Hans Rudolf Bachmann , Peter Noll Der kleine Machiavelli

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Inhaltsangabe zu „Der kleine Machiavelli“ von Hans Rudolf Bachmann

Im Mittelpunkt dieses »Handbuchs« steht der Manager, der erfolgreiche Aufsteiger der Neuzeit, dem jedes Mittel recht ist, wenn es nur der eigenen Karriere dient. Daran hat sich wenig geändert, seit Niccolò Machiavelli in seiner Streitschrift »Il principe« die Regeln des Machtspiels beschrieben hat. Machtgewinn heißt das erklärte Ziel, es gilt, sich möglichst perfekt die »Powerplay«-Gesetze anzueignen. Eine erfrischende Satire auf die Wirtschaft und ihre Drahtzieher.

Eine satirische Beschreibung von Managertypen. Durchaus unterhaltsam, da man sofort Bilder im Kopf hat. Ich sage nur "Die grauen Mäuse".

— La_Stellina
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  • der kleine Manager

    Der kleine Machiavelli

    shira

    05. December 2014 um 23:34

    Hätte ich mich vorher genauer erkundigt um was es in diesem, kleinen dünnen, doch ansprechend aufgemachtem Büchlein (mit seinem roten stoffähnlichen Bezug) geht, hätte ich es höchstwahrscheinlich nicht gekauft und erst recht nicht gelesen. Mit Machiavelli hat dieses Buch, nicht einmal im satirischen und weitesten Sinne zu tun. Was es ist, ist vielmehr eine hinter einem Schmunzeln versteckte Management- und Machtzeichnung. Der Betriebswirtschaftler in mir wollte trotz dem, dass das Buch sonst eher nicht mein üblicher Lesestoff ist, herausfinden wie es in den diversen Etagen der Konzerne wohl so zugehen würde und sah sogar darüber hinweg, dass die Autoren eine schwarzhumorische Aussicht kundtaten, nach der man kein erfolgreicher Manager werden kann, wenn man beispielsweise eine Frau ist, oder wenn man ein kreatives Individuum, "ein bunter Vogel" und keine "graue Maus" ist. Da mir die entsprechende Erfahrung aus dem (Berufs-)Leben fehlt kann ich den Wahrheitsgehalt dieses Büchleins nicht überprüfen oder bestätigen. Es ist jedoch wohl offensichtlich und nachvollziehbar, dass man sich den Reihen der Masse eingliedern, sich einerseits anpassen muss, und trotzdem versuchen seine Kollegen auszustechen, zu intrigieren um sich selbst, nicht etwa das Unternehmen, möglichst gut dastehen zu lassen und vorwärts zu treiben. Als ich entdeckte wie alt das Buch ist, war ich überrascht wie aktuell die Thematik immernoch ist/sein kann. Ich fürchte es wird sich auch nicht wirklich etwas in dieser speziellen eigenen Welt geändert haben. Zumindest nicht zum menschlichen hin. Für wen das nichts ist, der hat wohl in beriebswirtschaftlichen Gefilden und Managerpostitionen nicht viel verloren und kann dort auf Dauer wohl auch nicht glücklich werden. Soweit die unproffesionelle Rezension, von jemandem, der in diese Branche selbst keinen weiteren Einblick hat. Vielleicht hilft meine Beschreibung jedoch jemandem dieses Buch näher zu bringen, das ich trotz persönlicher Indifferenzen als gelungenen und gut aufgebauten satirischen Einblick in diese Materie erachte.

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