Hans Saler

 4.2 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Hans Saler

Hans Saler wurde bereits in frühester Jugend Extrembergsteiger. Als 22-Jähriger war er 1970 einer der jüngsten Teilnehmer der deutschen Nanga-Parbat-Expedition. Fast drei Jahrzehnte bereiste er danach als »Nomade« die Welt, lebte dabei u. a. bei Bergstämmen, bei Indianern, auf selbst gebauten Segelbooten und in einsamen Blockhütten. Lange Zeit arbeitete er als Sozialberichterstatter. Heute wohnt er mit seiner Frau Truus am Fuße eines aktiven Vulkans in Chile und leitet als Bergführer ein Tourenunternehmen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Zwischen Licht und Schatten

Neu erschienen am 20.02.2020 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.

Alle Bücher von Hans Saler

Cover des Buches Zwischen Licht und Schatten (ISBN:9783940666123)

Zwischen Licht und Schatten

 (2)
Erschienen am 21.08.2009
Cover des Buches Gratwanderungen meines Lebens (ISBN:9783485013048)

Gratwanderungen meines Lebens

 (2)
Erschienen am 12.01.2010
Cover des Buches Zwischen Licht und Schatten (ISBN:9783752821239)

Zwischen Licht und Schatten

 (0)
Erschienen am 20.02.2020
Cover des Buches Zwischen Licht und Schatten (ISBN:9783831261062)

Zwischen Licht und Schatten

 (1)
Erschienen am 01.09.2005

Neue Rezensionen zu Hans Saler

Neu

Rezension zu "Gratwanderungen meines Lebens" von Hans Saler

Gratwanderung und Gipfelsieg
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

„Gratwanderungen meines Lebens“ nennt Bergsteiger und Autor Hans Saler dieses Buch. Der Titel ist durchaus ernst zu nehmen, denn bereits als Jugendlicher steigt er auf schwierigste Berge, durchklettert enge, steile Rinnen und geht Felsgrate entlang.

Dass die extremen Bergtouren immer wieder Todesopfer fordern, belastet den jungen Hans Saler sehr. Er zweifelt an sich und fühlt sich nach den Vorwürfen einer Hinterbliebenen schuldig. Doch er kann das Extrembergsteigen nicht lassen. Daher findet er sich – mit knapp 22 Jahren - in jener Expedition wieder, die ihn mit der Brüdern Reinhold und Günther Messner auf den Nanga Parbat führt. Die nach wie vor nicht restlos aufgeklärten Umstände von Günthers Tod und Reinhold Rolle bei dem Unglück spielen in diesem Buch eine große Rolle. Saler versucht so neutral wie möglich seine Hypothesen darzulegen. Vor allem verteidigt er jene Bergkameraden, die von Reinhold Messner massiv angegriffen wurden, sich auf Grund ihres eigenen Todes aber nicht mehr wehren können.

Das Unglück sollte aber – rückblickend gesehen – für Hans Saler zum Glücksfall werden. Er lernt auf seiner unsteten Reise durch den indischen Subkontinent die berühmten „Palmblattbibliotheken“ kennen. Ohne dass er in Indien bekannt ist, enthüllt ihm ein alter Inder sein, Salers ganzes bisheriges Leben. „Alles sei vorbestimmt und seit Anbeginn der Welt aufgeschrieben“, so die indische Weisheit.

Das hat mich an diesem Buch wirklich fasziniert. Die Tatsache, dass der Autor in der Palmblattbibliothek auf über 500 Jahre altes Wissen über sich selbst gestoßen ist. Logische Erklärungen gibt es dafür nicht. Es ändert aber Hans‘ Grundeinstellung zum Leben.

Für Bergsteiger ist das Buch eine Fundgrube an persönlichem Wissen und enthält eine Fülle von Details und Tiefe, die nur Bergkameraden nachvollziehen können.

Gut gefallen hat mir die eindringliche, bildhafte Sprache. Obwohl ich mit Bergen absolut nichts am Hut habe, habe ich die Faszination und Gefahren, die von ihnen ausgehen, spüren können.

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