Hans Werner Kettenbach Das starke Geschlecht

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Inhaltsangabe zu „Das starke Geschlecht“ von Hans Werner Kettenbach

›Das starke Geschlecht‹ handelt von der Angst vor dem Altern, verpackt in einen Thriller um einen Gerichtsprozess, in dem es definitiv nicht nur um die Frage geht: Welche Partei bekommt Recht, sondern: Wer ist in Wirklichkeit das starke Geschlecht?

hat mir gut gefallen

— leserin

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  • Rezension zu "Das starke Geschlecht" von Hans Werner Kettenbach

    Das starke Geschlecht

    papalagi

    23. November 2009 um 10:24

    Herbert Klofft, Ende siebzig, Gründer und Besitzer der Firma Klofft Ventile kündigt einer langjährigen Mitarbeiterin (die auch seine Geliebte war) fristlos. Diese hatte eine Woche Urlaub beantragt, der ihr wegen - anscheinend - dringender Aufträge abgelehnt wurde. Prompt erkrankte Frau Fuchs an einem Lendenwirbelsyndrom und hat sich in der Schweiz in einem Wellness-Hotel mit verschiedenen medizinischen Angeboten aufgehalten, in eben dieser zuvor gewünschten Ferienwoche. Nun droht Klofft eine Klage seitens Frau Fuchs, Klofft beauftragt seinen langjährigen Weggefährten, Rechtsanwalt Hochkeppel mit diesem Fall. Hochkeppel selbst in den Siebzigern, gibt vor sich zunehmend aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen und gibt den Fall an den 29jährigen Dr. Alexander Zabel weiter. Zabel soll nun Herbert Klofft in dieser Angelegenheit vertreten. Zabel ahnt bald, dass das kein einfacher Fall wird, Klofft scheint ein "Kotzbrocken" zu sein, der zu seinem eigenen Vorteil lügt, und auch mal was Wichtiges verschweigt. Bald merkt er auch, dass Hochkeppel aus unbekannten persönlichen Gründen nicht direkt in den Fall miteingezogen werden will aber trotzdem will er informiert sein. Auch Cilly Klofft, Herbert Kloffts Ehefrau, eine überaus attraktive Siebzigerin und sich ihrer erotischen Ausstrahlung voll bewußt, verwirrt Zabel: er fühlt sich zunehmend erotisch zu ihr hingezogen. Zum Teil etwas langatmig, aber trotzdem wunderbar, wie Kettenbach die Charaktere beschreibt. Wir spüren wie schwer sich Klofft mit seiner Krankheit Parkinson tut, die ihn immer mehr einschränkt, an sein Haus fesselt und ihn in seiner Selbständigkeit einengt. Wir erfahren auch, wie sich aus der anfänglichen Abneigung Zabels gegenüber Klofft eine Art Sympathie entwickelt. Es ist nämlich nicht nur Mitleid, das Zabel empfindet, wenn er von Klofft angerufen wird und auf eine Schachpartie eingeladen wird. Es ist auch sein Pflichtgefühl und sein Gerechtigkeitssinn der ihn immer wieder dazu veranlasst, sich um ihn zu kümmern und gegen Ende immer mehr auch die Angst, Klofft könnte sterben.

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