Hans W. Cramer Wer Sünde sät

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(1)
(3)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wer Sünde sät“ von Hans W. Cramer

Eine Frau verschwindet spurlos, ein junger Mann sucht seine Mutter und auf einem Golfplatz wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Alles nur Zufall? Unmöglich. Die Fälle müssen miteinander verknüpft sein - nur wie? Geheimnisse aus der Vergangenheit könnten Hinweise geben, aber wenn du dich in die Tiefen des Vergessenen wagst, musst du damit rechnen, etwas Schreckliches herauszufinden.

Dieser Thriller hat einen besonderen Sog und bekommt unheimliche Schärfe, wenn man sich mit der Vita des Autors vertraut macht. 3,5 *

— Floh
Floh

gute Story, leichte Kost, gut zum Zwischendurchlesen oder als Urlaubslektüre geeignet

— Engel1974
Engel1974

Erfrischend anders...

— schlumeline
schlumeline

nicht mein Fall...

— niklas1804
niklas1804

Stöbern in Krimi & Thriller

Die gute Tochter

Sehr gut umgesetztes Drama, mit Längen im Mittelteil, dafür aber Überraschungen zum Schluss

SillyT

Kalte Seele, dunkles Herz

Tolles Cover, aber recht enttäuschende Geschichte. Hatte mir etwas Anderes darunter vorgestellt.

Thrillerlady

Sag kein Wort

Unglaublich fesselnd!

Eori

Ich soll nicht lügen

Packend und bewegend. Allerdings ist ein Buch, in denen die Protagonisten an psychischen Erkrankungen leiden nicht gleich ein Psychothriller

LarryCoconarry

Redemption Road - Straße der Vergeltung

Großartig geschrieben und hochspannend, rasant. Ein Thriller-Highlight.

Nisnis

Kreuzschnitt

Verbrechen in Vergangenheit und Gegenwart

mareikealbracht

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wer Sünde sät

    Wer Sünde sät
    Lavendel_Julia

    Lavendel_Julia

    21. February 2017 um 14:14

    Inhalt: Eine Frau verschwindet sprulos, ein junger Mann sucht seine Mutter und auf einem Golfplatz wird eine Mumifizierte Leiche entdeckt. Alles nur Zufall? Unmöglich. Die Fälle müssen miteinander verknüpft sein - nur wie? Geheimnisse aus der Vergangenheit können Hinweise geben, aber wenn du dich in die Tiefen des vergessenen wagst, musst du damit rechnen, etwas Schreckliches herauszufinden. Leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Geschichte und die Idee an sich fand ich zwar ganz gut, allerdings hat sie mich nicht wirklich überzeugen können. Die Charakter waren leider auch nicht gut sie waren einfach nicht überzeugend genug. Zu Beginn fehlte schon die Spannung und auch die Story konnte mich leider nicht fesseln. Taschenbuch Preis: 12,99 Euro Seitananzahl: 277

