnus Enzensberger Leichter als Luft

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Inhaltsangabe zu „Leichter als Luft“ von Hans Magnus Enzensberger

Was haben Gedichte gemeinsam mit dem Helium, den Heiligenscheinen und dem Ich? Daß sie leichter als Luft sind, behauptet Enzensberger; und in der Tat sind seine Verse nie durch bleierne Füße aufgefallen. Die mürrischen, die schrillen, die jammernden Töne gefallen ihm nicht. Auch zeichnet sich, was er schreibt, nicht durch Unverständlichkeit aus. Leichter als Luft heißt nicht, daß er auf der Flucht nach oben wäre, in die menschenleeren Sphären des Idealismus. Den Ballast der Gegenwart über Bord zu werfen - dazu war Enzensberger nie bereit. Das gibt auch der Untertitel seines neuen Buches zu verstehen, der wie ein ironisches Echo aus dem 18. Jahrhundert klingt. Die Moral, von der hier die Rede ist, verzichtet auf philosophische Daumenschrauben. Sie hält sich ans Konkrete. Am Ende des Jahrhunderts ist das einzig Richtige nirgends in Sicht. Wo Politik und Alltag, Krieg und Liebe, Wahn und Vernunft, Idyll und Katastrophe unauflöslich ineinander verknäult sind, läßt sich das, was der Fall ist, nur noch im Modus des Tragikomischen beschreiben. Dem entspricht die Vielfalt und Gebrochenheit der poetischen Mittel. Neben die "reimlose Lyrik mit unregelmäßigen Rhythmen" treten Formen wie der Schlager und der Kalenderspruch, und sogar Terzinen und Ghaselen sind erlaubt, wenn es darum geht, zu zeigen, was von uns übriggeblieben ist. (Quelle:'Fester Einband')

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