Hans Suter

 2,3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor*in von Basler Farben, Berner Verhängnis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hans Suter

Berufslehre als Schriftenmaler. Ausbildung zum Schauspieler, Rollen an diversen Bühnen, Verfasser des Libretto zur Oper “Egon, aus dem Leben eines Bankbeamten” von Mac Keller. Ab 1980 Autor von Hörspielen und satirischen Texten für WDR, SWR und Radio DRS (Spasspartout, Satiramisu). Zahlreiche Kolumnen für NZZ, Tages Anzeiger und Nebelspalter. Seine inzwischen 4 Kommissar Freuler Krimis erfreuen sich einer breiten Leserschaft. Zahlreiche Preise, u.a. 2006 Gstaader Literaturwettbewerb, 2006 Marburger Kurzdramenwettbewerb.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Elf Schwestern (ISBN: 9783907339312)

Elf Schwestern

Erscheint am 01.03.2023 als Gebundenes Buch bei Edition Königstuhl.

Alle Bücher von Hans Suter

Cover des Buches Basler Farben (ISBN: 9783954513055)

Basler Farben

 (2)
Erschienen am 18.06.2014
Cover des Buches Berner Affären (ISBN: 9783954518241)

Berner Affären

 (1)
Erschienen am 21.04.2016
Cover des Buches Berner Verhängnis (ISBN: 9783740802141)

Berner Verhängnis

 (1)
Erschienen am 24.08.2017
Cover des Buches Berner Zwiebel-Rache (ISBN: 9783907339305)

Berner Zwiebel-Rache

 (0)
Erschienen am 17.10.2022
Cover des Buches Elf Schwestern (ISBN: 9783907339312)

Elf Schwestern

 (0)
Erscheint am 01.03.2023
Cover des Buches Sein Leben. Seine Sammlungen (ISBN: 9783038182665)

Sein Leben. Seine Sammlungen

 (0)
Erschienen am 05.03.2020

Neue Rezensionen zu Hans Suter

Cover des Buches Berner Verhängnis (ISBN: 9783740802141)
peedees avatar

Rezension zu "Berner Verhängnis" von Hans Suter

Fehlende Spannung
peedeevor 2 Jahren

Max Freuler, Band 3: Im Bremgartenwald in Bern findet eine Spaziergängerin nicht nur die gesuchten Pilze, sondern auch die Leiche eines Mannes, der, wie sich später herausstellt, ein afghanischer Flüchtling war. Des Weiteren wird ein toter Mann aus der Aare gezogen und kurz darauf ein Selbstmordversuch von einer Brücke gemeldet – es gibt viel zu tun für das Team Max Freuler und seine Kollegin Petra Coric…

Erster Eindruck: Das Cover mit der Kirchenfeldbrücke (oder ist es doch die Kornhausbrücke?) gefällt mir sehr gut; die Kontraste von schwarz auf orange wirken sehr gelungen.

Dies ist Band 3 der Reihe um Max Freuler, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden.

Die Geschichte fängt mit Meili an, von dem der Vorname nicht genannt wird (oder ich hätte ihn überlesen), der in ein Unwetter gerät, das beinahe böse für ihn ausging. Seine Frau Susanne war während dieser Zeit zu Hause. Die beiden wohnen in der Nähe des Bremgartenwaldes, einem beliebten Ausflugsziel für Spaziergänger, Jogger und Hundebesitzer. Das Wetter ist in diesem Band ein grösseres Thema.
Max Freuler arbeitet nun bereits seit über einem Jahr mit seiner jüngeren Kollegin Petra Coric zusammen. Sie ergänzen sich gut und unterstützen sich auch in ihrem beiderseitigen Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören. Bei den neusten Fällen stellt sich wie immer die Frage, ob diese etwas miteinander zu tun haben, doch das sieht auf den ersten Blick nicht so aus.

Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen, doch mir dauerte es dieses Mal viel zu lange, bis effektiv etwas geschah. Die Beschreibungen waren – analog den Vorgängerbänden – sehr ausschweifend; die Stadtrundgänge waren sehr detailliert beschrieben. Die Spannung fehlte für mich komplett und auch der Ausgang war nicht überraschend. Von mir leider nur 2 Sterne, schade.

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Cover des Buches Berner Affären (ISBN: 9783954518241)
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Rezension zu "Berner Affären" von Hans Suter

Ungemütlicher Einstand
peedeevor 2 Jahren

Max Freuler, Band 2: Der Kriminalpolizist Max Freuler und seine Frau sind nach Bern umgezogen, in seine alte Heimat. Auch wenn man den Bernern gerne Behäbigkeit zuspricht, geht es doch alles andere als gemütlich in der Bundesstadt zu: ein Nationalrat einer Rechtspartei verliebt sich in eine Kollegin aus einer Gegenpartei, kurz darauf wird er überfallen. Ein junger Mann wird sodann tot aufgefunden – Unfall oder Mord?

