Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch

von Hans Rath 
4,0 Sterne bei83 Bewertungen
Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch
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Positiv (61):
mysticcats avatar

Tolle Charaktere, super Schreibstil, in Summe ein gelungener Mittelband der Trilogie.

Kritisch (5):
littleowls avatar

Hat mir leider überhaupt nicht gefallen.

Alle 83 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch"

Immer Ärger mit dem Teufel Psychotherapeut Jakob Jakobi bekommt ungebetenen Besuch von einem Kerl namens Anton Auerbach. Sein Anliegen: Er möchte Jakobs Seele kaufen. Der Grund: Seit Jakobs Begegnung mit Gott ist diese Seele besonders wertvoll. Für wen? Für den Teufel natürlich. Und genau der behauptet Auerbach zu sein. Jakobi ist genervt. Warum nur treffen sich ausgerechnet in seiner Praxis die Mächte des Himmels und der Finsternis - oder Leute, die sich dafür halten? Jakob denkt nicht dran, seine Seele zu verkaufen oder „Toni“ für voll zu nehmen. Doch der vermeintliche Teufel hat das eine oder andere Ass im Ärmel. Mehr und mehr wird Jakobs Leben zur Hölle. Da wäre es wirklich gut, Gottes Beistand zu bekommen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783805250740
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:ROWOHLT Wunderlich
Erscheinungsdatum:26.09.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    mysticcats avatar
    mysticcatvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Charaktere, super Schreibstil, in Summe ein gelungener Mittelband der Trilogie.
    Super Mittelband

    Das Buch: „Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch“ ist der zweite Teil der Jakob Jakobi Trilogie. Der erste Band sollte unbedingt davor gelesen werden, da ansonsten viele Spoiler im zweiten Band vorkommen, die Handlungsteile des ersten Bandes dann vorwegnehmen.

     

    Wem also der erste Band „Und Gott sprach: Wir müssen reden“ gefallen hat, der wird sich auch auf die Fortsetzung in Form von Band zwei freuen. Diesmal trifft man nicht Gott, sondern Anton „Toni“ Auerbach, der sich für den Teufel hält. Er will unbedingt Jakobs Seele kaufen und auch um Jakob herum scheinen alle durchzudrehen. Die On-Off-Beziehung mit der Exfrau, die herrische Sprechstundenhilfe, Jakobs Patienten und dann auch noch ein Priester, der so ziemlich jede Sünde ohne Reue begeht.

     

    Der Schreibstil ist ebenso locker und witzig wie der erste Band. Für alle, die den ersten Band noch nicht gelesen haben: Die Handlung ist in Berlin verortet, da es jedoch nicht viele Hinweise auf die Stadt gibt, kann das Kopfkino auch gerne einen anderen Handlungsort wählen.

    Alle auftretenden Figuren bleiben authentisch und sind interessant – Hans Rath kommt ohne starke Stereotype aus, insgesamt kommen, außer der Exfrau, keinen handlungsrelevanten Personen im zweiten Band vor. Es gibt jedoch viele Anspielungen auf den Patienten Abel Baumann, der sich für Gott gehalten hat, und Jakob schließt nicht aus, dass er vielleicht tatsächlich Gott war.

     

    Beim Lesen des Buches habe ich wieder oft schmunzeln und ab und zu lachen müssen -  Toni Auerbach kann ich mir so richtig gut vorstellen, außerdem gibt es zahlreiche interessante Wendungen im Buch – wenn da nicht mal der Teufel seine Finger im Spiel hatte.

     

    Fazit: Eine gelungene Fortsetzung vom ersten Band.

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    FusselFelixs avatar
    FusselFelixvor 2 Jahren
    Auch der zweite Teil kann sich sehen lassen

    Das Buch spielt drei Jahre nachdem Jakob Jakobi auf Abel Baumann alias Gott traf und mit diesem Bekanntschaft machte. Nun trifft Jakob auf Anton Auerbach, der sich selbst für den Teufel, den Leibhaftigen höchst selbst hält. Auerbach ist daran interessiert Jakobs Seele zu kaufen und das um jeden Preis, denn durch die Begegnung mit  Gott, hat diese für den Teufel einen besonderen Wert.

