Hans Peter Roentgen Vier Seiten für ein Halleluja

(30)

Lovelybooks Bewertung

  • 36 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 5 Leser
  • 4 Rezensionen
(19)
(11)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Vier Seiten für ein Halleluja“ von Hans Peter Roentgen

Vier Seiten, mehr lesen Verlagslektoren von unverlangt eingesandten Manuskripten nicht, so die Klage abgelehnter Autoren. Verlagsborniertheit? Nein, Profis können tatsächlich nach den ersten Seiten sehen, woran ein Text krankt. Da wird zu viel erklärt, oder die Personen bleiben blass, oder der Text ist mit Adjektiven überladen oder. Wenn solche Probleme in einem Text auftauchen, wird der Lektor ihn schnell beiseite legen, und die Autorin oder der Autor erhält einen der beliebten, nichtssagenden Formbriefe. Probleme, die auf den ersten vier Seiten auftreten, setzen sich nämlich in aller Regel im Rest des Manuskripts fort. Wie Sie verhindern können, dass es auch Ihrem Manuskript so ergeht, erfahren Sie in diesem Buch. „Eine rundum überzeugende Idee von Hans Peter Roentgen — und ein Glücksfall für angehende AutorInnen.“ Gabi Neumayer, Chefredakteurin des Autorennewsletters ‚The Tempest’ „Es macht Spaß, „Vier Seiten für ein Halleluja“ zu lesen, niemals langatmig, oft habe ich breit gegrinst.“ Sabina Lorenz, Autorin (‚Die Fremde ist ein Ort’) „Statt trockener Theorie nimmt Hans Peter Röntgen die ersten vier Seiten von Geschichten und analysiert diese auf eine sehr unterhaltsame Art auf Fehler oder Verbesserungsmöglichkeiten.“ Bestsellerautor Christoph Hardebusch (‚Die Trolle’, ‚Sturmwelten’) „Brilliante Idee, großartig umgesetzt.“ Tom Liehr (‚Geisterfahrer’, ‚Radio Nights’) „Wer meint, er kann schreiben, ohne dieses Buch vorher studiert zu haben - der ist selber schuld.“ Katherina Timm (‚Die Kosakenbraut’) „Jedem, der wissen will, woraus ein gutes Handwerk besteht und wie es funktioniert, kann ich diesen Schreibratgeber sehr empfehlen.“ Olga A. Krouk (‚Staub zu Staub’) „Ein Buch, das mit Kopf und Schultern über der Masse herausragt.“ Alex Wichert (‚Fatimas Tränen’, ‚Sand und Blut’) „Der etwas andere Schreibratgeber – ideal für Einsteiger, aber auch für Fortgeschrittene.“ Andrea Lionne Hinz, Wissenschaftslektorin

Hätte ich dieses Buch nur schon vor Einsendung meines Manuskripts gelesen!

— BirgitConstant
BirgitConstant

Erläuterung von vielfältigen Problemstellungen und Fehlerquellen inklusive Lösungsansätzen und Übungen

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

Stöbern in Sachbuch

Freundinnen

Kein Ratgeber, aber eröffnet neue Sichtweisen zu Freundschaften, die für jeden von wertvoll/nützlich sein können. Eine interessante Lektüre!

Tankrastra

Mein Kind ist genau richtig, wie es ist

Ein lesenswertes Sachbuch über die Entwicklung des eigenen Wesens- Nicht nur für Eltern Lesenswert!

Diana182

Glück besteht aus Buchstaben

Letztlich eher enttäuschend. Die Autobiographie nahm mehr Raum ein als die Bücher. Außerdem ein paar Taktlosigkeiten.

rumble-bee

Gemüseliebe

Kochbuchliebe!

kruemelmonster798

Green Bonanza

Informativ, interessant & nützlich-nur leider wieder mal ohne Angaben v.Kcal/BE/KH/EW & F, dafür m.entbehrl. Fotos irrelevanter Leute!

RobinBook

Was das Herz begehrt

Tolles Buch mit vielen Erklärungen über unser Herz.

