Hans Zaglitsch

 4,5 Sterne bei 13 Bewertungen

Lebenslauf

Der österreichische Fotograf Hans Zaglitsch lebt seit mehr als drei Jahrzehnten in den Niederlanden, wo er sich auf die Reise- und Reportagefotografie spezialisiert hat mit Schwerpunkt auf u.a. Amsterdam, Andalusien, Vietnam, die Niederlande, Balearen und Kanarischen Inseln sowie Rad- und Hausboot-Routen in Deutschland, Holland und Frankreich. Seine Bilder sind mittlerweile in rund 100 Bildbänden, City Guides, Reise- und Kulturführer sowie in Kalendern, Zeitschriften und diversen (Reise-)Magazinen erschienen. Mehr Infos zu seiner Arbeit, seinen Bilder, Publikationen und laufenden Projekten unter www.hans-zaglitsch.com.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hans Zaglitsch

Neue Rezensionen zu Hans Zaglitsch

Cover des Buches Wochenend & Wohnmobil Kleine Auszeiten an der Niederländischen Nordseeküste (ISBN: 9783734327346)
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Rezension zu "Wochenend & Wohnmobil Kleine Auszeiten an der Niederländischen Nordseeküste" von Hans Zaglitsch

„Kleine Auszeiten an der niederländischen Nordseeküste – Wochenend & Wohnmobil“ von Hans Zaglitsch
Ratzepuevor einem Jahr

Auf zur Niederländischen Nordseeküste mit dem Wohnmobil! Hier gibt es die effektive Unterstützung.

Der österreichische Fotograf Hans Zaglitsch lebt seit rund 25 Jahren in den Niederlanden und ist der Autor des „Kleine Auszeiten an der niederländischen Nordseeküste – Wochenend & Wohnmobil – Reiseführers“, erschienen am 30.03.2023 im Bruckmann Verlag mit der ISBN 978-3-7343-2734-6. Mit 168 Seiten und einem handlichen Format zur Vorbereitung eines Wochenendtrips, aber auch während der Ausflüge in den Städten sehr hilfreich. (Auch als E-Book erhältlich).


Was verspricht der Verlag bzw. der Autor?

Dieser Wohnmobilführer stellt 16 interessante Ziele entlang der etwa 500 km langen niederländischen Nordseeküste von „Seeländisch Flandern“ an der belgischen Grenze bis zu den 5 niederländischen Watteninseln mit Schiermonnikoog an der deutschen Grenze zu den ostfriesischen Inseln vor. Diese 16 vorgeschlagenen Wochenendtrips sind eine bunte Mischung aus historischen Städten mit intakten Ortskernen, Dörfern, Sehenswürdigkeiten (Museen und Architektur, etc.) und aktiven Freizeitangeboten. So wird das Wochenende bestimmt nicht langweilig.

Aufgebaut ist dieser Reiseführer so, dass man durchaus auch länger in dem Gebiet einer Wochenendtour verweilen kann oder mehrere Touren zu einem Urlaub aneinanderreiht.

 

Aufbau des Buches

In der vorderen Umschlagsklappe verbirgt sich eine Übersichtskarte der Küstenregion. Darin entsprechen 1,5 cm 25 km. Die Ziele der 16 Wochenendtrips sind in roten Kreisen mit der entsprechenden Nummer in die Karte eingefügt.

Nach dem Inhaltsverzeichnis folgen einleitend praktische Informationen, Tipps zum Verkehr und speziell zum Übernachten mit dem Wohnmobil – das Übernachten auf dem Strand ist verboten - der Unterschied zwischen Campingplatz und Stellplatz wird erklärt – und das sogenannte ruhige Minicamping wird beschrieben. Hingewiesen wird auf Surfschulen und Tauchmöglichkeiten zu Schiffswracks und Ziele für Familien und Radfahrer.

Das Buch folgt der Dreiteilung der Küste in die Regionen:

  • Provinz Zeeland – Seite 14 – 61 – Touren 1 bis 5
  • Provinz Zuid-Holland – Seite 62 – 89 – Touren 6 bis 8
  • Provinz Noord-Hollan – Sete 90 – 165 – Touren 9 bis 16

 

Für jede kurz vorgestellte Tour werden auf 8 bis 10 Seiten die Highlights meist auch mit einem Tipp vom Autor beschrieben und am Schluss in einem Infokasten „Auf einen Blick“ stichwortartig zusammengefasst mit Infos zur Touristeninfo, den Sehenswürdigkeiten mit Adresse, Telefon und Internetadresse und den Campingplätzen und alternativen Campingplätzen, meist mit GPS-Daten und Adresse, Telefon und Anfahrt.

