Hans Rath Saufen nur in Zimmerlautstärke

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Inhaltsangabe zu „Saufen nur in Zimmerlautstärke“ von Hans Rath

Freunde gibt's, die gibt's gar nicht: Die neue Komödie von Hans Rath nach der "Und-Gott-sprach"-Trilogie

Freunde gibt's, die gibt's gar nicht

In Adams Leben knirscht es gewaltig. Als sein Herz rebelliert und damit ein deutliches Signal sendet, fliegt er nach Island, um in der urwüchsigen Landschaft gründlich über sein Leben nachzudenken. Im Sturm stürzt Adam von einer Klippe - und wird von einem seltsamen Typen gerettet: Magnus, ein kleinwüchsiger, etwas verlotterter Mittzwanziger in Wollklamotten. Der behauptet, ein waschechter Troll zu sein - in dessen Schuld Adam nun steht. Was in Island so viel heißt wie: Magnus genießt Sonderrechte, und Adam wird ihn nicht wieder los, auch nicht bei der Rückreise nach Berlin. Dort versucht Adam, sein Leben aufzuräumen, doch der anarchische Magnus stürzt es immer tiefer ins Chaos.

Großartiges Amüsement - mit ein wenig Tiefgang

— Huschdegutzel

sehr unterhaltsam

— Vucha

Ein isländischer Troll stellt Adams Leben gewaltig auf den Kopf. Dieses Buch hat hohen Unterhaltungsfaktor!

— Tigerkatzi

Skurril und unerwartet

— Sabine_Hartmann

Ein paar witzige Stellen, aber es kam mir nicht wie eine durchdachte Handlung vor.

— lex-books

Hat mich leider nicht überzeugt. Ich habe wohl einen anderen Humor.

— ChattysBuecherblog

spritzige humorige Geschichte

— Gartenkobold

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  • Großartiges Amüsement - mit ein wenig Tiefgang

    Saufen nur in Zimmerlautstärke

    Huschdegutzel

    15. November 2017 um 14:46

    Freunde gibt's, die gibt's gar nicht In Adams Leben knirscht es gewaltig. Als sein Herz rebelliert und damit ein deutliches Signal sendet, fliegt er nach Island, um in der urwüchsigen Landschaft gründlich über sein Leben nachzudenken. Im Sturm stürzt Adam von einer Klippe - und wird von einem seltsamen Typen gerettet: Magnus, ein kleinwüchsiger, etwas verlotterter Mittzwanziger in Wollklamotten. Der behauptet, ein waschechter Troll zu sein - in dessen Schuld Adam nun steht. Was in Island so viel heißt wie: Magnus genießt Sonderrechte, und Adam wird ihn nicht wieder los, auch nicht bei der Rückreise nach Berlin. Dort versucht Adam, sein Leben aufzuräumen, doch der anarchische Magnus stürzt es immer tiefer ins Chaos.Seit ich mit dem Autor den lieben Gott mal ganz anders kennen lernen durfte, bin ich ein Fan von ihm.Und seit neustem will ich nach Island und mich dort an eine Klippe stellen - wenn man da solche Trolle trifft, nehme ich das Risiko gern auf mich!Finanzielle würde es dann zwar eng werden - aber man lebt nur einmal!Genau das lernt auch Adam in Laufe dieses Buches. Dass man nicht nur deswegen am Alten fest halten sollte, weil man es jahrelang gewohnt ist. Sondern dass es sich lohnt, auch mal ein Risiko ein zu gehen und komplett neu durch zu starten.Einige werden bestimmt sagen: unrealistisch, das macht kein Mensch.Da widerspreche ich allerdings energisch: genau das sollten viel mehr Menschen tun .. ich hab mich das nämlich auch getraut ( wenn auch nicht auf Island ) und ich unterschreibe die Botschaft von "Saufen nur in Zimmerlautstärke" sofort:"Vielleicht irrst Du Dich und das, was Du für Dein Glück hältst, ist gar nicht Dein Glück. Aber mach Dir keine Sorgen: Man kann sich sein Leben ... raussuchen!"Und das geht ziemlich genau so wie hier beschrieben ... mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber es lohnt sich - wie das Lesen von diesem Buch!