Erster Eindruck: Das Cover mit den Ausschnitten von Fachwerkhäusern gefällt mir.

Dies ist Band 2 der Reihe um Max Freuler, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden.

Max Freuler hat erst noch erwähnt, dass er wohl seine restlichen Dienstjahre bei der Polizei in Basel bleiben würde und schon haben sich die Umstände geändert: ein Neubeginn in seiner alten Heimat Bern. Sein neuer Kollege Liechti hat zuweilen ein bisschen eigenartige Ansichten, aber man muss sich wohl erst aneinander gewöhnen.
Paul Feierabend ist Nationalrat einer Rechtspartei und zur Session aus Zürich angereist. Entgegen seiner Zürcher Kollegen pendelt er nicht, sondern logiert in einem Hotel. Er ist ein Schürzenjäger, wie allseits bekannt ist. Seine Frau in Zürich kümmert das nicht gross, denn auch sie hat aussereheliche Beziehungen. Paul hätte jedoch nicht gedacht, dass er sich tatsächlich nochmals verlieben würde, und zwar in Eva Keller, eine Kollegin der Gegenpartei. Auf seinem Heimweg vom amourösen Zwischenspiel wird er überfallen: eine Dosis Farbspray in die Augen schmerzt und macht ihn handlungsunfähig. Am nächsten Tag vernimmt er, dass genau dort, wo er überfallen wurde, ein junger Mann zu Tode kam. War das einer der Männer, die ihn überfallen haben? Sollte er zur Polizei gehen? Aber was könnte er schon aussagen? Und dann folgt der erste Erpresseranruf…

Politik, Rache, Hass, Familie, Affären, Überfall, Mord – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und war – wie Band 1 – ruhig und unaufgeregt. Die Beschreibungen sind zuweilen zu ausschweifend (z.B. das Rauchen) und hätten ohne Verlust gekürzt werden können. Wer Bern kennt, wird sich freuen, Max und die anderen Protagonisten durch die Stadt zu begleiten. 3 Sterne.

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Cover des Buches Basler Farben (ISBN: 9783954513055)
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Rezension zu "Basler Farben" von Hans Suter

Verwirrung in Basel
peedeevor 2 Jahren

Max Freuler, Band 1: Der Basler Fabrikant Schwarzenbach soll für seine entführte Adoptivtochter Lösegeld bezahlen, dabei ist Carmen wohlbehalten im Internat angekommen. Stattdessen ist die Asylbewerberin Vishanta aus dem Durchgangsheim neben der Schule verschwunden. Wurden die beiden verwechselt? Kriminalpolizist Max Freuler steht vor einem Rätsel…

Erster Eindruck: Das Cover ist dunkel gehalten, wirkt ein bisschen mysteriös – passt gut.

Luigi Spadola war früher Privatchauffeur beim Farbenfabrikanten Schwarzenbach, aber der hat ihn kurzerhand entlassen und stattdessen durch einen tamilischen Flüchtling, der sicher günstiger arbeitet als ein Schweizer wie er, ersetzt. Seitdem war Luigi arbeitslos. Diese Situation setzt ihm so stark zu, dass er sogar Medikamente gegen Depressionen einnehmen muss. Ein zufälliges Wiedersehen mit Schwarzenbach hat ihn aufgewühlt, lässt aber auch den Fabrikanten nicht los, denn kurz danach folgt der erste Erpresseranruf. Könnte das Spadola mit verstellter Stimme gewesen sein?
Max Freuler hat noch acht Jahre bis zur Pension. Diese wird er wohl bei der Polizei in Basel abarbeiten. Er mag seine Kollegen und die Fälle, die er zu bearbeiten hat, sind abwechslungsreich. Doch der neuste Fall bereitet ihm einiges Kopfzerbrechen: eine Lösegeldforderung für ein Mädchen, das gar nicht verschwunden ist, stattdessen ein anderes, dem Fabrikanten völlig unbekanntes Mädchen. Und dann folgt die Meldung eines tot aufgefundenen Kochs. Hat dieser Fall etwas mit den Mädchen zu tun? Oder Zufall? Plötzlich ist auch noch der neue Privatchauffeur von Schwarzenbach, der Onkel des Mädchens Vishanta, abgängig…

Fremdenhass, Adoption, Asylbewerber, Entführung, Erpressung, Umweltsünden – dies sind nur einige der behandelten Themen. Dies war mein erstes Buch von Hans Suter, daher habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Der Krimi hat sich flüssig lesen lassen, war ruhig und unaufgeregt. Die Beschreibungen waren für meinen Geschmack manchmal zu ausschweifend (z.B. in puncto Rauchen oder Arbeitsweg) und weniger wäre da mehr gewesen. Ein Regionalkrimi, der diesen Namen auf jeden Fall verdient, denn wer Basel kennt, wird seine Freude daran haben, mit den Protagonisten lesetechnisch durch Basel zu reisen. Von mir gibt es 3 Sterne.

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