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

    Mehr
    • 3931
    kubine

    kubine

    01. August 2016 um 19:44
  • Ein fundierter und handfester Krimi zum Nachdenken und Wohlfühlen und Mitermitteln! WOW!

    Wer Sünde sät
    Floh

    Floh

    18. July 2016 um 09:14

    Dieser Thriller hat einen besonderen Sog und bekommt unheimliche Schärfe, wenn man sich mit der Vita des Autors vertraut macht und somit ahnen kann, warum er seine Protagonisten so gut skizziert…. Eigentlich ist der Klapptext viel zu harmlos und nur die Spitze des Eisberges. Denoch hat mich der Klapptext neugierig genug gemacht, mich für diesen Thriller eines mir unbekannten Autors zu entscheiden. In „Wer Sünde sät“ erleben wir Nervenkitzel auf besonderer Weise und mit einem speziellen Sog. So ist es dem Autor Hans W. Cramer gelungen, einen Widererkennungswert zu schaffen, der auf viele weitere spannende Romane aus seiner Feder und seiner Inspirationsquelle hoffen lässt. Gefunden und Erschienen im Gmeiner Verlag (http://www.gmeiner-verlag.de/) Warum habe ich dieses Buch gelesen? Eigentlich war es das Cover, was mich neugierig gemacht hat. Ich habe mir dieses Buch in den Wintermonaten bestellt, da passte das Weiß und die rote Kugel einfach zur Jahreszeit und zur Stimmung. Erst jetzt habe ich die Zeit und Lust gefunden, diesen Thriller endlich zu lüften. Und eines kann ich sagen: Auch im Sommer lohnt es sich hinter diese grausamen Fassaden zu blicken… Außerdem stöbere ich gern auf den Verlagsseiten und kann mir hier oft sicher sein, einen guten Buchkauf zu tätigen. Inhalt:„Eine Frau verschwindet spurlos, ein junger Mann sucht seine Mutter und auf einem Golfplatz wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Alles nur Zufall? Unmöglich. Die Fälle müssen miteinander verknüpft sein – nur wie? Geheimnisse aus der Vergangenheit könnten Hinweise geben, aber wenn du dich in die Tiefen des Vergessenen wagst, musst du damit rechnen, etwas Schreckliches herauszufinden.“Übersicht:Erzählstil: Überwiegend personaler Erzähler, Präteritum; gelegentlich Wechsel zur Ich-PerspektivePerspektive: aus männlicher Perspektive (Dr. Stefan Burger), einzelne Kapitel in kursiver Schrift aus männlicher Sicht als Blickwinkel nichtgutheißendem Gedankenguts. Stärken:+ Schreibstil:Der schleichende Wechsel aus Erzählperspektiven und Ebenen macht das Buch unheimlich komplex und vielschichtig aufbauend. Hans W. Cramer spielt mit den Urängsten der Menschheit und nutzt dieses Stilmittel gekonnt für seinen Thriller. Da er in seinem Schreibstil wechselt und seine Sprache und sein Tempo den jeweiligen Erzählsträngen und Perspektiven anpasst, kann man schon davon loben, dass er seinen Stil seinen jeweiligen Charakteren und Puzzleteilen angepasst hat. Das habe ich so auch noch nicht oft vorgefunden. + Umsetzung und Aufbau: Von der Dynamik des Thrillers bin ich sehr überrascht. Auch wenn sich die Spannung nur langsam steigert und aufbaut, so hat dieser Plot eine Eigendynamik, die es dem Leser schwer macht eine Lesepause einzulegen. Es gibt unheimlich viele Kleinigkeiten zu entdecken, man möchte nichts verpassen, denn jede Anekdote oder jede Handlung könnte neue Erkenntnisse bringen. Da sich der Autor in seinen Handlungssträngen und Ebenen sehr gut auskennt und sich keineswegs verzettelt oder abdriftet, fühlt sich