Hans Magnus Enzensberger Versuche über den Unfrieden

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Inhaltsangabe zu „Versuche über den Unfrieden“ von Hans Magnus Enzensberger

Migration, Asyldebatte, Terrorismus, Bürgerkriege: vier Essays von analytischer und prognostischer Brillanz Ob es um die deutschen Erfahrungen mit Migration und Fremdenhass ging, um die in den 90er Jahren versprochene, aber trügerische »Friedensdividende« nach dem Ende des Kalten Krieges, um die terroristische Spur von Größenwahn und Rachsucht, Mordlust und Todeswunsch oder um den brutalsten Bürgerkrieg der modernen Geschichte – mit seinen Versuchen über den Unfrieden aus den Jahren 1992–2015 hat Hans Magnus Enzensberger vier brillante Zeitanalysen vorgelegt, die hier in einem einzigen Band mit einem neuen Vorwort und einigen Aktualisierungen wieder vorgelegt werden. Der Grund dafür ist einfach: Die Konflikte, von denen sie handeln, haben sich derart zugespitzt, dass alle Versuche, sie zu verharmlosen oder zu leugnen, gescheitert sind. Enthält die folgenden vier Essays: Die Große Wanderung (1992) Aussichten auf den Bürgerkrieg (1993) Schreckens Männer (2006) Der vergessene Gottesstaat (2015)

Eine meisterliche Etüde im richtigen Denken

— JulesBarrois
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    Versuche über den Unfrieden
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    15. April 2015 um 08:29

    Versuche über den Unfrieden  – Hans Magnus Enzensberger - 183 Seiten, Suhrkamp Verlag; (21. März 2015), 12,00 €, ISBN-13: 978-3518466261  Sind wir ein Einwanderungsland? Gehört der Islam zu Deutschland? Woher kommt Fremdenhass? Wie entstehen unsere Verlierer? Wie sehen die Mechanismen die zu Bürgerkriege, Terrorismus, Amokläufen und Vandalismus führen aus? Warum sprengen sich so viele junge Leute mit Begeisterung in die Luft? Hans Magnus Enzensberger hat vor über zwanzig Jahren sich diesen Überlegungen gestellt und überprüfte unter dem Titel Die Große Wanderung die deutschen Erfahrungen mit Migration und Fremdenhass. 1993, nach dem Ende des Kalten Krieges, misstraute er der versprochenen „Friedensdividende“ und nahm Aussichten auf den Bürgerkrieg, die sich abzeichneten, ins Visier. 2006 folgten die Schreckens-Männer. Dieser „Versuch über den radikalen Verlierer“ war der brisanten Mischung von Größenwahn und Rachsucht, Mordlust und Todeswunsch auf der Spur, die auf dem nächstbesten Schulhof ebenso explodieren kann wie auf einem afrikanischen Marktplatz oder vor dem Pentagon. Ideologische und religiöse Motive erwiesen sich bei diesen Überlegungen immer deutlicher als bloße Kostümierung tiefer sitzender Obsessionen Enzensbergers vier Versuche über den Unfrieden liegen jetzt in einem Buch vor: Die Große Wanderung (1992), Aussichten auf den Bürgerkrieg (1993), Aussichten auf den Bürgerkrieg (1993), Schreckens Männer (2006), Der vergessene Gottesstaat (2015) Das geschieht aus einem ganz einfachen Grund. Die Konflikte, von denen sie handeln, haben sich derart zugespitzt, dass alle Versuche, sie zu verharmlosen oder zu leugnen, gescheitert sind. „Das hat alles nichts genutzt. Die Lage ist zu gefährlich geworden, als dass man sie Politikern und Demagogen überlassen dürfte.“ (Seite 11) Hans Magnus Enzensberger zeichnet sich aus durch eine stimmige Argumentation und eine hervorragende Lesbarkeit. Entwicklungen sagt er säuberlich voraus und analysierte kritisch ihre Ursachen. Natürlich provoziert und pauschalisiert Enzensberger in seinen Essays. Doch im Kern sind seine Thesen absolut zutreffend. Und in den vergangenen Jahren sollte doch allen deutlich geworden sein: Die radikale Interpretation, die immer mehr Anhänger findet, darf von uns nicht toleriert werden! Essay die provozieren, mehr noch, die verstörten, eben weil sie nicht warnen, mahnen, beschwören, sondern ganz unbeeindruckt auf das Denken setzen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Suhrkamp/Insel Verlages http://www.suhrkamp.de/buecher/versuche_ueber_den_unfrieden-hans_magnus_enzensberger_46626.html Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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