Hans Werner Kettenbach Schmatz

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Inhaltsangabe zu „Schmatz“ von Hans Werner Kettenbach

Uli Wehmeiers ganzes Leben ist in Frage gestellt. Seine Frau erträgt die Besessenheit, mit der er sich in seine Arbeit als Werbetexter kniet, nicht mehr. In der Agentur fühlt er sich durch die Schikanen des neuen Creative Director immer stärker eingeengt und abgewürgt. Wehmeier reagiert auf seine Art, er spielt mit dem Gedanken an einen Mord, als könne er so die Bedrohung seiner Existenz abwehren.

Der Krimi ist fast nur im inneren Monolog verschiedener Personen geschrieben. Manchmal möchte man fast schreien : Redet miteinander !

— supersusi
supersusi

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    Schmatz
    supersusi

    supersusi

    03. August 2017 um 09:18

    Der Krimi ist fast nur im inneren Monolog verschiedener Personen geschrieben. Dennoch findet man schnell rein und auch der Personenwechsel ist leicht nachzuvollziehen.Die Handlung erschließt sich fast nur daraus, was einige Personen darüber denken, was grade passiert oder passiert ist. Auf diese Weise erfährt man sehr viel über die einzelnen Leute, ihre Gedanken, Gefühle und vor allem ihre Motive. Manchmal möchte man fast schreien : Redet miteinander ! Dieser Schreibstil macht das Buch sehr spannend. Uli Wehmeier ist Werbetexter, verheiratet, mit einem 7 jährigen Sohn. In der Firma wird er von dem neuen Creative Director gemobbt, der ihn schikaniert, anschwärzt, seine Arbeit kritisiert und ihn lächerlich macht und unter Druck setzt. Als sich Wehmeier für eine Kollegin stark macht, die von dem Neuen ebenfalls fertig gemacht wird, und einen Betriebsrat gründen will, nimmt er auch seinen Chef gegen sich ein. Gleichzeitig verlässt ihn seine Frau. Wehmeier, dessen Leben immer mehr aus den Fugen gerät, will vor allem eines : anständig, ehrlich und gradlinig bleiben ohne aufzugeben oder zu Kreuze zu kriechen. Dennoch spielt er im Geiste verschiedene Szenarien durch, wie man den Neuen loswerden kann. Aber wie sollte so ein Mord aussehen....? Vom interessanten Schreibstil abgesehen, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat, fand ich es erschütternd, wie manche Menschen andere fertig machen. Ich würde gerne sagen "unglaublich", aber leider kommt sowas wohl sehr häufig vor. Da es nur 320 Seiten hat, ist es schnell gelesen. Es hätte aber auch nicht viel länger sein dürfen, denn es wurde langsam etwas langatmig. Aber so blieb es spannend und ist auf jeden Fall eine interessante Lektüre.

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