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  • Skurril

    Saufen nur in Zimmerlautstärke

    Sabine_Hartmann

    02. October 2017 um 18:13

    Schon der Titel ist seltsam, und so seltsam beginnt die Geschichte auch. Adam erleidet im Zoo einen Herzanfall, er wird zwar gerettet, aber seine Retter haben nichts damit zu tun. Sie flirten lieber. Auch seine Frau ist wenig an den wahren Umständen interessiert, warum ihr Mann der Arbeit ferngeblieben ist. Schließlich ist er schon einmal fremdgegangen und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Genauso ergeht es ihm mit seinem Schwiegervater, der zu allem Unglück auch noch sein Arbeitgeber ist. Adam sieht einen Ausweg in der vom Arzt empfohlenen Auszeit. Also reist er mit einer fingierten Überweisung zu einem (nicht existierenden) Herzspezialisten nach Island. Dort erwartet ihn (überraschend) seine Ex-Geliebte, mit der er jedoch nichts anfängt. Stattdessen fährt er am nächsten Tag aufs Land, wird über eine Klippe geweht und von einem Mann gerettet, der sich selbst als Troll bezeichnet. Leichtfertig verspricht Adam ihm, dass er ihn mitnimmt. Dann muss er ihn tatsächlich mitnehmen, bis nach Berlin und plötzlich ist seine in die Brüche gehende Ehe nicht mehr Adams größtes Problem. Soviel zum Inhalt. Rath erzählt mit sehr trockenem Humor, erzeugt immer skurrilere Situationen und bringt seinen Helden in immer absurdere Situationen. Es macht viel Spaß, Adams Erlebnisse zu lesen, trotzdem bleibt man ein wenig ratlos zurück und fragt sich nach Ende des Buches: und nun? Es endet irgendwie unspezifisch. Schade.

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  • Rat(h)los

    Saufen nur in Zimmerlautstärke

    lex-books

    Auf "Saufen nur in Zimmerlaustärke" hatte ich mich eigentlich sehr gefreut, weil ich meinte Hans Raths humorige Man(n)-Trilogie in guter Erinnerung zu haben. Bedauerlichweise kann ich mit seinem neuen Buch wenig anfangen. Ich bin ratlos, was mir der Autor damit sagen will.  Sein Protagonist ist der 50jährige Anwalt Adam Schmitt, der anfangs einen Herzanfall erleidet und nun überlegt, ob ihm das Schicksal damit einen Wink geben will. Da er sich nicht sicher ist, nimmt er sich vorsichtshalber eine Auszeit und fährt (Zufallsentscheidung!) nach Island. In Island trifft er auf seine Ex-Affäre Astrid und anschließend auf Magnus, einen kleinen Menschen, der behauptet ein waschechter Troll zu sein. Gemeinsam mit Magnus reist er zurück nach Berlin, wo der Troll für ziemlich viel Aufregung sorgt während Adam überlegt, ob er seine Ehe retten will, die gerade den Bach runter geht. Ich muss sagen, dass ich die ersten Seiten eigentlich recht gerne gelesen habe. Adam hat einen Herzanfall, aber seine Helfer sind mehr daran interessiert, miteinander zu flirten, statt wirklich Hilfe zu leisten - nicht realistisch, aber irgendwie las sich der Einstieg doch ganz witzig. Dann stellte sich aber schnell heraus, dass ich in einer Art Midlife-Crises gelandet war, um die herum sich offenbar nur männliche Charaktere tummeln, die entweder munter Steuern hinterziehen, das Blaue vom Himmel herunter lügen oder aber ihre Frauen betrügen/betrogen haben, womit ich absolut nichts anfangen konnte.  Nutten und Affären - sorry, lustig fand ich das alles nicht, eher beschämend, trotz oder gerade wegen Adams unbeteiligter Art, die mich zunehmend in den Wahnsinn getrieben hat. Die Prämisse des Buches scheint auf dessen latenter Lebensleere und Unzufriedenheit aufzubauen. Das mag man im realen Leben kennen, als literarische Idee fand ich die Figur Adam leider sehr deprimierend, ausdrucksarm und uninteressant. Eine eigene Meinung hat er zu den meisten Dingen nicht - alles ist weder gut, noch schlecht und so dümpelt die Handlung dann auch vor sich hin. Obwohl das Buch nicht gerade dick ist, fing es schnell an inhaltlich durchzuhängen. Im Wesentlichen wird Adam mal in ein Missverständnis, mal in irgendeinen Irrsinn verstrickt. Hier hat Troll Magnus mit seiner dreisten Art (à la Klings Känguru, nur ohne politischen Hintersinn) ab und zu einen Lacher auf seiner Seite, das war leider auch schon alles. Ich hatte gehofft, am Ende mit einem besonderen Clou überrascht zu werden, etwas, was mir die zwischen Belanglosigkeit und Klamauk schwankende Handlung rückwirkend erklärt oder näher bringt, vielleicht sogar mit einer überraschenden Wende in Sachen Troll, da ich lange nicht sicher war, ob es sich bei Magnus ernsthaft um einen Troll handelt, oder der Autor lediglich mit dieser Vorstellung spielt. Tja, Fehlanzeige! Es ist ein Ende, das sich für mich weder nach Ende noch nach Aussage anfühlt, sondern einfach nur absurd und sinnlos. Wenn weder Handlung, noch Charaktere überzeugen können, bleibt nicht mehr viel, was man loben könnte - allenfalls den lockeren Schreibstil. Meins war es leider nicht. Vielleicht habe ich den tieferen Sinn auch einfach nicht verstanden, das mag sein. Deshalb: Wer ein paar positivere Meinungen lesen will, schaut gerne mal auf wasliestdu.de vorbei. Dort habe ich das Buch innerhalb einer Leserunde gewonnen. Einige andere Leser waren begeistert und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. 2,5 Punkte