     

    Jakob Jakobi hingegen denkt nicht daran seine Seele zu verkaufen, sondern versucht vielmehr Anton Auerbach zu behandeln, da dieser seiner Ansicht nach eine schwere Psychische Störung hat. Doch je mehr sich Jakob dagegen wehrt seine Seele zu verkaufen, desto mehr Tricks bietet Auerbach auf um Jakob vom Gegenteil zu überzeugen.

     

    Wie der erste Teil “Und Gott sprach: Wir müssen reden.” ist der zweite Teil sehr lustig geschrieben und zaubert einem das ein ums andere Mal ein lächeln ins Gesicht, auch wenn es in dieser Geschichte etwas düsterer zur Sache geht, der Teufel kann halt auch anders. Der Schreibstil von Hans Rath ist sehr angenehm und lässt sich wunderbar lesen, ich war ab und zu selber überrascht wie schnell die Seiten vorüberflogen, eine sehr angenehme Leseerfahrung.

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    veronika_lackerbauers avatar
    veronika_lackerbauervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Skurril, witzig und teilweise fast philosophisch!
    Witzige Weltsicht mit fast philosophischen Anklängen

    Allein die Idee ist ja schon witzig: Der Teufel verirrt sich in die Praxis eines Psychologen und wird von diesem therapiert - gegen seinen Willen, versteht sich. Der Teufel hat ja kein Problem damit der Teufel zu sein. Das haben höchstens die andren... und ziemlich schnell auch Jakob Jakobi, der Therapeut.
    Skurril, witzig, absurd und auch ein bisschen philosophisch ist dieser zweite Teil!
    Ich habe das Buch zufällig, antiquarisch entdeckt und daher den ersten Teil nicht gelesen, das ist zum Verständnis auch nicht zwingend erforderlich, hätte aber den Gesamteindruck sicher noch abgerundet. Wer kann, sollte vielleicht mit "Und Gott sprach: Wir müssen reden!" anfangen!

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    anywayss avatar
    anywaysvor 3 Jahren
    Immer Ärger mit dem Teufel

    Vor drei Jahren hatte der Psychotherapeut Jakob Jakobi „Gott“ auf seiner Couch und jetzt erschleicht sich der „Teufel“ einen Termin bei ihm. Genau das behauptet sein neuer Klient, Anton Auerbach, er wäre der Fürst der Finsternis. Obwohl Jakob schon etwas brüskiert ist, über die penetranten Forderungen des Patienten für einen sofortigen Termin, gibt er sich geschlagen und nimmt ihn in seine Kartei auf. Der Fall könnte ja interessant werden! Eine Identitätskrise scheint die wahrscheinlichste Ursache für diesen Fall zu sein. Das manifestiert sich auch noch darin, dass Herr Auerbach munter drauf los „Seelen“ einkauft. Als erstes die der Sprechstundenhilfe aber auch Jakobs Ex-Frau und seine Geliebte werden vom selbsternannten Teufel umgarnt. Sauer wird Auerbach nur, weil Jakob sein Spiel nicht mitspielt. Er weigert sich schlicht seine „Seele“ an Toni abzutreten. Nun fährt dieser stärkere Geschütze auf…

    Es hat sich in der Unterwelt doch einiges getan, seit Dantes „Göttlicher Komödie“, die Hölle ist kein riesiger Feuerschlund gefüllt mit Verdammten und deren unerträgliche Seelenqual, sondern ein riesiger Komplex, angefüllt mit modernster Technik einzig und allein die Verfehlungen der Menschen zu speichern. Ein größerer Datensammler als die NSA. Das Aussehen dieser neuen Hölle erinnert auch eher an eine Behörde. Naja so ein „Amtstag“ kann ja schon die reinste Hölle sein…

