Hans Stolp

 3.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Organspende, Demenz und weiteren Büchern.

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Organspende

Organspende

 (2)
Erschienen am 27.06.2016
Demenz

Demenz

 (1)
Erschienen am 28.09.2015
Die erlösende Kraft des Verzeihens

Die erlösende Kraft des Verzeihens

 (1)
Erschienen am 10.07.2012
Bleib, mein goldener Vogel

Bleib, mein goldener Vogel

 (1)
Erschienen am 11.04.2011
Begegnungen im Lichtreich

Begegnungen im Lichtreich

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Erschienen am 10.02.2011
Der Lebensplan

Der Lebensplan

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Erschienen am 24.04.2017
Die ersten Drei Tage im Jenseits

Die ersten Drei Tage im Jenseits

 (0)
Erschienen am 10.02.2014
Mit Engeln leben

Mit Engeln leben

 (0)
Erschienen am 30.07.2008

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Rezension zu "Organspende" von Hans Stolp

Organe, die Bewusstsein übertragen?
Tintenglutvor 2 Jahren

Hans Stolp beschreibt in diesem Buch einen Aspekt der Organspende, über den kaum bis gar nicht geredet wird und dem ich selbst auch keine große Bedeutung beigemessen habe, obwohl ich sagen muss, dass ich an höhere Kräfte und einem Leben nach dem Tod glaube.


Der Autor zeigt auf, wie sich die Seelenteile von Spender und Empfänger miteinander verweben oder eben nicht und was daraus für Konsequenzen entstehen können.
Es geht nicht nur um den Empfänger, sondern auch darum, was mit dem Spender geschieht, ganz gleich, ob er noch lebt oder bereits tot ist und seine Organe deswegen jemand anderem das Leben retten konnten.

Esoterisch und spirituell angehaut, aber ich denke, solch ein Thema lässt sich nicht ohne Spiritualität schreiben. Wenn man nicht an die Wiedergeburt glaubt, wieso sollte es da einen kümmern, was mit einem Teil seiner Seele geschieht? Warum sollte es dann nicht egal sein, ob man vielleicht im späteren Verlauf in einem neuen Leben an diesen einen Menschen gebunden ist - zum Positiven oder Negativen lässt sich nicht sagen - es ist ja schließlich nichts dran?

Interessanterweise bekam ich auch hier die Erklärung darauf, wieso ein Organ abgestoßen wird, obwohl die Merkmale auf der Organoberfläche so passend waren und die Patienten Immunsuppressiva einnahmen und es dennoch nicht gereicht hat, um das Organ zu halten. Von einem Arzt erhielt ich die Antwort: Es ist ein Fremdkörper, egal wie sehr die Merkmale übereinstimmen. Es ist nicht das eigene und deswegen wird es immer Abstoßungsreaktionen geben. Letztendlich hat mich dieser Arzt auch eher abgeblockt, obwohl er in dem Krankenhaus für die Nierentransplantationen zuständig ist. 
Die Erklärung, wieso eine Abstoßung dennoch stattfindet, lautet im Buch: Die Lebensgeister von Empfänger und Spender passen nicht zu einander, es wird ein Kampf geführt, wo beide Seelenteile erst zueinanderfinden müssen und wodurch es auch zu starken Reaktionen kommen kannt. Zudem ist eine Transplantation immer eine sehr schwere Operation und beinhaltet einen langen Weg, bis man sich selbst wieder findet.

Die Vorstellung, dass die Seelenverstrickung hier der Grund für die Abstoßung ist, ist eine Erklärung, der ich geneigt bin zuzustimmen, wenn alles andere doch laut den Untersuchungen passt.

Das Gute an dem ganzen Buch ist: Hans Stolpert versucht gar nicht, einem seine Meinung dem Leser aufzudrängen, dass Organspenden gefährlich sind und man das lieber lassen sollte. Nein, der Autor zeigt einfach einen anderen Aspekt der Organspende auf, die von unserer Gesellschaft nicht benannt wird und er informiert einfach. Oft schreibt er, dass er niemandem seine Ansicht aufdrücken will, viel mehr, will er einfach nur sein Wissen teilen.
Ob man an Seelenverstrickungen, Organgedächnis und die spirituelle Komponente glaubt oder nicht, das ist jedem selbst frei überlassen. 

Fazit:
4 Sterne. Das Buch ist gut geschrieben, ich persönlich hätte noch gerne ein paar eindrucksvollere Beispiele mehr drin gehabt, als der Autor auch so schon aufgezeichnet hat. Da ich gerade sowas spannend findet, allen voran in diesem Zusammenhang - Bewusstseinsübertragung und -veränderung - hätte es mich umso mehr begeistert und gefangen genommen, noch mehr Beispiele zu haben. 

PS.: Falls ihr euch wundert, wieso ich hier ein Buch über Organspende gelesen habe: Wir hatten das Thema im Juni in der Schule und waren auch im Dialysezentrum, wo ich dem Arzt auch meine Frage stellen konnte. Ausbildung zur Krankenschwester und so, ne? ;) (Ja, ich weiß, dass es Gesundheits - und Krankenpflegerin heißt, aber Krankenschwester als Berufsbezeichnung gefällt mir doch mehr <3 ) 

 


Danke für das Rezensionsexemplar an den Crotona Verlag.

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