Hansjörg Schertenleib Das Regenorchester

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Inhaltsangabe zu „Das Regenorchester“ von Hansjörg Schertenleib

"Vom Loslassen und Leben lernen." Die Welt Nachdem seine Frau gegangen ist, lebt ein Schriftsteller allein in seinem Haus in Irland. Da begegnet er Niamh, einer sechzigjährigen Irin, die ihn zum Chronisten ihres Lebens macht. Sie führt ihm die Wunder des alten, untergegangenen Irland vor Augen und erzählt ihm von ihrer verlorenen Liebe. Voller Poesie und mit großer Sprachkunst erzählt Hansjörg Schertenleib eine unerhörte Liebesgeschichte. "Ein überraschend lebensbejahender Roman." Berner Zeitung

Trotz der geringen Seitenzahl war dieses Buch für mich lang und weilig ,leider

— JuliB

Wunderbare, melancholische Erzählung, die den Leser mitnimmt in die irische Landschaft und Seele - sehr lesenswert

— knacks1965

Wunderschön beschriebenes Stückchen Welt, in der wir selbst entscheiden können, ob es uns glücklich macht.

— Buchperlenblog

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  • Das Regenorchester

    Das Regenorchester

    JuliB

    22. July 2017 um 15:09

    Dieses Buch wurde mir von jemandem empfohlen, weil ich Irland mag und ab und an auch eine Schwäche für literarisch schön geschriebene Bücher habe. Oder sagen wir, für etwas, das mehr in die anspruchsvollere Richtung geht. Das Regenorchester fällt ganz sicher in beide Kategorien und trotzdem war es nicht so ganz meins. Ein von seiner Frau verlassener Schweizer Autor trifft auf dem Weg der Rückbesinnung auf das eigene Glück die 62jährige Irin Niamh, die ihm schlussendlich ihre Lebensgeschichte erzählt, bevor sie am Ende des Buches an Krebs das Zeitliche segnet. mäßig spannend, die Ich-Perspektive war überhaupt nicht meins und als dann auch noch Krebs hinzukam, war das Buch eigentlich für mich gelaufen. Ansonsten schreibt Hansjörg Schertenleib eigentlich nicht schlecht, aber "Das Regenorchester" war dann doch nicht meins. 3 von 5 Sternen  

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  • Forgive - Forget - Remember

    Das Regenorchester

    Buchperlenblog

    08. September 2016 um 14:34

    Das Regenorchester von Hansjörg Schertenleib fiel mir zufällig in einer Buchhandlung in die Hände. Das Cover zeigt die beeindruckende Landschaft Irlands.Von Anfang an fesselte mich der Schreibstil des Autors, trieb mich von Seite zu Seite, ohne aufblicken zu wollen, ohne das leider recht dünne Büchlein aus der Hand legen zu wollen. "Sean" der Schweizer und die Irin Niamh, ein ungleiches Menschenpaar, lernen sich kennen, als beide am Abgrund des eigenen Lebens stehen. Wir hören zusammen mit Sean Niamhs Lebensgeschichte, während er damit beginnt, sein Leben ohne seine Exfrau fortzusetzen. Anfangs erscheinen beide Geschichten ungleich, aber mit jeder neuen Seite wird klarer, dass beide von Liebe und Verlust handeln, wie man mit Fehlern abschließt und trotzdem glücklich werden kann.Das Ende ist kein typisches, überkitschtes Happy-End. Aber es ist, wie es das Leben zeichnet.

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  • Lesenswert!