    Hans Rath erzählt eine kurzweilige Geschichte über Gut und Böse und deren nicht immer geradliniger Abtrennung. Jeder Mitwirkende zeigt seine helle bzw. dunkle Seite. Jeder hat irgendwo sein dunkles Geheimnis, seinen Fehltritt den es natürlich zu verheimlichen gilt. Oder man bedient sich dunklerer Mächte um an sein Ziel zu kommen. Das Buch ist kurzweilig und zeichnet sich durch einen flüssigen Schreibstil aus. Mir hat an der Geschichte nur der besondere Kick gefehlt. Die Story ist an sich ist interessant, stellenweise komisch, birgt aber so gut wie nichts Neues über die beiden Gegenspieler, der Teufel ist wie gehabt intrigant und treibt so seine perfiden Spielchen, Gott orakelt eher als das er wirklich eine Hilfe ist, Jakob selbst ist irgendwie Statist in seinem eigenen Leben und dann gibt es natürlich noch kirchlichen Beistand, dem aber auch nur die Möglichkeit des Exorzismus bleibt. Alle anderen Mitwirkenden sind leider so mit Klischees beladen, das deren Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleibt. Manchmal ist weniger mehr.

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    ErleseneBuechers avatar
    ErleseneBuechervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Um einiges wirrer und unharmonischer als sein Vorgänger, aber unterhaltsam
    Aspergrill, Stigmata & Krippenfigur

    Dieses Mal tritt der Teufel in das Leben von Jakob Jakobi. Es sind drei Jahre seit seiner Begegnung mit Gott vergangen. Jakobis Praxis läuft wieder besser, seine Exfrau hat immer noch sehr sehr viel Geld und Jakob wartet auf ein Zeichen Gottes. Da tritt der Teufel in Form von Toni Auerbach in sein Leben und will unbedingt seine Seele haben. Natürlich lässt der Teufel nichts unversucht und bringt alles durcheinander. Mal gut, dass es eine Sushibar in Jakobs Nähe gibt…

    Auch dieses Buch ist wieder sehr unterhaltsam und ließ sich gut lesen. Allerdings war es um einiges wirrer und unharmonischer als sein Vorgänger. Irgendwie war Jakob auch nicht der Alte. Rath ließ ihn nur ständig durch die Stadt irren und den Teufel gefangen nehmen, exorzieren etc., um es dann aber wieder abzubrechen. Nur Jakobs Exfrau und einige andere Nebencharaktere waren lustig und amüsant.

    Die Erklärungen über die Person des Teufels, die Aufgaben der Hölle und die Beziehung zwischen Himmel und Hölle fand ich leider auch nicht besonders gelungen. Eher langweilig und nichtssagend. Ich habe den möglichen Tiefgang des ersten Teils vermisst.

    Das Ende fand ich ganz doof! Star Wars lässt grüßen…

    Bewertung: 3 von 5 Punkten

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    PistchPatschs avatar
    PistchPatschvor 3 Jahren
    3 Sterne

    Leider nicht so gut geschrieben wie der erste Teil, die Geschichte ist nicht schlecht aber ausbaufähig. Mal schauen wie der dritte Teil wird

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    louella2209s avatar
    louella2209vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kommt nicht ganz an den Vorgänger ran, aber trotzdem tiefsinnig und mit einem tollen bissigen Humor
    Amüsanter Kurztrip in die Hölle

    Jakob Jakobi, ein trinkfester Psychiater, hat sich gerade, nach einem finanziellen und privaten Dilemma, eine neue Praxis aufgebaut, da bekommt er es wahrhaftig mit dem Teufel zu tun.
    Dieser tritt in Gestalt von Anton Auerbach auf und will um jeden Preis Jakobis Seele. Er bietet ihm dafür verdammt viel Geld an, aber da Jakobi nichts von dem schnöden Mammon hält, muß Toni schon härtere Geschütze auffahren.
    Er verführt Jakobis reiche Ex-Frau und kauft so allerlei Seelen aus dem Umfeld des Psychiaters auf und stürzt damit viele von Jakobis Freunde ins Unglück. Schafft der Teufel es mit diesen miesen Spielchen den Psychiater zu überzeugen?
    Dieser versucht erstmal seinerseits den Teufel zu therapieren und mit Hilfe eines Priester sogar zu exorzieren und verschafft sich damit einen wahren Trip durch die Hölle.
    Kommt ihm Gott im letzten Moment wieder zu Hilfe oder ist Jakobis Seele unwiderruflich verloren?

    Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da ich vom Vorgänger "Und Gott sprach: Wir müssen reden!" restlos begeistert war.
    Diese Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt, aber das liegt vielleicht auch daran, dass mir Abel Baumann (der Gott aus dem 1. Teil) einfach besser gefallen hat. Er war irgendwie witziger und tiefsinniger, als Anton Auerbach als Teufel. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Dieses Werk ist sehr unterhaltsam gespickt mit jeder Menge schwarzem Humor.
    Die Story besticht vor allem durch die brillanten Dialoge zwischen den Protagonisten. Positiv aufgefallen ist mir, das hier jeder Charakter exzellent durchdacht und im Geschehen involviert ist. Keiner wirkt überflüssig.
    Jakobi, als Hauptfigur, macht sympathisch, das er sich selbst nicht allzu ernst nimmt und ihm materielle Dinge unwichtiger sind, als Familie und Freunde. Auch seine Standhaftigkeit gegenüber den Verlockungen des Teufels ist bemerkenswert. Obwohl, wie er sagt, an all das nicht glaubt, hat Gott wohl doch einen bleibenden Eindruck bei Jakobi hinterlassen.
    Anton Auerbach ist eine imposante Erscheinung und kann viele Leute rasch um den Finger wickeln. Er wirkt auch gar nicht so böse, wie man sich den Teufel vielleicht vorstellt, eher sehr geschickt und durchtrieben und am Ende sogar ein bisschen liebenswert.
    Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den 3. Teil, der für mich dann ein absolutes Muß ist.

    Der Roman ist zwar kein literarisches Meisterwerk, aber eine originelle Geschichte mit klasse Humor und Darstellern, die man so schnell nicht vergißt. Also zugreifen und lesen!!!

    Kommentare: 1
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    MissErfolgs avatar
    MissErfolgvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsam & kurzweilig - jedoch ohne viel Tiefgang oder Hintersinn
    Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!

    "Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch" ist meine erste Begegnung mit Hans Rath und seinem erfolgreichen Protagonisten Jakob Jakobi. Die kurzweilige Erzählung hat mir ein unterhaltsames Lese-Wochenende beschert, wird mir aber voraussichtlich nicht lange in Erinnerung bleiben.

    "Der Teufel kann extrem gereizt reagieren, wenn er nicht bekommt, was er will."

    Hans Rath tischt uns in seinem Erfolgsroman eine moderne Faust-Nacherzählung auf: Drei Jahre ist es her, dass Psychotherapeut Jakob Jakobi Gott begegnet ist - oder zumindest einem Patienten, der behauptete, Gott zu sein. Bis heute ist sich Jakob nicht schlüssig, ob Abel Baumann tatsächlich das war, was er zu sein vorgab - der Gute ist in der Zwischenzeit nämlich leider verstorben.
    Mit Anton Auerbach tritt jetzt Gottes diabolischer Gegenspieler auf den Plan. Sein Ziel? Der Erwerb von Jakobis göttlich berührter Seele. Zunächst gibt sich Auerbach noch als Abgesandter des Teufels aus, doch schnell wird klar, dass es sich bei dem eleganten Gentleman um Satan höchstpersönlich handelt, der ALLES daran setzt, Jakobs Seele zu ergattern. Als sich der tugendhafte Psychotherapeut jedoch weigert, einen entsprechenden Vertrag zu unterzeichnen, sieht sich der Teufel gezwungen, andere Saiten aufzuziehen...

    "Tja, manchen Menschen gelingt es, selbst den Teufel zu überraschen."

