Hans von Trotha Der Englische Garten

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Inhaltsangabe zu „Der Englische Garten“ von Hans von Trotha

Hans von Trotha führt uns durch die Geschichte des Englischen Gartens, eine Geschichte der Befreiung und er zeigt uns die zwölf schönsten Parks. Ein 'Reiselesebuch' für zuhause und unterwegs.

Noch heute werden unsere Vorstellungen von einer schönen Landschaft durch das Bild einer idealen Natur bestimmt, das die Englischen Gärten des achtzehnten Jahrhunderts entwarfen.
Hans von Trothas Reise in die Geschichte des Englischen Gartens führt in zwölf der bedeutensten, originellsten und schönsten Parks Großbritanniens, die man alle noch heute besuchen kann. Unterwegs erfahren wir, wie die neue Gartenkunst aus dem Geist politischer Opposition entstand und was es mit den nachgebauten griechischen Tempeln und gotischen Ruinen auf sich hat.
Das Vorwort gibt einen historischen Abriss der Anfänge des Englischen Gartens, der Anhang einen Überblick über die wichtigsten Nachfolgegärten in Deutschland.
Ob zuhause auf dem Sofa oder auf einer englischen Parkbank: eine Englandkarte, Stiche und Gartenpläne helfen nicht nur der Orientierung, sondern auch der Phantasie.
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  • Rezension zu "Der Englische Garten" von Hans von Trotha

    Der Englische Garten

    BertieWooster

    06. June 2010 um 22:04

    Man darf sich von dem Titel des Buches nicht täuschen lassen. Es geht darin nicht um den Englischen Garten in München. Dieser wird nur am Rande erwähnt. Vielmehr wird dessen originalen Vorbildern im Heimatland der Gartenkunst nachgegangen. Es wird die Geschichte und Entwicklung des englischen Gartentyps erzählt. Ausgehend vom strengen geometrischen barocken französischen Typs, wird gezeigt wie sich die englische Parklandschaft zu einem Gegentypus entwickelte. Dabei zeigt sich, dass es den typischen englischen Garten eigentlich gar nicht gibt. Es liegt aber allen doch etwas Typisches zugrunde. Während der französische Barockgarten politisch den Absolutismus verkörpert, der durch seine geometrischen Formen zeigen wollte, dass er auch die Natur beherrscht, ist der englische Park ein Zeichen der Freiheit, in dem die Natur idealisiert wird. Dabei ist die Gestaltung der Parks auch eng mit Architektur verknüpft. Demzufolge handelt das Buch auch nicht über die Bepflanzung der englischen Parks. Vielmehr wird gezeigt, welches Zusammenspiel zwischen den Gebäuden und der Landschaft beabsichtigt war und welche unterschiedliche Formen es dabei gab, wie z.B. den palladianischen oder den gotischen Stiltypus bei den Gebäuden. Je nach dem musste sich die Landschaft anpassen. Italienisch bei Palladio nachempfundenen Gebäuden, schroff und mystisch bei gotischen Gebäuden. Es wird aber auch gezeigt, welche geistige Grundhaltung den aristokratischen Eigentümern zugrunde lag. Maßgeblich wurde die Gartengestaltung auch von der „Grand Tour“, die junge Adlige durch Europa führte beeinflusst. Insgesamt ein sehr anregendes Büchlein. Da es auch in Deutschland Parks im englischen Stil gibt (diese werden im Anhang aufgeführt), lädt es dazu ein, diese zu besuchen und die Blickwinkel der Landschaftsgärtner und Baumeister nachzuempfinden. Aber man könnte auch nach England fahren und dort die beschriebenen Gärten besuchen.

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