    Das Regenorchester

    Samtpfote

    22. April 2016 um 23:09

    Inhalt: Sean heisst eigentlich nicht Sean, aber Niamh nennt ihn Sean. Und weil Niamh die einzige Person ist, mit der Sean wirklich viel zu tun hat, bleibt er bei diesem Namen. Er hat auch niemand in seinem Leben, der ihn anders nennen könnte. Seine Frau hat ihn verlassen und der Papagei, den sie mit ihm verlassen hat, spricht nur ein paar Worte Schweizerdeutsch. Während er über Geschichten brütet, erzählt im Niamh ihm eine viel grössere Geschichte, eine Geschichte, die nur das Leben schreibt. Ihr Leben, ihre Liebesgeschichte. Sean lernt die Frau immer besser kennen, er zeichnet ihre Geschichte auf Tonband auf und bringt sie, sobald er zu Hause angekommen ist, auf Papier. Nach und nach merkt er, dass er von Niamh und ihren Erfahrungen lernen kann und versucht, sein eigenes Leben wieder ein wenig zu ordnen. Meine Meinung: Dieses Buch habe ich auf eine Empfehlung hin gekauft und auch darum, weil mir das Cover so gut gefallen hat. Ich mag es sehr, wenn Geschichten leise und poetisch erzählt werden. Es geht zwar um ganz grosse Gefühle, Angst, Verlust, Liebe, Schmerz und zerbrechliches Glück. Aber trotzdem wirkt die Stimmung im Buch nie aufgeregt oder zu Tode betrübt. Es ist viel mehr so, als würde man Niamh selber zuhören. Als würde man hören, wie sie mit ruhiger Stimme und der Zigarette zwischen den Lippen schon fast sachlich ihr Leben ausbreitet. Sie bleibt fast immer in diesem Plauderton, weil sie zu viele Schmerzen ertragen musste. Nun kann sie die Emotionen nicht mehr an sich heran lassen und erzählt lieber von einem neutralen Standpunkt aus. Und wenn die Emotionen stärker werden, während dem sie erzählt und sich erinnert, dann schickt sie Sean nach Hause oder fragt ihn nach seinem Leben. Die Personen: Schon wieder habe ich es mit einer gebrochenen Männerfigur zu tun. Das scheint dieses Jahr mein Thema zu sein. Sean ist aber nicht verzweifelt gebrochen, sondern vor allem betäubt. Während er Niamhs Geschichte lauscht und sich Gedanken zu seinem eigenen Leben und seiner Beziehung macht, ist er immer wieder gezwungen, sich zu strukturieren. Anfangs ist seine einzige Struktur, dass er das Haus verlassen und zu Niamh gehen muss. Später beginnt er, Ordnung zu schaffen in seinen Gedanken, in seinen Gefühlen und in seinem Alltag. Niamh ist eigentlich genau gleich wie Sean, aber sie ist gleichzeitig das genaue Gegenteil von Sean. Während er durch sie angeregt damit beginnt, seine Scheidung zu verarbeiten, hat sie ihr ganzes Leben lang darauf gewartet, ihre Geschichte zu erzählen. Sie befreien sich nun aber zusammen und nur mit der Hilfe des Gegenübers von ihrem Schmerz. Gemeinsam gelingt es ihnen, über ihre Gefühle zu sprechen und doch muss jeder für sich mit seinen Verletzungen klar kommen. Die Handlung: Auch wenn das Ende ein wenig absehbar war, was in dieser Geschichte keine Rolle spielt und auch kein Minuspunkt ist, gefiel mir die Handlung sehr, sehr gut. Ich fand es vor allem spannend, dass immer zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit hin und her gependelt wurde. So erfuhr man nach und nach eine Etappe aus Niamhs Leben und parallel dazu immer einen Schritt, den Sean in seinem Leben nach der Scheidung nach vorne machte. Meine Empfehlung: Ich kann dieses Buch von ganzem Herzen weiter empfehlen. Es eignet sich für wahre Literaturliebhaber, die nicht immer nur Tempo, Action und grosses Drama brauchen, sondern für Fans von poetischen Erzählungen und zerbrechlichen Konstrukten. Zusätzliche Infos: Autor: Hansjörg Schertenleib Taschenbuch: 228 Seiten Verlag: atb Sprache: Deutsch ISBN 978-3-7466-2571-3