    Ich habe den Vorgänger nicht gelesen und kann dementsprechend auch nicht beurteilen, mit wie viel mehr oder weniger Tiefgang der teuflische Nachfolger punkten kann. Fakt ist, dass mich das moderne Märchen à la Goethes Faust zwar unterhalten, aber nicht vom Hocker reißen konnte. Dafür blieb der Protagonist Jakob zu blass und das Verhalten sämtlicher Nebendarsteller zu vorhersehbar.
    Und während Jakob Jakobi jedes übersinnliche Wirken des Teufels auf beinahe nervtötende Art und Weise mit logischen Erklärungen zu begründen versucht, nehmen seine Mitmenschen absolut gelassen und tiefenentspannt hin, dass es sich bei Auerbach scheinbar um den Teufel handelt. (Jakobs Schwester Ellen geht sogar eine kurze Liaison mit ihm ein!) Kleine Schwächen wie diese sind letztlich dafür verantwortlich, dass ich dem Buch nur drei Sterne geben kann.

    "Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch" ist ein solides, unterhaltsames und kurzweiliges Buch. Aber keine grandiose Erzählung, die ich auf Teufel komm raus weiterempfehlen, geschweige denn ein zweites Mal lesen würde.

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    Schwertlilie79s avatar
    Schwertlilie79vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Leider kein teuflisches Vergnügen...
    Leider kein teuflisches Vergnügen...

    Nachdem Jakob Jakobi in seinem ersten Abenteuer die Bekanntschaft von Gott gemacht hat, trifft er nun auf den Teufel höchstpersönlich.

    Die Lektüre des Romans "Und Gott sprach: Wir müssen reden" ist zwar keine unbedingte Voraussetzung, um dieses Buch zu verstehen - dennoch kann man sicher mehr mit den zahlreichen Anspielungen anfangen, wenn man dieses Buch vorher gelesen hat.

    Ich selbst habe das zweite Abenteuer Jakob Jakobis ohne "Vorkenntnisse" gelesen und muss leider sagen, dass mich das Buch nicht so richtig vom Hocker gerissen hat.

    Die Geschichte an sich ist gut durchdacht und gefällig geschrieben - besonders die erste Hälfte brachte mich des Öfteren zum Schmunzeln. Jakob Jakobi ist, ganz im Gegensatz zu Anton Auerbach, ein sehr sympathischer Charakter. Auch seine überspannte Geliebte, seine Ex-Frau und seine Sprechstundenhilfe haben durchaus ihren Reiz. Dennoch… Nach und nach ändert sich - zumindest meinem Empfinden nach - die Stimmung, das Buch wirkte auf mich nun eher bedrückend als amüsant.

    Die Auflösung der ganzen Geschichte - nun ja, das ist wirklich Geschmackssache. Mir hat das Ende nicht sonderlich gut gefallen.

     Wem der erste Teil gefallen hat, dem wird auch der zweite Teil gefallen, da bin ich mir sicher. Eigentlich hatte ich mir zu Beginn der Leserunde überlegt, den ersten Teil gleich nach der Lektüre dieses Buches zu lesen - davon werde ich allerdings absehen. Auch deshalb, weil das zweite Buch viel vom ersten Teil verrät.

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    Huschdegutzels avatar
    Huschdegutzelvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Immer noch schön schräg - aber nicht ganz so toll, wie der Vorgänger!
    Weniger Tiefgang als der Vorgänger

    Immer Ärger mit dem Teufel Psychotherapeut Jakob Jakobi bekommt ungebetenen Besuch von einem Kerl namens Anton Auerbach. Sein Anliegen: Er möchte Jakobs Seele kaufen. Der Grund: Seit Jakobs Begegnung mit Gott ist diese Seele besonders wertvoll. Für wen? Für den Teufel natürlich. Und genau der behauptet Auerbach zu sein. Jakobi ist genervt. Warum nur treffen sich ausgerechnet in seiner Praxis die Mächte des Himmels und der Finsternis - oder Leute, die sich dafür halten? Jakob denkt nicht dran, seine Seele zu verkaufen oder „Toni“ für voll zu nehmen. Doch der vermeintliche Teufel hat das eine oder andere Ass im Ärmel. Mehr und mehr wird Jakobs Leben zur Hölle. Da wäre es wirklich gut, Gottes Beistand zu bekommen …


    Nach "Und Gott sprach: wir müssen reden"  war ich restlos begeistert und habe mich daher voller Vorfreude auf dieses Buch gestürzt.
    Leider blieb "Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch" hinter meinen Erwartungen zurück.