Linda-Marie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Müssen Schreibanfänger unbedingt lesen

    Vier Seiten für ein Halleluja
    BirgitConstant

    BirgitConstant

    28. February 2017 um 07:10

    Dieses Buch war eine absolute Erleuchtung für mich und im Vergleich zu anderen Schreibratgebern um vieles lehr- und hilfreicher. Hans Peter Roentgen stellt jedem Kapitel die vier ersten Seiten eines (Schreibanfänger-)Romans aus den unterschiedlichsten Genres voran. Dann analysiert er anhand des konkreten Textes, was darin schiefläuft, also warum der Text beispielsweise nicht spannend ist, was an der Perspektive nicht stimmt, wo und warum der rote Faden verlorengegangen ist, etc. Gleich anschließend macht er dann aber auch Vorschläge, wie man den Text verbessern könnte, z. B. durch Umformulieren, Kürzen, detaillierter schreiben, etc. Am Ende jedes Kapitels gibt es noch eine Schreibübung, damit man das Gelernte direkt umsetzen kann. Erst durch dieses Buch habe ich gesehen und verstanden, wo und warum auch die ersten vier Seiten (und ein bißchen mehr) meines eigenen Manuskripts noch eine weitere Überarbeitung brauchen könnten. Daher empfehle ich dieses Buch unbedingt allen, die noch relativ neu beim Schreiben sind.

    Mehr
  • Rezension zu "Vier Seiten für ein Halleluja" von Hans Peter Röntgen

    Vier Seiten für ein Halleluja
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    07. February 2015 um 21:03

    Ein wohldurchdachtes Konzept zur Sensibilisierung für die Materie ist es, das Röntgen mit seinen Werken „Vier Seiten für ein Halleluja“ und „Drei Seiten für ein Expose´“ ersonnen hat. Statt lang und ausführlich über wenige Schreibirrtümer zu referieren, nimmt er anhand einer Fülle an, offensichtlich bis schwer als fehlerhaft zu entlarvenden, Beispielen den geneigten Leser bei der Hand und legt die Finger in die Wunden angehender Autoren. Dies aber nicht mit dem Ziel, möglichst viel Schmerz zuzufügen und sich in eigener Überlegenheit zu sonnen, sondern immer mit dem Bonus des Aufzeigens von Optionen zur Verbesserung. Man erkennt anhand des mitunter gravierenden Unterschieds zwischen dem ursprünglichen und dem korrigierten Text die Macht der Wirkung der Veränderung einzelner Aspekte und verinnerlicht dadurch die richtigen Tricks und Kniffe. Und das wesentlich besser und anschaulicher als wenn die kreativen Arbeitsmethoden nur anhand theoretischer Anleitungen erläutert würden. Die Bandbreite der von Röntgen angeschlagenen Themen kann sich sehen lassen. Von der Recherche, der Wahl der Perspektive; Problemen mit Klischees, Infodump, Glaubwürdigkeit und Vorhersehbarkeit; der Angst vor dem weißen Blatt und den eigenen Themen; dem Deus ex