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    • 3
  • Ein Mann, ein Troll

    Saufen nur in Zimmerlautstärke

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    17. September 2017 um 21:40

    Wie ist das, wenn man fast tot ist? Läuft da wirklich das ganze Leben an einem vorbei?Fast wäre Adam in den Genuss gekommen, das alles zu erleben, aber nach einem plötzlichen Herzstillstand im Park gelingt es den Sanitätern, ihn wieder zurückzuholen. Bloß gut.Der Arzt im Krankenhaus empfiehlt ihm Ruhe, am besten weit weg von Beruf und Familie und schlägt Island vor. Das ist ja mal wirklich weit weg.Kurzentschlossen macht sich Adam auf den Weg nach Island, zu einem Trip, der sein Leben auf immer verändern wird...Adam ist Anwalt, verheiratet und Vater einer Tochter. Zudem auch noch ehrlich. Die Ehrlichkeit ging soweit, dass er seiner Frau einen Seitensprung beichtete, was seiner Ehe nicht wirklich gut bekommen ist. Obwohl seine Frau ihm irgendwann verziehen und Adam aus der Erfahrung gelernt hat, ist das Misstrauen seiner Frau noch immer da und lauert im Verborgenen.Als Adam sich nun kurzerhand nach Island begibt, trifft er dort abends im Bett seine ehemalige Geliebte an. Er kann es nicht glauben, bleibt diese Tatsache doch auch seiner Frau nicht verborgen.Bei einem Spaziergang wird er von einer Windböe umgewedelt und kann sich nur mühsam an einer Klippe festkrallen. Während er noch überlegt, wie er sich aus der Not retten kann, wird er von irgendjemanden nach oben gezogen.Die Person, die ihn rettet, ist ein 1,40 m großer Mann, ziemlich untersetzt und in den 20er Jahren. Nach einem kurzen Gespräch will dieser sich vom Acker machen, aber Adam will sich erkenntlich für seine Rettung zeigen und bietet ihm an, ihn mitzunehmen.Vorerst weiß er nicht, dass er sich damit einem Troll verpflichtet und für seinen Unterhalt zu sorgen hat. Magnus, der Troll hat seine Einladung angenommen und fährt mit ihm nach Berlin. Eine Entscheidung, die Adam und Magnus verändern wird.  Urplötzlich platzt in Adams Leben Magnus, der Troll. Er rettet nicht nur Adams Leben, er bringt auch Chaos in genau dieses. Die beiden erleben eine turbulente Zeit miteinander, Adam ist nicht nur einmal genervt und geschockt, was das Leben mit Magnus so mit sich bringt und das nicht nur finanziell. Hätte er doch bloß genau überlegt, was er sagt. Wem passiert schon, dass das Gegenüber jedes Wort genauso nimmt, wie es ausgesprochen wird.Mit viel Humor und Wortwitz erzählt der Autor Hans Rath die Geschichte der beiden unterschiedlichen Protagonisten Adam und Magnus. Der eine Mensch, der andere Troll, werden die beiden irgendwann Freunde. Sie erleben unglaublich viel miteinander, gehen ungewöhnliche Wege, vertrauen einander. Aus einer Zufallsbekanntschaft werden Freunde, die auch füreinander einstehen, selbst dann, wenn sie dafür in Gefahr geraten.Vom Autor kenne ich bereits die Bücher der "und Gott sprach ... - Reihe" und "Bullenbrüder", die mich begeistert haben. Nun war ich gespannt, wie er die Sache mit dem Troll aufziehen würde, denn schon allein der Text auf dem Buchrücken hatte mich neugierig gemacht.Hans Rath schaffte mit dem Buch, mir buchstäblich ein Dauergrinsen ins Gesicht zu drücken. Es begann schon vielversprechend mit der Szene des Herztodes (ich weiß, es ist eigentlich nicht zum Lachen), die den Leser super auf das Kommende einstimmte. Sie verspricht schon Spaß und Humor, der jedoch mehr in Galgenhumor ausartete. Für mich genau das richtige.Ich liebe Bücher, die man einfach nur seelebaumelnd lesen kann. Die Situationen überspitzt, einen Troll eingesetzt, und schon kann es mit dem Lesevergnügen losgehen. Ein Buch, bei dem man nicht mitdenken muss, das man einfach nur auf sich wirken lassen kann. Es ist aber nicht nur humoristisch zu sehen, es zeigt auch auf, was Freundschaft bewirken kann.Ich hatte mit dem Buch unglaublichen Spaß und empfehle es sehr gern weiter.