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  • Ein Leben

    Das Regenorchester

    Saphir610

    10. January 2016 um 22:54

    Von seiner Frau verlassen lebt ein Schriftsteller, er bekommt den Namen Sean, nun allein in seinem Cottage in Irland. Dann trifft er auf Niamh, einer sechzigjährigen Irin, die ihm ihre Geschichte erzählt, von dem Irland ihrer Kindheit und ihrer großen Liebe. Niamh hat ihre ganz eigene Art, sicherlich auch durch ihr Leben entstanden. Sean ist immer mehr an ihrer Seite und unterstützt sie, schreibt nicht nur ihre Geschichte auf. Bereits die ersten Seiten dieses Romans haben mir gut gefallen und machten Lust auf mehr über Niamh und Sean zu lesen. Hier hat der Autor eine ganz einfühlsame, packende Geschichte aufgeschrieben. Es passieren ganz normale Dinge, Niamh und Sean treffen sich immer öfter, und Niamh erzählt, sie fahren ans Meer. Der Autor hat hier was ganz berührendes geschrieben, als Leser war ich gepackt von der Geschichte und sie hat mich ergriffen. Besonders zum Ende, wo Sean so sehr für Niamh da ist. Vielleicht auch, weil mir einiges bekannt vor kommt, was emotional mehr auslöste. Was ist das Leben, der Sinn, die Liebe, woher kommt die Kraft weiter zu machen? 230 Seiten, die voll sind vom Leben. Ein ganz toller Schreibstil. Vielleicht sind die englischen Sätze, irischen Redewendungen für Leser, die kein Englisch können ein wenig irritierend, aber wahrscheinlich soll es in diesem Buch genau so sein, da sonst da typisch irische nicht bewusst wird. "I will forgive and forget, but I will remember".

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  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    claudiaausgrone

    18. January 2012 um 22:02

    Die beiden ineinander verflochtenen Geschichten haben mir jeweils sehr gut gefallen und auch das Gesamtkunstwerk. Schertenleib erzählt ruhig, mit feiner Ironie.

  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    Sabrina D

    23. April 2011 um 11:09

    Der Schriftsteller Sean wird von seiner Frau verlassen. Bei einsamen Wanderungen lernt er die Irin Niamh kennen, die ihm ihre Lebensgeschichte erzählt. Eine tiefe Freundschaft entsteht
    Fazit: EIn leises, schön zu lesendes Buch

  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    Babscha

    27. January 2011 um 23:05

    „Heillos ist nicht, wenn man sich der Vergangenheit erinnert, heillos ist nur, wenn man sich nach ihr sehnt. Dann wird die Gegenwart zur Qual, zur Hölle.“ - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Zwei Lebenswege kreuzen sich. Hier der namenlose Schweizer Schriftsteller mittleren Alters, den es vor sechs Jahren ins County Donegal nach Irland verschlagen hat, und der jetzt, betrogen und von seiner Frau wegen eines Anderen verlassen, die Tage orientierungslos in seinem Cottage verstreichen lässt, dort Niamh Mc Ginty, eine vierundsechzigjährige Irin, dort geboren und ebenfalls allein und zürückgezogen lebend. Ihn hat sie sich auserwählt, er soll ihre bewegte Lebensgeschichte erfahren und sie, quasi als Selbstzweck, festhalten. Und so kommt es. In ruhiger Erzählweise und ausgeprägter Empfindung für die Schönheit und Eigenwilligkeit der irischen Landschaften und ihrer Bewohner erfährt der Leser vom Leben einer geradlinigen, warmherzigen, starken und positiven Frau, die, 1940 geboren, mit sieben Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen und mit problematischen Eltern ins Leben startet und trotz einiger Enttäuschungen und Schicksalsschläge bereits in jungen Jahren an sich wächst und nie den Mut verliert. Parallel zu diesem rückblickenden Erzähltstrang wechselt das Buch regelmäßig zu den heutigen Geschehnissen in Donegal, öffnet behutsam die Gedankenwelten der beiden Hauptprotagonisten und beschreibt sehr gefühlvoll deren sich entwickelnde eigentümliche Beziehung zueinander. Und so wie sich zum Ende hin die Dinge für Niamh schicksalhaft und unabänderlich entwickeln, gelingt es ihrem Gegenpart, nach seinem innerlichen trennungsbedingten Absturz aus der intensiven Verbindung zu dieser Frau und ihrer Geschichte intensive neue Kraft und positive Energie für sein künftiges neues Leben zu schöpfen. Der Autor hat mit seinem kleinen feinen Buch zwar das Rad der Beziehungsdramen nicht neu erfunden, schafft es aber, den Leser mitzunehmen auf eine ehrliche, sehr gefühlvolle und nie kitschig wirkende Reise in die Herzen zweier interessanter, sympathischer Charaktere.