machina und anderen Hürden spannt sich ein Reigen an essentiellen Themen. Viele Übungen orientieren sich an den veranschaulichten Fehlern und wie man sie vermeidet oder nachträglich ausbessert. Dabei kann ein gutes Gespür dafür entwickelt werden, wie grandios bis fatal sich scheinbar winzige Nuancen auswirken können und welch Knochenarbeit und minutiöse Planung notwendig sind, um fast unsichtbare, aber in ihrer Wirkung enorme Fehler aufzuspüren und zu vermeiden. Mit dem Fokus auf die Anwendbarkeit und das leichte Verständnis und Zugänglichkeit meidet Röntgen nicht nur Dogmatik oder Abgehobenheit anderer Autoren, sondern schafft ein für jeden interessierten Leser handhabbares und praktisches Nachschlagewerk. Nach der Erläuterung der Fehler folgen Übungen zur Glattbügelung und zukünftigen Prävention der Missgriffe. Wo es bei manchen Beispielen schon nach wenigen Zeilen in die Augen springt, woran es kränkelt, ist es bei anderen diffiziler den eigentlichen Stil- oder Spannungsbogenbruch zu erkennen. Als Erstleser hat man noch dazu den Nervenkitzel steigernden Bonus, nicht zu wissen, mit welchen Mitteln der unbekannte Fehler ausgebessert werden wird. Dies lädt zum heiteren Mankosuchen ein und ergänzt das Werk um die zusätzlich Facette des wohligen Gefühls einer erfolgsgekrönten Suche. Aber auch vom Lernaspekt her betrachtet, empfiehlt es sich, vor Lektüre der Ratschläge selbst darüber zu sinnieren, was man anders gemacht hätte und wo der Fehler liegen könnte. In der Möglichkeit dieses selbstständigen Suchens liegt einer der größten Vorzüge des Buches und man sollte sich der Bequemlichkeit oder Neugierde wegen nicht um diese den Horizont erweiternde Lernmöglichkeit bringen. Denn anhand der Irrwege anderer lassen sich eigene besser vermeiden und aus Investition eigenen Hirnschmalzes heraus erworbenes Wissen festigt sich besser als, durch auf sturer Repetition fußender Verfahren erworbene, Fakten. Ein unnötiger Negativpunkt ist das nicht als solches zu bezeichnendes Inhaltsverzeichnis. Anstatt es nach Art der Fehlerquellen, Genres oder der Schwere der Missgriffe zu ordnen, werden nichtssagende Kapitelüberschriften und schwer zu interpretierende Bezeichnungen verwendet, was bei einem ansonsten blendenden Werk schade und unnötig ist. Speziell das schnelle Nachschlagen wird dadurch unnötig erschwert, da man sich nur an den Namen der Unterkategorien eines Kapitels orientieren kann und diese leider nichtssagend sind. Aufgrund der Zugänglichkeit und des Umfangs der erläuterten Themen ein schon beinahe als obligat zu betitelndes Werk sowohl für Laien, Interessierte als auch, nie mit dem Unterfangen der Erlangung von Perfektion fertig werdende, Fortgeschrittene.

