Hans Scherer Remeurs Sünden

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Inhaltsangabe zu „Remeurs Sünden“ von Hans Scherer

Paris, London, Amsterdam, aber auch Himmelgeist und Unter den Brücken lauten die Kapitel, in denen Hans Scherer das Leben seines Alter Ego Remeur erzählt. Remeur ist ein Reisender, und er erkundet die Welt der Klappen, Saunen oder Stricherkneipen mit derselben Neugier und Ernsthaftigkeit wie alles andere auch. Als kultivierter Einzelgänger genießt Remeur das Leben in allen seinen Facetten, und Scherer schreibt darüber mit Wahrhaftigkeit und Eleganz. "Dass ich die Jungs wirklich gern habe", so bekennt Remeur, "ist, genaugenommen, das einzige an mir, das zählt." Ein außergewöhnlicher Blick auf ein gelungenes Leben. (Quelle:'Buch/01.02.2013')

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  • Rezension zu "Remeurs Sünden" von Hans Scherer

    Remeurs Sünden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. April 2011 um 09:06

    Inhalt: Herr Mellenthin und ein Namenloser sind Patienten in einem Krankenhaus und liegen gemeinsam in einem Zimmer. Der Namenlose liegt, in feinen Schlafanzügen in seinem Bett und schaut am liebsten nach draußen, während Herr Mellenthin ihm von Tag zu Tag eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte von Herrn Remeurs und seinen Erlebnissen in den Szenen der Homosexuellen in verschiedenen Ländern. Herr Mellenthin erzählt, bis er eines Morgens nicht mehr im Zimmer ist... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Obwohl die Wortwahl keine exzentrische ist, ist es die Grammatik und die Art, die aus den Sätzen ein Buch zusammenstrickt, das nur wenig mit Alltagssprache zu tun hat. Und im Gegensatz dazu sind es doch die knallharten, realistischen Fakten, die mit klaren, deutlichen Worten zu Sprache gebracht werden, ohne auf Schönheit zu achten... ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Zuerst für mich eingewöhnungsbedürftig was die Sprache betraf. Doch dann, als ich mich an sie gewöhnt hatte, völlig Problemlos. Spannende Erfahrung, die klar und ohne Pomp berichtet werden und so eine art Dokumentation darstellten. Doch in den letzten beiden Kapiteln habe ich einmal gedankenverloren gelesen, den Faden verloren und nicht wieder gefunden. Auch, weil die Geschichte in diesen beiden Kapiteln eine Wendung aufgenommen hatte, mit geschichtlichen Verstrickungen, die ich nicht mehr ganz nachvollziehen konnte/ wollte... ** ** ** ** ** ** ***

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