man sollte sich von dem Buchtitel als auch dem Klappentext wirklich nicht abschrecken lassen. Auch bei mir war erst eine große Skepsis vorhanden es zu lesen, jedoch war meine Neugierde dann doch zu groß, was mich hier erwarten könnte. Und was soll ich sagen, hat man erstmal angefangen lässt einen das Buch, durch den guten flüssigen aber auch gefangen nehmenden tiefgründigen Schreibstil nicht mehr los. Auch nach Beendigung legt man es nicht einfach so zu Seite, sondern es bleibt nachhaltig spürbar lange im Kopf hängen und beschäftigt einen weiter um für sich selber eine Antwort zu finden, was wirklich extrem schwer ist, wenn man die damalige Zeit nicht miterlebt hat. Um welche Antwort es sich hier handelt möchte ich nicht verraten, lest das Buch einfach selbst, was ich jedem ans Herz legen kann und versucht sie selber für euch zu finden.
Erst später habe ich bei einer kleinen Recherche nach dem Autor herausgefunden, dass es sich hier nicht um eine einfach erfundene Story sondern um eine wahre Begebenheit, sprich um die Lebensgeschichte von Abraham Rosenbaum handelt, welche der Autor hier, nachdem er als Journalist Abraham in Buenos Aires kennengelernte, niedergeschrieben hat. Auch erschien das Buch bereits unter dem Titel „Der Schatten seines Lebens“. Nun überlegt man natürlich welcher Titel hier doch passender ist und wenn man das Buch gelesen hat, ist es schwer sich für einen der beiden zu entscheiden, denn beide sind für mich im Nachhinein betrachtet gut gewählt.
Also traut Euch, lest was Abraham Rosenbaum widerfahren ist und vielleicht findet ihr eine Antwort darauf.
Aufwühlend und bewegend