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  • Nachdenkliches über das Leben

    Saufen nur in Zimmerlautstärke

    uli123

    15. September 2017 um 09:45

    Was ich bei so manchem anderen Buch vermisse, ist hier anzutreffen: Buchtitel und Covermotiv haben wirklich einen Bezug zur Geschichte - der Titel entspricht einer Weisung der Pensionswirtin, bei der der Protagonist Adam vorübergehend unterkommt; das Bild gibt Adams Sprung in die Spree wieder, mit dem er seinen neuen Freund, den Troll Magnus, vor der Aufmerksamkeit der Polizei bewahren will. Doch wer sind Adam und Magnus? Adam ist ein Rechtsanwalt aus Berlin, 50 Jahre alt, dem nach plötzlichen Herzproblemen von seinem Arzt eine Auszeit angeraten wird, die ihn nach dem Zufallsprinzip nach Island verschlägt. Hier wird er von dem kleinwüchsigen, verlotterten waschechten Troll Magnus vor einem lebensgefährlichen Sturz von einer Klippe gerettet. Nach isländischem Brauch steht Adam daher in Magnus Schuld und muss diesen als seinen Schützling zurück nach Berlin nehmen. Nicht nur ist Adams Leben aufgrund von Eheproblemen und beruflicher Unzufriedenheit ohnehin schon aus den Fugen geraten. Nein, nun sorgt Magnus für allerhand neues Chaos und den finanziellen Ruin Adams, in dem er etwa Internetkäufe mit dessen Kreditkarte tätigt, einen Ausflugsdampfer auf der Spree versehentlich in Brand setzt oder wertvolle Kulturgüter aus einem Museum stiehlt. Beide werden zu Freunden und Adam gewinnt eine neue Sicht über sein Leben.Die Geschichte veranlasst sehr häufig zum Schmunzeln, wenngleich in dem letzten Drittel die nachdenklichen Töne überwiegen. Das entspricht sicherlich der Intention des Autors, der auch zum Nachdenken über das eigene Leben veranlassen will. Jedenfalls sprechen beide Protagonisten einige schöne Lebensweisheiten aus. Wer Märchen und Mythen mag, wird das Buch wohl besonders mögen, geht es in ihm doch um isländische Trolle, über die viel Interessantes zu erfahren ist.

