Hans Zengeler Gestorben wird später

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Inhaltsangabe zu „Gestorben wird später“ von Hans Zengeler

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  • Rezension zu "Gestorben wird später" von Hans Zengeler

    Gestorben wird später
    Anne-Kuhlmeyer

    Anne-Kuhlmeyer

    18. January 2011 um 22:51

    Gestorben wird später" ist ein beinahe komischer Roman über das Altern, über das Leben, die Liebe und den Tod; einen unerwarteten, vorfristigen Tod, der kommen könnte, aber nicht gleich, weil dringend noch gelebt werden muss, unspektakulär und selbstverständlich. Josef Bloch kämpft an der Schwelle zum Altwerden mit dem Altwerden. Eine Operation steht ihm bevor und lässt seinen Glauben an die Unendlichkeit des Seins, des Jungseins, ins Wanken geraten. Plötzlich sieht er sich mit Gedanken an das Ende von Wünschen, den Abschied von Träumen und schließlich mit seinem möglichen Tod konfrontiert. Niemand folgt ihm in seinen Befürchtungen. Nur Ira, seine bodenständige Gefährtin und Nichtehefrau, wie er sie nennt, begleitet ihn zugewandt und nicht ohne Humor durch seine Ängste. Das Bezaubernde an diesem Roman ist die Sicht auf das Alltägliche, dem der Autor mit einem Schmunzeln knapp neben dem Schmerzlichen Bedeutung verleiht. Die Geschichte ist in einer eigenwilligen Sprache erzählt mit komischen Wendungen und widersprüchlichen Nebensätzen. Das Absurde und Skurrile kommt irritierend beiläufig daher. Aber am allermeisten ist die Geschichte mit einem liebevollen Blick auf die Besorgnisse und Eigenarten und von Menschen erzählt.

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  • Rezension zu "Gestorben wird später" von Hans Zengeler

    Gestorben wird später
    elke_pistor

    elke_pistor

    15. January 2011 um 17:52

    Es ist schon bitter, sich unvermittelt aus der eigenen Scheinwelt der immerwährenden Jugend herausgerissen zu sehen, und unmittelbar mit dem Tod konfrontiert zu werden. All die schönen Mechanismen der hohen Verdrängungskunst greifen nicht mehr, wenn um einen herum die jüngeren, gesünderen und erfolgreicheren Freunde sterben. Da liegt es nah, sich sprichwörtlich an die eigene Nase, oder wie in diesem Fall, an den eigenen Hals zu fassen. So geht es in diesem Buch Josef Bloch. Gefühlter Dreißiger, optischer Mittvierziger, tatsächlicher Endfünfziger. Und es könnte ihm richtig schlecht gehen damit. Dass das nicht so ist, sondern dass die Figur des Josef Bloch sich herrlich selbstironisch reflektiert, sich in all ihrer tragischen Nabelschau nicht selbst dramatisiert, sondern es schafft, sich immer wieder auf ihre eigene kleine Metaebene - im Buch wunderbar visualisiert als eine Rückzugskammer unterm Dach - zurückzuziehen, ist der Sprachgewandheit und dem nonchalanten Wortwitz des Autors Hans Zengeler zu verdanken, der mir als Leserin mal wieder eindeutig klar gemacht hat: Humor ist Wahrheit und Schmerz

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  • Rezension zu "Gestorben wird später" von Hans Zengeler

    Gestorben wird später
    immediator

    immediator

    07. January 2011 um 11:21

    Ein wunderbarer Roman mit Selbstbeobachtungen eines Alternden. Wenn es einer schafft, sich selbst beim Scheitern zuzusehen, mit unangestrengtem Humor statt Selbstmitleid und mit verständigem Blick für die Menschen um sich herum, dann ist das eine seltene Qualität. Der Doppelsinn des Titels sagt schon etwas über den bedachtsamen Umgang des Autors mit der Sprache - mir hat das sehr gefallen.

  • Rezension zu "Gestorben wird später" von Hans Zengeler

    Gestorben wird später
    karen_janssen

    karen_janssen

    05. December 2010 um 17:56

    Josef wird mitten in seinem "jungen" Leben, so wie er es empfindet, plötzlich mit dem Tod und einer eigenen Krankheit konfrontiert. So bricht das Altern mit seinen Folgen unerwartet über ihn herein. Der Autor lässt uns nun teilhaben an der Gefühlswelt des Josef, schwankend zwischen Aufgabe und guten Vorsätzen für die Zeit nach der Überwindung der Krankheit. Dies gelingt Herrn Zengeler mittels einer klaren Ausdrucksweise ohne Benutzung unnötiger Adjektive, allein durch absurd anmutende Gedankengänge und beiläufiger Wortspiele. Man ist als Leser mittendrin dabei und entdeckt nicht nur mit Josef gemeinsam die Liebe zum Leben sondern auch sich selbst, als einen Menschen, der altert und später stirbt.

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