    Mehr
  • Rezension zu "Vier Seiten für ein Halleluja" von Hans P. Roentgen

    Vier Seiten für ein Halleluja
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. July 2012 um 15:08

    "Leben ist immer lebensgefährlich, wusste schon Kästner. Schreiben ist es erst recht" Cover: Das Cover ist sehr schlicht und doch weiß man sofort, worum es geht: um das Schreiben. Dies wird vor allem durch die große Schreibmaschine verdeutlicht, die dem Betrachter sofort ins Auge springt. Ich habe lange gebraucht, bis ich wirklich etwas mit dem Titel anfangen konnte, bin aber der Meinung ihn jetzt verstanden zu haben und finde ihn deshalb wirklich gut gewählt. Das Cover haut einen jetzt nicht unbedingt aus den Socken, ist aber sehr einprägsam. Meinung: Schreibratgeber gibt es ja zu Hauf und eigentlich kann man nicht wirklich sagen, welcher der Beste ist, weil Geschmäcker einfach verschieden sind und jeder Autor auf einen anderen Punkt mehr wert legt als der andere. Von daher war ich gespannt, als ich diesen Ratgeber las und hatte gar nicht so hohe Erwartungen daran. Ich war mir nicht sicher, ob es mir wirklich etwas bringen würde, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Das Buch gliedert sich in drei Segmente: einmal der Text, der besprochen wird und danach die Kritikpunkte, die einzeln abgearbeitet werden und mit Erklärungen und Tipps bestückt sind, wonach dann ab und an die Übungen folgen. Die Texte stammen von Autoren, die ihre ersten vier Seiten an Hans Peter Roentgen (der auch Schreibseminare veranstaltet) geschickt haben, um Kritik zu erhalten. Manche dieser Texte haben es sogar schon zu einer Veröffentlichung geschafft. Es sind dabei sehr verschiedene Genre dabei, was ich sehr gut fand, sodass man für jeden Bereich etwas lernen kann, auch wenn man dieses Genre nicht selbst zum Schreiben bevorzugt. Desweiteren sind die Texte wirklich grundverschieden. Bei manchen merkt man sofort, was da nicht funktioniert, bei anderen eher weniger. Manche sind sogar wirklich richtig, richtig gut, nur eben nicht an allen Stellen 100%ig. Danach werden Dinge angesprochen, die gut sind, aber meistens eher Passagen oder Textstellen, an denen etwas Wichtiges fehlt oder nicht ganz rund läuft. Was ich dabei sehr schön finde ist, dass Hans Peter Roentgen dabei sehr einfühlsam und dennoch sehr kritisch vorgeht. Er übt sehr scharf seine Meinung aus, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass er das auf Kosten der Autoren tut. Er stampft die Texte nicht nieder, sondern geht dabei sehr behutsam vor. Teilweise macht er auch wirklich lustige Bemerkungen, die mich ab und an zum Lächeln gebracht haben. (zB ist ein Infodump wie eine Qualle, weil sie einfach im Meer herumtreibt und keiner weiß, was sie eigentlich dort soll). Manche der hier besprochenen Dinge waren mir schon bekannt. ZB was ein Infodump ist oder wie Rückblenden funktionieren sollten, dass man eine einheitliche Erzählzeit braucht, usw. Jedoch finde ich es gut, dass auch Anfänger mit diesem Buch etwas anfangen können, die diese Fachbegriffe bisher nicht kennen. Am Ende des Buches befindet sich auch noch ein kleines Lexikon, sodass man sich nicht alles direkt aus dem Textzusammenhang merken muss. Manche Übungen sind sehr sinnvoll, glaube ich. Wieder andere fand ich eher etwas befremdlich, aber vielleicht ist das nur mein subjektiver Eindruck. Ich denke, dass das auch damit zu tun hat, welche Schwächen jeder Autor hat und durch welche Übungen er sich angesprochen fühlt, etwas dagegen zu tun. Natürlich ist das Buch keine Garantie dafür, dass man nach Befolgen aller Tipps sofort einen Verlag für sein Buch findet. Ich denke auch, dass manche Dinge nicht immer wirklich genau so befolgt werden müssen, mir haben manche Tipps auch absolut nicht zugesagt, es sieht eben wirklich jeder anders. Aber ich denke, dass das Buch eine sehr gute Basis schafft, worauf man als Autor achten sollte, sodass man nicht den Überblick verliert. Am Ende des Buches finden sich auch noch einige hilfreiche Links, die man sich bei Interesse wirklich ansehen sollte. Gerade das Montesegur Forum kann ich jedem nur ans Herz legen. Dort finden sich auch sehr „prominente“ Autoren wieder, wie zB Iny Lorentz („Die Wanderhure“) oder andere Autoren mit diesem Status. Ich fühle mich auf jeden Fall als Schreiberling durch diesen Ratgeber bereichert, weil ich nun doch ein bisschen mehr Überblick bekommen habe und ich glaube sogar, dass ich wirklich einige Übungen durchführen werde, weil das Buch eben auch eine Art Workshop ist, der nur etwas bringt, wenn man auch etwas dafür tut. Fazit: Auf jeden Fall ein sehr interessantes Buch, das sicherlich viele Hilfestellungen oder Ansätze liefert, seinen eigenen Text noch einmal unter anderen Kriterien zu prüfen oder gleich anders zu schreiben. In manchen Dingen konnte ich mich nicht ganz mit dem Autor einigen, aber das muss man vielleicht auch nicht unbedingt. Ich kann es trotzdem empfehlen, weil es einen sehr guten und vor allem verständlichen Einstieg in die Kunst des Schreibens bietet.

    Mehr
  • Rezension zu "Vier Seiten für ein Halleluja" von Hans P. Roentgen

    Vier Seiten für ein Halleluja
    fastforward

    fastforward

    17. November 2010 um 19:39

    Mein bisher bester Schreibratgeber auf dem Wege zum Buch-Autor...