Hans Weigel Unvollendete Symphonie

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Inhaltsangabe zu „Unvollendete Symphonie“ von Hans Weigel

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  • Rezension zu "Unvollendete Symphonie" von Hans Weigel

    Unvollendete Symphonie

    leserin

    17. January 2010 um 19:16

    Das Buch ist 1950 entstanden und Hans Weigel nennt es einen "Zeit-Roman". Es ist ein Roman, in dem Liebe, Emigration, die Stadt Wien eine große Rolle spielen. Der Inhalt ist als loses Dokument aus der Sicht der Künstlerin geschrieben worden. Eine Gruppe Menschen, mit dabei auch eine Künstlerin (Ingeborg Bachmann) aus der Provinz, sitzen in Wien beisammen und ein Mann stößt dazu. Der Hausherr sagt "Er ist wieder da". Gemeint ist der jüdische Geschäftsmann Peter Taussig(Hans Weigel), der aus seiner Wanderung durch Europa zurückkam. Die Künstlerin hat sich zu diesem Zeitpunkt schon unbewußt in P.T. verliebt und diese "Veränderung der Umwelt" ausgezeichnet vom Schriftsteller dargestellt. "Der Frühling hat angefangen, die Finsternis wurde hell, die Stadt hat sich neu erschlossen. Alles Häßliche und Schäbige hat sich in Schönheit verwandelt". Sie trennen sich und erst bei der 2. zufälligen Begegnung (obwohl sich beide in Wien gesucht haben) wird die Liebe klar für beide. Die Zeit ihres intensiveren Kennenlernens wird wunderschön beschrieben und überhaupt hat der Schriftsteller eine grandiose Gedankengänge, die mich ständig nachlesen und nachdenken machten. Es gab dann doch immer wieder Zweifel und immer wieder Auf und Abs in der Liebesbeziehung. Für mich waren sehr viele interessante Szenen, wie der Besuch der jüdischen Verwandten ind der Schweiz oder ein markanter Gräberbesuch in Wien. Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Stadt Wien mit vielen Details und auch dem "berühmten Wiener Schmäh" ausgeschmückt. Hans Weigel schreibt im Nachwort" Ingeborg Bchmann hat dieses Buch noch erlebt und war dvon angetan. Es ist ein Schlüsselroman über die Bachmann und mich oder ein Buchüber diese Zeit der fünfziger Jahre in Wien......"

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