Hans Söllner bloß a gschicht

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Inhaltsangabe zu „bloß a gschicht“ von Hans Söllner

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  • Rezension zu "bloß a gschicht" von Hans Söllner

    bloß a gschicht

    gloomer

    25. April 2011 um 23:44

    Der Bauer betritt den Stall und wird eine Kuh schlachten. Dieses Bild zieht sich wie ein roter Faden durch das 2004 veröffentlichte Buch "Bloß a Gschicht" vom bayrischen Liedermacher und Revoluzzer Hans Söllner. Doch die eigentliche, anarchistisch-utopische Geschichte handelt von den Bewohnern des Dorfs Marzoll, in dem Hans Söllner wohnt. Die Marzoller beginnen eine Rebellion: Sie schotten sich komplett von der Außenwelt ab. Besitz wird unwichtig – jedem gehört alles. Polizei brauchen sie keine, denn die Marzoller leben miteinander und füreinander. Es gibt auch keine Fleischproduktion in Marzoll. Die Tiere leben im Verbund mit den Menschen und werden nicht einfach des Essens wegen abgeschlachtet. Jedes Tier lebt bis zum natürlichen Tod und stirbt dann in Würde. Die Geschichte hatte Hans Söllner ursprünglich 1997 nach einem Unfall geschrieben und seinen Fans auf seiner Homepage zugänglich gemacht. Natürlich auf bayrisch, wie man es von ihm kennt. Um auch andere (d.h. Nicht-Bayern) an Söllners Gedankenexperiment teilhaben zu lassen, hat Franz Dobler die gesamte Story auf hochdeutsch übersetzt. Das Buch enthält sowohl die bayrische als auch die hochdeutsche Version ungekürzt, was ich wirklich sehr gut finde. So bleibt zum einen der direkte, einfache und mitreißende Stil von Hans Söllner erhalten. Zum anderen kann man bei schwer verständlichen Wörtern und/oder Passagen im hochdeutschen Teil nachschlagen. Fazit: Eine sehr bewegende Geschichte, die einen wirklich zum Nachdenken bringt. Sie handelt von Frieden, vom Leben im Einklang mit der Natur und von Mitmenschlichkeit. Es ist eine Geschichte von einer besseren Welt. Und doch erscheint sie einem völlig utopisch. Denn diese Grundsätze scheinen leider nicht mehr in unsere moderne und schnelle Welt zu passen.

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