    Sicher ist Autor Hans Rath auch hier ein Stück locker-leichte Unterhaltung gelungen, die man einfach mal so herunterlesen kann ....leider allerdings auch nicht mehr.
    Mir fehlte hier der Tiefgang, die leisen hintergründigen Töne, die mich für den Vorgänger so einnahmen.
    Wo Gott herzerwärmend menschlich und mit Sorgen geplagt war, wo ein feiner Witz durch die Seiten sprühte, so ist hier der Teufel - blass und irgendwie durchschnittlich und auch die Spitzen, die es gibt, bleiben seltsam blutleer.


    Eine gute Geschichte für Zwischendurch also - nur leider auch nicht mehr.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Jules1988s avatar

    Teuflisch gut!


    Der Autor Hans Rath hat mit "Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch" einen hinreißend komischen Roman über Gottes Gegenspieler im Körper eines Menschen geschrieben, der den Psychotherapeuten Jakob Jacobi, den man schon aus dem letzten Buch von Rath kennt, heimsucht. Ihr habt jetzt die Chance, dieses lustige Buch zu gewinnen und bei der Leserunde mitzumachen!

    Mehr zum Buch:

    Psychotherapeut Jakob Jakobi bekommt ungebetenen Besuch von einem Kerl namens Anton Auerbach. Der möchte Jakobs Seele kaufen. Denn die ist seit Jakobs Begegnung mit Gott besonders wertvoll – für Auerbach, der behauptet, der Teufel zu sein. Jakobi ist not amused: Immer diese Problemfälle in seiner Praxis, das nervt. Interessant wäre der Deal schon, irgendwie. Aber seine Seele wird Jakob «Toni» nicht verkaufen, so viel steht fest. Aber man sollte den Teufel und seine Mächte der Finsternis nie unterschätzen …

    Hier geht's zur Leseprobe!

    Mehr zum Autor:
    Hans Rath, 1965 geboren, studierte Psychologie, Philosophie und Germanistik in Bonn. Er arbeitete zunächst als Tankwart, Bauarbeiter, Bühnentechniker, Theaterkritiker und Drehbuchlektor, bevor er in einem Zeitungsverlag angestellt war. Kurz bevor er vierzig Jahre alt wurde, beschloss er, es als freier Autor in Berlin zu versuchen und das sehr erfolgreich. Zwei seiner Bücher wurden bereits fürs Kino verfilmt.

    Wenn Ihr wissen wollt, ob Jakob Jacobi seine Seele vor dem Teufel retten kann, dann bewerbt euch hier für die Leserunde!* Gemeinsam mit dem Wunderlich Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch" von Hans Rath. Wollt ihr mitlesen? Dann beantwortet einfach folgende Frage:

    Was glaubt ihr, welche psychischen Probleme könnte Jakobi wohl bei dem Teufel alias Auerbach feststellen?

    *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.


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    berkas avatar

    Diese Buchverlosung ist Teil des Weihnachtsmützen-Adventskalenders 2014.
    Den Hauptthread zum Kalender findet ihr hier

    11. Türchen der Weihnachtsmützen

    Zu gewinnen gibt es heute ein Buch das gut zur Jahreszeit passt:
    eine Komödie mit religiösem Hintergrund, die obendrein in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr endet.
    Ich habe das Buch selbst gelesen und rezensiert.
     
    Was müsst ihr tun, um das Buch zu gewinnen?
    Schreibt hier hinein welchen weihnachtlichen Titel Ihr gern im Radio hört.

    Alle die bis Mitternacht des 11. Dezember 2014  nachfolgend einen Beitrag geschrieben haben und mir oben stehende Frage beantwortet haben, hüpfen in den Lostopf. Diese Buchverlosung ist für Teilnehmer aus Deutschland zugelassen, denn ich versende das Buch als Büchersendung.
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    Letzter Beitrag von  Elfenblumevor 4 Jahren
    Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner!
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