auch der Leser sicher und gut geleitet. Großes Lob dafür. Diese Ebenen bringt der Autor gekonnt zusammen und hinterlässt einen soliden Thriller, der vollkommen rund ist und Wiedererkennungswert besitzt. + Hauptperson: Rechtsanwalt Stefan Burger kann von Langeweile nicht sprechen. Burger hat viele Hobbys und ist sehr engagiert. R organisiert nicht nur das Klassentreffen seiner Abschlussklasse von damals, er hat auch den Vorsitz im hiesigen Golfclub. Neben den üblichen Vereinsthemen und der Öffentlichkeitsarbeit wird dieser Golfclub durch den Fund einer mumifizierten Leiche zum Dreh- und Angelpunkt der Medien und der Ermittlungen. Somit kann sich auch Burger dem Fall nicht entziehen und dringt immer weiter vor in menschliche Abgründe. Burger ist kein Typ, den man als Leser schnell ins Herz schließen wird. Bis zum Schluss war ich ihm gegenüber stets distanziert, aber wer weiß, wozu dieser Abstand nötig war?!... Jedenfalls finde ich, hat der Autor in seinem Hauptprotagonisten gutes Geschick in der Skizzierung seines Psychogrammes gelegt. Immer wieder kitzelt Hans W. Cramer neue Facetten an Stefan Burger hervor, die ihn menschlich erscheinen lassen. + Charaktere:Die einzelnen Charaktere, die die Neben – und Hauptrollen erweitern, entspringen ihrem sozialen Umfeld, was sich sehr gut an ihren Charakterzügen und ihrem Umfeld äußert. Hier erkennt man, dass der Autor gute Menschenkenntnis besitzt und viele unterschiedliche Menschen in seinem Alltag und Berufsleben trifft und beobachtet. Hier ist es ganz egal ob es sich um Jugendliche und deren ureigene Egozentrik handelt, die gnadenlosen Gefühlsverwirrungen einer Mutter, die ihr Kind sofort nach der Geburt zur Adoption freigibt, der adoptierte Sohn selbst, oder die vom sexuellen Missbrauch geschändeten Seelen… etc. Hier hat der Autor ein großes Portfolio geschaffen. Insofern geht "Wer Sünde sät" einen Schritt weiter, indem sich dieser Thriller von dem üblichen 0815 Ermittlungsschema abgrenzt und stärkt mit seinen Charakteren spielt. Der angesehene Rechtsanwalt Stefan Burger, der verlorene Sohn Christoph Butzek, Oberarzt Dr. Ulrich Bielstein mit seinen drei „Schatten“ Philo, Raster und Sabine sorgen für spannende Unterhaltung und vielen beruflichen wie auch privaten Einblicken und Ermittlungen. + Wendungen:Wendungen im Fall gibt es hier eigentlich kaum, da sich kein Indiz wirklich zur heißen Spur eignet. Die Ermittlungen bauen sich fortwährend aufeinander auf und es ist lange gar nicht zu erkennen, wo der Zusammenhang der Zufälle liegen soll. Man weiß nur, dass es einen Zusammenhang geben muss. Aber welchen? Dem Autor ist es gut gelungen, mit der Unwissenheit des Lesers zu spielen und ihn herauszufordern. So bleibt der Thriller auch über die Längen hinweg spannend und temporeich. Schwächen: - Spannung: Obwohl der Einstieg leicht fiel und es außer Zweifel stand, dass ich das Buch begeisternd und sicherlich wegen der Lesefreude und euphorischen Leseenergie rasch beenden würde, gab es doch so manchen Teil, in dem die Spannung nachließ. An solchen Stellen hätte man vielleicht ein bisschen kürzen können, damit der Thriller noch knackiger wird. Es gibt Spannung, aber wenig Nervenkitzel, was ich bei einem Thriller eigentlich voraussetze. Dieses gewisse Etwas hat mir hier im Spannungsverlauf gefehlt. Ein Peak Adrenalin und