Hans Ulrich Gumbrecht 1926

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Inhaltsangabe zu „1926“ von Hans Ulrich Gumbrecht

"Ein faszinierendes Buch. Dies ist zweifellos eine brillante, wohlinformierte und originelle Behandlung der Frage, wie eine Darstellung von Geschichte nach dem Ende der Großen Erzählungen möglich ist", schrieb der berühmte Historiker Hayden White. Hans Ulrich Gumbrecht entwickelt seine Reflexion über die Repräsentation der Geschichte am konkreten Material. Es sind nicht die vermeintlich großen "historischen" Ereignisse, sondern vielfältige Details und kulturelle Phänomene, die im Mittelpunkt stehen. Gumbrecht geht von den Alltagsgegebenheiten wie Bars und Hotelhallen, Boxkämpfe und Flugzeuge, Stahlkonstruktionen und Filme, Romane und Automobile aus und entwirft ein dichtes Panorama des kulturellen Lebens der Zwischenkriegszeit. Der Leser kann in diesem Buch, das wie ein Wörterbuch oder Hypertext mit zahlreichen Querverweisen angelegt ist, eigene Pfade verfolgen und das Jahr 1926 erkunden. Diese Zeitreise lässt ihn aufs neue Hitchcocks ersten Film entdecken, Kafkas Schloss, Benjamin's Einbahnstraße, Schnitzlers Traumnovelle und A.A. Milnes Winnie-the-Pooh mit den Augen der Zeitgenossen lesen und zeigt ihm Heideggers epochales Buch Sein und Zeit in seinem historischen Kontext. "Sichtbar wird, daß das exakt analysierte Zeitgefühl dieses Jahres nahezu vollständig hier auftaucht. Wäre das nur eine Behauptung, wäre sie tollkühn zu nennen. So ist es eindrucksvoll", beurteilte Jürgen Busche Hans Ulrich Gumbrechts Unternehmen, die "Vergangenheit zu berühren, zu riechen und zu schmecken". Es sind nicht die vermeintlich großen "historischen" Ereignisse, die hier im Mittelpunkt stehen. Der Autor entwickelt seine Reflexionen am konkreten Material, entwirft "eine panoramatische Synchronie zu Boxen, Eisenbahnen, Jazz, Mumien oder Stierkampf" (Tagesspiegel, Berlin) und läßt den Leser anhand von Querverweisen die "Gemeinsamkeiten der Gleichzeitigkeit" des Jahres 1926 erkunden.§ Gumbrecht beschreibt " die Codes, nach deren Regeln die moderne Kultur funktioniert" (Literaturen); sein Buch "summiert sich zu einer ungemein dichten Beschreibung der Lebenswelt" (literaturkritik. de).

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