Im Anschluss ist ein Orts und Sachregister, eine Auflistung der Campingplätze und das Impressum angefügt worden. In der hinteren Umschlagklappe stehen die 16 Ziele noch einmal im Überblick.

 

An wen richtet sich das Buch?

An alle Campingfans mit einem Wohnmobil, von jung bis alt von Sportfan bis Familie und Kunst-, Geschichts- und Architekturliebhaber. Urlauber, die die einzelnen Regionen entspannt an einem Wochenende entdecken möchten - einfach einsteigen, losfahren und genießen. 

Was hat mir besonders gefallen?

Bisher war es für mich sehr zeitaufwändig anhand von mehreren Reiseführern eine für uns geeignete Erkundungstour zu erstellen. Dieser Reiseführer nimmt mir viel Arbeit ab mit seinen gut vorgestellten Teilregionen. Spricht einen etwas besonders an, kann man sich dann weitergehende Informationen beschaffen. Die Fotos vom Autor sind sehr einladend. Und die Adressen sind so umfassend gewählt, dass jeder in der Familie (von 20 bis 60 Jahren) auf seine Kosten kommt. 

Fazit:

Alles in allem ein sehr guter Reiseführer mit einer sehr praktischen Strukturierung, einer übersichtlichen Gestaltung mit ausführlichen aber doch knapp geschilderten Inhalten. Super! Moderne „angesagte“ Adressen wechseln sich mit kulturellen, architektonischen Sehenswürdigkeiten und ruhigen Orten abseits der Touristenpfade ab und wer mag, findet immer ein gemütliches Kaffee oder Restaurant oder einen schönen Strand für Spaziergänge für eine Pause.

Cover des Buches Wochenend´ und Wohnmobil (ISBN: 9783734312885)
wschs avatar

Rezension zu "Wochenend´ und Wohnmobil" von Michael Moll

Als 'Appetizer' ganz nett...
wschvor 3 Jahren

Einerseits bietet der Band viele schöne Farbfotos. Die durchaus die Lust darauf wecken, die jeweils vorgestellte Gegend ein paar Tage per Wohnmobil aufzusuchen, sich anzuschauen.

Bei den aufgeführten Stellplätzen sind allerdings nur der Ortsname, Name des Stellplatzes, GPS-Daten sowie die Internetadresse angegeben. Wer also weitergehende Informationen über Ausstattung des Platzes, Anzahl der Plätze, Telefonnummer oder ähnliches erwartet, wird enttäuscht sein.

Irgendwelche Strassenkarten fehlen komplett.

Donaueschingen, St. Blasien und der ganze Schwarzwald wird in dem Teil "Deutschlands Westen" verortet. Hallo, von Donaueschingen nach Schaffhausen (Schweiz) sind es eben mal 40 Kilometer Fahrstrecke, vom ebenfalls erwähnten St. Blasien im Südschwarzwald nach Bad Säckingen sind es knappe 38 Kilometer. Von dort überquert man zu Fuß auf einer 203 Meter langen Holzbrücke den Rhein und landet in der benachbarten Ortschaft Stein in der Schweiz. Deutschlands Westen??? Doch eher Deutschlands Süden! Wobei die Bodenseeregion ebenfalls komplett ausgespart wurde…

Wer sich schon auf den Weg nach St. Blasien macht, dem helfen vielleicht folgende Tipps: das deutsche Rheinfelden ist nicht gerade ein Ausbund an Schönheit. Wer dann aber über die alte Rheinbrücke ins Schweizer Rheinfelden geht, kommt in eine richtig schöne Altstadt. Nach Basel mit der tollen Altstadt ist es auch nicht viel weiter. Und die Hauptstadt von Deutschlands Kalifornien, also Freiburg ist ebenfalls fast um die Ecke.

Die Texte sind mehr als knapp ausgefallen.