Herzrasen auf dem Spannungsbarometer mehr wäre schön gewesen. - Charaktere: Manchmal bedauerte ich es doch sehr, dass ich keinem der Charaktere wirklich nahe gekommen bin. Burger war mir immer etwas zu distanziert und auch all die anderen interessanten Rollen waren keine, die mich bleibend erwischt hätten. Hier fehlte mir der Top-Kandidat, weswegen ich hätte gar nicht mehr aufhören können zu lesen, und dem ich mich ganz besonders verbunden gefühlt hätte, oder mit dem ich mich hätte identifizieren können. Schade. Sie alle waren zwar gut ausgearbeitet und überzeugend. Eine Mischung aus Gut und Böse, wie man sie gern in einem Krimi oder Thriller findet, der schnell zum Schubladendenken animiert und den Leser damit womöglich auf eine falsche Fährte lockt…, aber nicht herausragend genug. - Hauptprotagonist:Jaja, der liebe gute Rechtsanwalt Burger. Er hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Man muss sich in ihm hineinversetzen können und seine Ambitionen verstehen. Ich mag ihn zwar, aber nah kam er mir leider nicht. Oder zum Glück? Erfahrt es selbst! - regionaler Bezug:Der Gmeiner Verlag, in dem „Wer Sünde sät“ erschienen ist, verlegt Regionale Romane, Historische Romane und Regionalkrimis, sowie Regionalthriller. Auch dieser Thriller spielt in einer realen Stadt und Region. Bad Sobernheim an der Nahe. Der Autor kennt sich in dem Kreis wunderbar aus, leider hat er nicht die ganze Atmosphäre dieser schönen region Deutschlands für seinen Thriller einfangen können. Ob es an der Grausamkeit des Falls liegt? Oder wollte der Autor seinen Thriller nicht zu sehr in die Richtung Regionalkrimi lenken? Ich hätte mich jedoch gefreut, mehr über die Kulissen erfahren zu dürfen und die Menschen, die dort leben besser kennengelernt. Hier verhält sich der Autor leider etwas dezent und vorsichtig. Der Autor:„Dr. Hans W. Cramer, geboren in Gummersbach im Bergischen Land, verbrachte einen Teil seiner Schulzeit auf einem Internat in der Nordpfalz, nahe des Schauplatzes des vorliegenden Romans. Nach seinem Medizinstudium in Bochum war er u. a. in der Frauenklinik in Dortmund tätig. Seit 22 Jahren arbeitet er nun in seiner eigenen Frauenarztpraxis im Bergischen Land, wo er mit seiner Familie lebt. Das Schreiben von Kriminalromanen und Reisen, vor allem nach Griechenland, sind seit Jahren neben dem Beruf seine zwei wichtigsten Leidenschaften. »Wer Sünde sät« ist sein erster Kriminalroman beim Gmeiner-Verlag.“Cover / Aufmachung:Das Cover war der eigentliche Auslöser, der mich zu diesem Buch hingeführt hat. Im Winter habe ich mich von dem Weiß und dem Blutrot hinreißen lassen, jetzt im Sommer bin ich endlich in den Genuss dieses Thrillers gekommen. Das Schriftbild ist sehr locker, es lässt sich gut lesen und die Kapitel weisen eine angenehme Länge auf. Die Kapitel wechseln in ihrer Schriftart und lassen den Perspektivenwechsel sehr schnell erkennen. Gute Verarbeitung und ein runder Gesamteindruck. Persönliches Fazit:Ein gelungener, solider Thriller mit Wiedererkennungswert. Wenn man die Vita des Autors liest, wird man erkennen, wo seine Quelle der Inspiration herrührt und den Thriller ganz besonders scharf würzt. Mit dem Autor bin ich zunächst noch streng und vergebe begeisterte 3 Sterne + und hoffe, dass er sein gesamtes Potential in einem baldigen neuen Thriller ausschöpfen wird.

