Hans Peter Treichler Die Brigantin

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Inhaltsangabe zu „Die Brigantin“ von Hans Peter Treichler

11. August 1664. Das tödliche Attentat von Lausanne erschüttert eine Gemeinschaft im Exil: britische Republikaner, die sich nach dem Sturz des Cromwell-Regimes ins bernische Waadtland geflüchtet haben. Unter den einstigen Machthabern findet sich der Reitergeneral Edmund Ludlow. Für die Agenten britischer und französischer Geheimdienste ist er die Zielperson Nummer eins. Nach zeitgenössischen Berichten und Akten schildert Hans Peter Treichler das wechselvolle Schicksal dieser Handvoll Verschworener. Welche Rolle spielt hier Sebastienne de Pierrefleur? Die junge Patrizierin aus dem Städtchen Orbe schliesst sich dem Agenten Louis Deprez an, dem Urheber mehrerer Anschläge. Ist sie Mitwisserin, Komplizin oder unschuldiges Opfer? Eine Saga rund um Gerechtigkeit, Liebe und Zuflucht im Exil. Das faszinierende Porträt einer aufgewühlten Epoche.

«Treichlers reizvoll kommentierende Darstellung zeichnet sich durch Anschaulichkeit und einen Reichtum sprechender Details aus. Man folgt ihm gern durch all die klandestinen Windungen seiner Geschichte, lässt sich überraschen von unerwarteten Reaktionen der Protagonisten und gewinnt erst noch ein Bild der Kultur-, Wirtschafts- und Alltagsgeschichte aus der barocken Schweiz.» Neue Zürcher Zeitung

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  • Rezension zu "Die Brigantin" von Hans P Treichler

    Die Brigantin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. November 2010 um 11:26

    1664 erschüttert der Mord an John Lisle, dem englischen Ex-Kanzler, die Schweiz. Er wird beim Kirchgang in Lausanne niedergeschossen. Lisle gehörte zu einer Gruppe englischer Republikaner, die Anfangs der 1660er Jahre Asyl in der französischen Schweiz suchten – damals bernisches Hoheitsgebiet. Der Grund: Charles II. war nach dem Tod Cromwells wieder als König eingesetzt worden und wollte sich umgehend an jenen rächen, die in irgendeiner Form an der Hinrichtung seines Vaters, Charles I., beteiligt waren, wie eben John Lisle oder Ex-General Edmund Ludlow, dessen Memoiren eine der Hauptquellen des Buches darstel-len. Ausgehend von Titel und Klappentext hatte ich eigentlich eine Art historischen Agententhriller erwartet. Und in der Tat, welch ein toller Roman liesse sich aus diesem Stoff schreiben, daran musste ich immer wieder denken. Doch dies ist nun mal ein Sachbuch, und dazu ein ziemlich gutes. Und so nimmt der Politkrimi zwar einigen Raum ein, auch die Hintergründe werden ausgeleuchtet, doch der Autor nutzt ebenso viele Gelegenheiten, um die Kultur- und Alltagsgeschichte des späten 17. Jahrhunderts zu schildern: das damalige Reisen (es gab Mietpferde), die Esskultur (altes Brot war ein Hauptnahrungsmittel), Kleider- und Haarmode (Perücken waren teuer und ein begehrtes Diebesgut) und vieles mehr. War ich anfangs etwas verwirrt wegen der vielen Exkurse, so liess ich mir diese Geschichtslektionen später gerne gefallen, umso mehr, als sie auf engagierte und unterhaltsame Weise dargeboten wurden. Auch dass der Autor häufig auf zeitgenössische Quellen abstützte, gefiel mir. Etwas genervt haben die zahlreichen "Schlaufen mit Ankündigung", im Stile von "Ich werde darauf zurückkommen, möchte aber zuerst noch xy behandeln", weniger wegen der Sache an sich als wegen des Stils. Insgesamt aber eine sehr lehrreiche Lektüre.

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