Zwei Beispiele:

Ergänzend zu den 6 Zeilen über Garmisch-Partenkirchen liest man als Tipp: "700 Meter geht es durch die enge und feucht-kühle Partnachklamm." Na toll, nichts über Öffnungszeiten, Eintrittspreise oder Ähnliches.

Der Tipp zur Zugspitze lautet "Beim Aufstieg über Österreich durchquert man das Gatterl, den kuriosesten Grenzübergang nach Deutschland."  

Höflich ausgedrückt: Diese Infos haben Luft nach oben...

OK, mit dem Wohnmobil lässt es sich schon entspannt verreisen. Aber nicht mit diesem Buch. Um zu der auf der Reise erhofften Entspannung muss mittels der angegebenen Internetadressen erst mal stundenlang im Netz recherchiert werden.


Cover des Buches Bretagne – Zeit für das Beste (ISBN: 9783734304132)
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Rezension zu "Bretagne – Zeit für das Beste" von Silke Heller-Jung

Vielfache und gut strukturierte Informationen
M.Lehmann-Papevor 6 Jahren

Vielfache und gut strukturierte Informationen

Es gibt viel zu entdecken im „La Finesterre“. Jenes sagenumwobenen „Endes der Welt“ in der Bretagne. Und das nicht erst, seit ein beliebter Kommissar literarisch dort sein Wesen treibt.

Raue Landschaft, Salzberge, wunderbare Höfe, lange Strände, Wetter, Land und Leute und nie eintönig und immer etwas Besonderes noch am Horizont. Wozu nicht zuletzt die vorgelagerten Inseln gehören.

Und dass die Bretagne daneben nicht nur im Mont-Saint-Michel, Créps oder in besonderen Restaurants um Cocarneau herum besteht, dazu bieten die beiden Autoren in ihrem Reiseführer massig Impulse und Tipps, bekannte und (noch) eher unbekannte Orte und Landschaften in überschaubarer und anregender Form.

Sei es die kleine, gotische Kirche „Calvaire Von Tromoen, die Menhirfelder von Carnac, der Wald von Huelgoat oder, ganz was anderes, die „Seilrutsche über dem Meer“ bei Fort Bertheaume, alle Interessen und jede Neugier des Bretagne-Besuchers kommt im Reiseführer nicht zu kurz.

Und natürlich findet auch die enge Verbindung der Bretonen zu ihrer Bretagne seinen Platz in diesem Buch.

„Viele Bretonen identifizieren sich stark mit ihrer Heimatregion. Dieses allumfassende „Wir-Gefühl“ eint sie über alle regionalen und lokalen Unterschiede hinweg“.

Was sicher eine der Hauptquellen für diese, auch menschlich, ganz besondere Atmosphäre der Region bildet.
In diesem „Land vor dem Meer“ und „Land des Waldes“ in der „oberen und niederen Bretagne“.

Imposante Festungen, altehrwürdige Orte der „Sommerfrische“ wie La Baule oder eben St. Malo, ein „einfacher Urlaub“ reicht zeitlich für all die vielen Möglichkeiten der Entdeckungen gar nicht aus. Was Wunder, bei 27.200 Quadratkilometer Fläche für rund 3,3 Millionen Einwohner und einer lang zurückreichenden Geschichte voller Magie, was das „Ende der Welt“ zum Ärmelkanal hin angeht.

Nordküste, Westküste, Cornouaille, Morbihan und Loire Mündung und Argoat (mit dem Landesinneren) bildet die geographische Gliederung des Reiseführers, in dem nicht nur nackte Daten, sondern auch manche Geschichten über die entsprechenden Orte erzählt werden und so dem Leser die einzelnen Regionen und Orte auch ein Stück emotional in flüssiger Schreibweise vor Augen gestellt werden.

Ergänzt durch Stadtpläne, herausgehobene Besichtigungspunkte, Tipps fürs leibliche Wohl und für Möglichkeiten der Übernachtung bilden dabei den gelungenen Kern dieses Werkes. Das durchweg übersichtlich und klar gegliedert gestaltet ist.

Ein Gewinn für jeden, der die Bretagne gezielt entdecken möchte ebenso, wie eine Hilfe bei der Vorabauswahl für Aufenthalte, um je individuellen Interessen nachgehen zu können.

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