    Mehr
    • 5
  • Wer Sünde sät

    Wer Sünde sät
    Engel1974

    Engel1974

    25. March 2016 um 16:31

    „Wer Sünde sät“ ist ein Thriller aus der Feder des Autoren Hans W. Cramer und in der 1. Auflage 2016 im Gmeiner Verlag erschienen. Autoreninfos: Hans W. Cramer wurde in Gummersbach, im Bergischen Land geboren. Er studierte Medizin und ist nun schon seit 22 Jahren als Frauenarzt mit eigener Praxis tätig. Das Schreiben von Kriminalromanen und Reis ist neben seinem Beruf seine zweit größte Leidenschaft. Inhalt: Eine mumifizierte Leiche wird auf einem Golfplatz gefundne, eine Frau verschwinde spurlos und ein junger Mann sucht nach seinen leiblichen Eltern. Alles deutet darauf hin, das diese Fälle verknüpft sein könnten und auf ein Ereignis, das über 30 Jahre zurück liegt zurückführen. Meinung: Der Autor überzeugt mit einem locker, leichten Schreibstil, so das sich der Thriller schnell und flüssig liest. Viele Spannungsmomente sind eingebaut und ziehen den Leser in den Bann. Zum Ende hin überschlagen sich noch einmal die Ereignisse und es gibt eine überraschende Wendung. Die Hauptprotagonisten lassen bis auf den Täter leider keine Charaktereigenschaften und Emotionen erkennen, dadurch wirken sie sehr fern. Insgesamt liest sich der Thriller gut und ist zum zwischendurch lesen gut geeignet. In Kürze: Schreibstil: gut, locker und leicht Charakter: wirken etwas fern Inhalt: leichter Thriller mit guter Story Fazit: gute Story, leichte Kost, gut zum Zwischendurchlesen oder als Urlaubslektüre geeignet

    Mehr
  • Wer Sünde sät

    Wer Sünde sät
    schlumeline

    schlumeline

    01. March 2016 um 15:22

    Der Autor Hans W. Cramer entführt uns in seinem Buch „Wer Sünde sät“ in die kleine Stadt Bad Sobernheim an der Nahe. Dort dreht sich die Handlung um eine Gruppe von Menschen, die vor 30 Jahren in einem nahe gelegenen Internat ihr Abitur absolviert haben. Viele der damaligen Schüler leben noch vor Ort, manche sind bereits seit Jahren unauffindbar und wieder andere hat es weiter weg verschlagen. Doch nun überschlagen sich die Ereignisse. Auf einem Golfplatz wird eine männliche Leiche gefunden. Sie ist mumifiziert und schnell steht fest, dass der Tod des Mannes viele Jahre zurückliegt. Gleichzeitig sucht ein junger Mann seine Mutter und eine Frau namens Nora verschwindet. Das alles scheint zusammenzuhängen. Nur wo genau ist die Verbindung? Haben die aktuellen Ereignisse etwas mit dem gerade vor kurzem erfolgten Treffen der damaligen Abiturienten zu tun? Der Ehemann der verschwundenen Nora setzt jedenfalls alle Hebel in Bewegung um seine Frau ausfindig zu machen. Er meidet dabei die Polizei und macht sich gemeinsam mit drei guten Bekannten auf die Suche. Dafür muss er zunächst so manches Geheimnis lüften, denn Nora hat ihm nicht alle Details ihrer Vergangenheit verraten. Und so führt ihn sein Weg schließlich nach Bad Sobernheim. „Wer Sünde sät“ ist ein erfrischend anderer Kriminalroman. Zunächst braucht es etwas Zeit um alle hier handelnden Personen genau zuordnen zu können, doch der durchgehend spannende Erzählstil macht das ganz schnell wett. Besonders gelungen finde ich persönlich die Tatsache, dass hier keine professionellen Ermittler am Werk sind. Diese tauchen zwar auf, spielen aber nur eine Nebenrolle im Gesamtgeschehen. Manchmal läuft zwar vieles auch etwas zu glatt ab, aber das konnte den Lesegenuss insgesamt nicht schmälern. Dieses Buch ist ein wirklich lesenswerter Kriminalroman, leichte Kost, aber eben erfrischend anders und durchweg spannend und das auch noch nach der Aufklärung von Noras Entführung.