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  • Mein Leseeindruck

    Saufen nur in Zimmerlautstärke

    ChattysBuecherblog

    12. September 2017 um 15:25

    Am Ende sind alle Märchen wahr. (1. Satz - Seite 7) Wer kennt nicht das Sprichwort: Mir steht das Wasser bis zum Hals? Dem Herrn auf dem Cover auf jeden Fall. Hier hatte sich der Verlag wirklich ein tolles Cover einfallen lassen. Frohen Mutes habe ich mich auf das Buch eingelassen und war bereits nach wenigen Seiten sehr betroffen. Plötzlicher Herzstillstand, und die Ersthelfer haben nichts besseres zu tun, als miteinander zu flirten. Was ziemlich witzig klingt, ist eigentlich nicht wirklich unterhaltsam. Wer möchte sich wirklich in dieser Situation befinden?Aber dann ... die Rettung. Was anschließend kam war der Wunschgedanke vieler Menschen. Ein Arzt schreibt dich für eine Woche krank und schickt dich zur Erholung ins Ausland. Nach Island um genau zu sein. Einfach mal so. Mhhhh.... könnte ich bitte mal die Adresse des Arztes bekommen. Ich hätte da auch ein gaaaaaanz schweres Leiden, das ich nur mittels Urlaub kurieren könnte.Ihr merkt also schon, dass man diesen Roman nicht allzu ernst nehmen sollte. Tja, aber da kommen wir auch schon zu meinem Hauptproblem: ernst nehmen.Ich muss gestehen, dass ich ein absoluter Cover-Käufer bin. So habe ich mich auch von diesem Cover leiten lassen. Leider konnte es mich nicht überzeugen. Hatte es doch den Anschein, dass es ein humorvoller Roman wird, so habe ich jedoch die Story nicht als humorvoll, sondern als chaotisch empfunden. Ein Protagonist, Adam, der mir etwas zu farblos gehalten war. Humor, über den ich nicht wirklich lachen konnte. Hm.... für mich war das leider nichts .... etwas enttäuschend.

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  • Trollig

    Saufen nur in Zimmerlautstärke

    Gartenkobold

    12. September 2017 um 11:18

    Den absolut passenden Titel erhält der Roman von Hans Rath von der Inhaberin eines Hotels in Berlin, der Witwe Helga Pohl…Nachdem ihm ein Arzt eine Auszeit wegen seiner Herzprobleme verordnet hat, entschließt sich Adam, nach Island zu fliegen, wo er immer schon mal hingewollte und dort in der Natur auszuspannen und über sein Leben nachzudenken, das momentan mit Problemen stark belastet ist. Dort angekommen, gerät er in einen Sturm, fällt von einer Klippe und wird gerettet, von Magnus, einem kleinwüchsigen, zerzaustem, bärtigem Troll. Adam steht damit in Magnus Schuld und bietet ihm an, ihn mitzunehmen – und weil Magnus alles was Adam sagt, wortwörtlich nimmt, fliegt er mit Adam zurück nach Berlin. Damit beginnt ein großes Abenteuer, während Adam mühsam versucht sein Leben in Ordnung zu bringen, hat Magnus wenig Verständnis für Regeln und menschliche Gepflogenheiten und stürzt Adams Leben ins völlige Chaos…Sowohl Adam als auch Magnus, der gerne interessante und kluge Lebensweisheiten von sich gibt, sind sympathische Protagonisten. Eine spritzige, humorige Geschichte, die mit gekonnt leisen Tönen unser modernes Leben hinterfragt.

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  • Ein Neuanfang

    Saufen nur in Zimmerlautstärke

    Siko71

    11. September 2017 um 14:30

    Dr. Adam Schmitt, 50 Jahre, verheiratet (noch), eine Tochter, Rechtsanwalt und stolzer Besitzer eines Troll's. Troll? Ja, ich habe auch nicht schlecht gestaunt als ich das im Buch gelesen habe. Aber der Reihe nach.Adam bricht in seiner Mittagspause zusammen - Herz. Der Arzt rät ihn zu einer kurzen Auszeit. Und Adam beschließt nach Island zu fliegen. Dort gerät er kurzzeitig in Lebensgefahr und kein anderer als Magnus Magnusson rettet ihn - ein Troll. Da Adam ihn verspricht mitzunehmen, landen beide wieder in Berlin und Adam will nun die Scherben seiner noch bestehenden Ehe kitten. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall, sein Leben gerät dank Maguns immer mehr in den Abgrund. Bis eines Tages Magnus aus Adam's Leben verschwunden ist, da beginnt er dann über den wahren sinn seines weiteren Lebens nachzudenken.Ein lustiges Buch mit einem denkwürdigem Ende. Magnus ist ein lustiger Troll, der Adam's Leben und seine Finanzen strapaziert. Nicht nur das er ins Hotelzimmer einen Hot Tub einbauen läßt, nein er bestellt noch Jetskis und bricht im Schloss Cahrlottenburg ein. Um nur drei Katastrophen zu nenen. Aber ein Troll hat ja bekanntlich auch eine magische Seite. Ob die unser Adam auch noch zu spüren bekommt. Na, mir hat das Buch gefallen. Ich gebe dem Ganzen 4 trollige Sterne.

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