Hans Pleschinski Königsallee

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Inhaltsangabe zu „Königsallee“ von Hans Pleschinski

Sommer 1954: Thomas Mann reist mit seiner Frau Katia nach Düsseldorf, um aus seinem neuem Roman »Felix Krull« zu lesen. Sie steigen im Hotel Breidenbacher Hof ab, dem ersten Haus am Platz. Doch dort logiert bereits Klaus Heuser, eine ehemals große Liebe von Thomas Mann. Die mögliche Begegnung der beiden bestimmt fortan den Aufenthalt der Manns und sorgt für größte Unruhe – zusätzlich zu dem Aufruhr, den der Besuch des Schriftstellers im Nachkriegsdeutschland ohnehin auslöst. Das WDR-Hörspiel fängt die Atmosphäre der 50er-Jahre gekonnt ein: höchst amüsant und voll unvergesslicher Figuren. Hörspiel mit Barnaby Metschurat, Wolf-Dietrich Sprenger u.v.a. 2 CDs | Laufzeit ca. 100 min

Es gibt 2 Hörbücher zum Buch: Hörspiel und Lesung. Das Hörspiel vom WDR/DAV hat mir gut gefallen. Vermutlich gekürzt, aber kurzweilig.

— Forti
Forti
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    Königsallee
    Pongokater

    Pongokater

    29. November 2015 um 13:56

    Binsenweisheit: Für einen guten Roman braucht es mehr als eine gute Idee. Auf das Buch von Hans Pleschinski trifft diese Binsenweisheit aber voll zu. Denn Thomas Mann noch einmal mit seinem Angebeteten Klaus Heuser zusammentreffen zu lassen, ist eine gute Idee. Die Ausführung misslingt Pleschinski jedoch weitgehend, was diese Hörspielfassung nicht verdecken kann. Bekannte Klischees über die Familie Mann werden fad aufgewärmt, die Begegnung mit Heuser bleibt belanglos.

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  • Familienaufstellung Mann

    Königsallee
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    29. December 2013 um 19:12

    Es ist das Jahr 1954 in Düsseldorf, genauer gesagt im Traditionshotel Breidenbacher Hof. Deutschland hat noch sehr an den Auswirkungen eines schrecklichen Kriegs und der furchtbaren Jahre davor zu tragen, ist aber auch schon geschäftig dabei, diese Zeit zu verdrängen und mit großem Eifer ein Wirtschaftswunder zu schaffen und wieder einen Rang in der Gemeinschaft bedeutender Staaten zurückzugewinnen. Da kommt der angekündigte Besuch des Nobelpreisträgers und weltweit anerkannten Deutschen Thomas Mann anlässlich einer Lesereise gerade recht. Mit emsiger Betriebsamkeit wird im Hotel alles Erdenkliche getan, um dem illustren Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Zur gleichen Zeit steigt ein anderer Exilant im Nobelhotel ab: Klaus Heuser, 27 Jahre zuvor die große Liebe des nun 79jährigen Thomas Mann. Dessen Tochter Erika beschließt, dass sich die beiden auf keinen Fall treffen dürfen, zu nervenaufreibend wäre das für ihren Vater. Dieser Plot bietet die klassische Ausgangslage für eine typische Boulevardkomödie. Und tatsächlich erzählt Hans Pleschinski mit viel Humor und augenzwinkernder Ironie, man kann förmlich die auf- und zugehenden Türen bei Auftritt der verschiedenen Figuren sehen. Und Figuren treten viele auf den Plan: fast die gesamte Familie Mann, der hochsensible Thomas, die pragmatische Katja, die nervige Erika und der ungeliebte Golo, letztere Beiden kommen bei Pleschinski nicht besonders gut weg, und schließlich auch, in Gedanken und Gesprächen, der genialische Klaus, der 5 Jahre zuvor Selbstmord verübt hatte. Ferner noch eine ganze Reihe anderer Gestalten aus dem Umkreis Thomas Manns. All diese sind pausenlos am reden, denken, monologisieren. Das alles in einer etwas altertümelnden, immer leicht ironisierenden und die Personen überspitzt darstellenden Sprache. Dabei kommt viel Atmosphäre der 50er Jahre rüber und wird auf so manches Werk Manns angespielt. Direkt angelehnt ist das Buch natürlich an "Lotte in Weimar", in dem die späte Wiederbegegnung von Goethe mit seiner Jugendliebe Charlotte Buff geschildert wird. Besonders viel Vergnügen bereitet das Ganze, wenn man sich ein wenig in der Familie Mann auskennt, aber man muss kein ausgewiesener Thomas Mann Fan sein, um an diesem vergnüglichen, intelligenten Stück Literatur seine Freude zu haben. Gesprochen wurde das Hörbuch sehr gut und in immer treffendem Ton von Joachim Schönfeld.

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  • Buchverlosung zu "Fanggründe" von Natascha Manski

    Fanggründe
    Nmanski

    Nmanski

    3 x ein Küstenkrimi und „Eiskalte Killer“ zu gewinnen Ab in den Urlaub und rein in den Strandkorb – jetzt ist die perfekte Zeit, um zu relaxen!  Und weil das am besten mit einem spannenden Krimi geht, verlose ich zusammen mit dem Rowohlt-Verlag 3 x die passende Lektüre plus Sommer-Extras, und zwar jeweils:  • ein signiertes Exemplar des Küstenkrimis „Fanggründe“ • die Eiswürfelform ”Eiskalte Killer” für stilechte Getränke • „Easy Going Gum – das kühle Kaugummi“ • ein Krimi-Lesezeichen, damit ihr auch nach der nächsten Windböe noch wisst, wo die Story weitergeht. Und so kann man mitmachen: Einfach hier bis Sonntag, 28. Juli, verraten, welches Buch (außer die „Fanggründe") dieses Jahr bei euch ins Urlaubsgepäck wandert. Die drei Gewinner werden anschließend benachrichtigt und finden den Küstenkrimi plus die „Eiskalte Killer" kurz darauf im Briefkasten. Viel Glück!

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