    Mehr
  • guter Thriller

    Wer Sünde sät
    Britta55

    Britta55

    28. February 2016 um 08:54

    Eine Frau verschwindet spurlos, ein junger Mann sucht seine Mutter und auf einem Golfplatz wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Alles nur Zufall? Unmöglich. Die Fälle müssen miteinander verknüpft sein - nur wie? Geheimnisse aus der Vergangenheit könnten Hinweise geben, aber wenn du dich in die Tiefen des Vergessenen wagst, musst du damit rechnen, etwas Schreckliches herauszufinden. Mir hat der Schreibstil ganz gut gefallen,das Buch liest sich leicht und flüssig.Die Figuren hätten noch ein bisschen ausgefeilter sein können,aber ich konnte mich dennoch in ihre Gefühle reinversetzen. Insgesamt wars eine gute Unterhaltung für mich und würde das Buch auch weiter empfehlen.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Feine Leute" von Joan Weng

    Feine Leute
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Wir verlosen 25 Rezensionsexemplare von Joan Wengs "Feine Leute": Mord in bester Gesellschaft Berlin im Sommer 1925: Dass Bernice ihren schwerreichen Gatten von ihrem Liebhaber hat umbringen lassen, ist eine Tatsache – zumindest für die feine Gesellschaft. Kriminalkommissar Paul Genzer ist davon jedoch nicht überzeugt, insbesondere nachdem die Witwe plötzlich an einer Überdosis Morphium gestorben ist. Während der Tod der Witwe neue Fragen aufwirft, folgen weitere Bluttaten, und so ist der proletarische Kommissar bald froh, bei seinen Ermittlungen durch den hochadligen Filmstar Carl von Bäumer ungewöhnliche Unterstützung zu bekommen. Der Leinwanddetektiv mit der Leidenschaft für Kokain kennt sich zwar bestens aus in der Welt der Reichen und Schönen, er verfolgt jedoch ganz eigene Motive. Ein Kriminalfall vor besonderer Kulisse: die Goldenen Zwanziger Jahre und ihre feine Gesellschaft.  Zur Leseprobe Mehr Informationen zum Buch unter http://www.aufbau-verlag.de/index.php/feine-leute.html Über Joan Weng Joan Weng, geboren 1984 in Stuttgart, studierte Germanistik und Geschichte und promoviert aktuell über das Frauenbild in der Literatur der Weimarer Republik. Für ihre Kurzprosa wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hattinger Literaturförderpreis, dem Wiener Werkstattpreis, dem Goldstaubpreis der Autorinnen Vereinigung e. V. sowie zahlreichen Stipendien. Seit 2013 leitet sie die Redaktion von www.zweiundvierziger.de, dem Blog der 42er Autoren. Sie lebt mit ihrer Familie bei Tübingen. „Feine Leute“ ist ihr erster Roman. Teilnahme Was ihr tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen? Viele Grüße euer Team vom Aufbau Verlag * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum zeitnahen Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben. ** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

    Mehr
    • 224
    xhurricane

    xhurricane

    19. February 2016 um 09:30
  • Wer Sünde sät

    Wer Sünde sät
    niklas1804

    niklas1804

    16. February 2016 um 18:35

    Eine Frau verschwindet spurlos, ein junger Mann sucht seine Mutter und auf einem Golfplatz wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Alles nur Zufall? Unmöglich. Die Fälle müssen miteinander verknüpft sein - nur wie? Geheimnisse aus der Vergangenheit könnten Hinweise geben, aber wenn du dich in die Tiefen des Vergessenen wagst, musst du damit rechnen, etwas Schreckliches herauszufinden. Leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Geschichte und die Idee an sich fand ich zwar ganz nett, allerdings hat sie mich nicht wirklich überzeugen können. Inhaltlich ist alles mit dem Klappentext gesagt. Leider fehlt zu Beginn die Spannung und auch die Story konnte mich anfangs nicht fesseln. Die Charaktere sind nicht sonderlich überzeugend, ich konnte mich mit keinem identifizieren, was aber vielleicht auch daran lag, dass sie teilweise sehr speziell beziehungsweise sehr skurril gezeichnet waren. Der Schreibstil war dagegen in Ordnung und lies sich schnell, flüssig und angenehm lesen. Im Mittelteil und zum Ende hin wurde die Geschichte dann inhaltlich spannender. Leider konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen, was aber vielleicht auch am Setting lag - das ziemlich ungewöhnlich und des Öfteren auch recht skurril angemutet hat. Fazit: Für mich eher Durchschnitt, obwohl durchaus speziell beziehungsweise einfach "anders".

    Mehr
  • Der Vergangenheit kann man nicht entfliehen

    Wer Sünde sät
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    07. February 2016 um 21:45

    Auf einem Golfplatz wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Der Tote liegt schon seit gut 30 Jahren in seinem Grab. Zur gleichen Zeit wird von den ehemaligen Schülern eines Internats ein Klassentreffen geplant - 30 Jahre nach dem Abitur! Eine der Frauen verschwindet zu der Zeit spurlos. Gleichzeitig taucht ein junger Mann auf, der adoptiert wurde und nun seine leibliche Mutter sucht... Alles Zufall? Oder gibt es eine Verbindung zwischen den Ereignissen? Mein Leseeindruck: Es fällt mir nicht ganz leicht, meine Meinung zu diesem Buch zu verfassen, denn ich bin etwas zweigespalten. Einerseits hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr leicht und angenehm flüssig. Die Geschichte an sich ist auch durchaus gut, allerdings war sie stellenweise für meinen Geschmack etwas zu konstruiert und nicht glaubhaft. Die Nachforschungen der ehemaligen Schüler gingen mir viel zu glatt von der Hand; es gab kaum Probleme oder Schwierigkeiten. Die Figuren an sich blieben mir auch zu blass. Sie hätten etwas ausgefeilter sein dürfen. Ich konnte nicht mit ihnen mitfühlen oder mich in sie hineinversetzen. Bei der ganzen Geschichte war ich irgendwie außen vor, nicht mittendrin. Für mich war das Buch eine gute Unterhaltung, aber die Geschichte ist noch ein wenig ausbaufähig.

    Mehr
  • Vergangenheitsbewältigung

    Wer Sünde sät
    -Anett-

    -Anett-

    07. February 2016 um 10:37

    Darum geht es: Eine Frau verschwindet spurlos, ein junger Mann sucht seine Mutter und auf einem Golfplatz wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Alles nur Zufall? Unmöglich. Die Fälle müssen miteinander verknüpft sein - nur wie? Geheimnisse aus der Vergangenheit könnten Hinweise geben, aber wenn du dich in die Tiefen des Vergessenen wagst, musst du damit rechnen, etwas Schreckliches herauszufinden. Meine Meinung: Am Anfang des Romans lernt der Leser jede Menge Leute kennen und jeder mit einer anderen Geschichte. Nach und nach verwebt sich alles miteinander, bis es im kleinen Städchen Bad Sobernheim zusammen kommt. Da ist ein Anwalt, der versucht alle Schüler seiner ehemaligen Klasse zu einem Klassentreffen zu vereinen. Sein bester Freund, der ihm hilft, und eine Schülerin, die sie in all den Jahren nie auftreiben konnten: Nora. Und ausgerechnet um Nora entwickelt sich eine Geschichte, die die ehemaligen so nicht kommen sehen haben. Der Roman ist wirklich spannend und von Anfang bis zum Ende lässt er sich sehr gut lesen. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, auch wenn man mittendrin schon wußte, wer der Täter war, fand ich es trotzdem noch spannend. Auch die Geschichte vom Täter, die immer mal wieder in kurzen Kapiteln eingeflochten wurde, fand ich sehr bewegend - das Ganze war schon furchtbar, trotzdem nicht entschuldbar, was der Täter dann daraus machte. Am Ende dachte man...hm, das war es jetzt? Nein!!! Natürlich nicht! Und das machte die letzten Kapitel nochmal richtig spannend und ich tappte eine zeitlng wirklich im Dunkeln. Fazit: Ein Krimi mit Tiefgang und allerlei Handlungssträngen, die der Leser aber gut entwirren kann. Für mich ein super Krimi, den es wirklich lohnt zu lesen!

    Mehr