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  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    Clari

    21. January 2011 um 17:57

    Etwas mühsam beginnt die Geschichte, in der ein erst kürzlich von seiner Frau verlassener Autor heftig um sein inneres Gleichgewicht ringt. Er ist Schweizer und lebt seit einigen Jahren in Irland. Hier hin hatte es ihn mit seiner Frau verschlagen in der Hoffnung, die Ehe retten zu können. Nun hat sie ihn doch verlassen, und er weiß so recht nichts mit sich anzufangen. Beobachtungen in der freien Natur, ein morgendlicher Lauf in der frischen Luft, --er irrt von einem Anlauf zum nächsten, um seine Gedanken zu sammeln. Dabei trifft er die seltsame Irin Niamh, die ihm ihre Geschichte erzählen will, eine Liebesgeschichte. Sie ist um die sechzig Jahre alt und bewohnt ein kleines verwunschen gelegenes Haus, in das sie ihn zum Gespräch und Tee bittet. Man kann sich gut in die Lage des Protagonisten versetzen: in die etwas lustlosen und halbherzigen Versuche, aus der Leere und dem Zustand des Verlassenseins herauszufinden, die seine Kräfte binden und ihn lähmen. Da kommt Niamh gerade recht, um ihn aus seiner Lethargie zu befreien! Ob sie zusammen finden werden? Mit einer leisen Melancholie, die auch schon seinen Roman „ Der Antiquar „ auszeichnet, beginnt Schertenleib seine Erzählung aus Irland, in der es um Liebe geht, um Abschied, Trauer und Neubeginn. Das Land mit seiner wilden Landschaft, dem Schnee und dem tropfenden Regen, dessen Töne die melancholisch pessimistischen Gedanken des Icherzählers begleiten, bietet den richtigen Rahmen für die Gemütslage von Sean. In vielen gemeinsamen Stunden beim Tee berichtet Niamh über sich, ihre Familie und ihr Land. Hier ist man gut katholisch, es riecht nach Heu, die Armut ist überall zu spüren, und doch lieben die Menschen ihre Heimat. Niamh hat aus der Armut zwar herausgefunden aber tiefe Wunden an ihrer Seele durch einen ungetreuen und schwachen Liebhaber erlitten. Ihr Weg führte sie zuerst nach London und von dort nach Deutschland, wo sie eine Ersatzheimat bei einer liebevollen Familie und eine Freundin fürs Leben fand. Ihre Erlebnisse von damals bis heute bestimmen den Inhalt der Geschichte. Schertenleib trifft den richtigen Ton, um ein ganzes Land mit seiner herben Schönheit und die Menschen mit ihren Neigungen und eigenwilligen Charaktereigenschaften zu beschreiben. Die beiden Lebensgeschichten von Sean und Liamh überlappen sich, begegnen sich und trennen sich wie in einem Reigen. Niamh hat nach schweren Jahren zu sich gefunden und Sean, wie sie ihn nennt, konnte von ihren Gedanken und Einsichten profitieren. Er ist ein guter Zuhörer und sie eine wunderbare Erzählerin. Dass auch der traurigsten Geschichte Hoffnung und Möglichkeiten für einen Neuanfang inne wohnen, das kann man aus dieser kleinen und poetisch fein erdachten Geschichte lernen!

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  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    Lesegenuss

    05. January 2011 um 18:16

    Der Autor war mir bis dahin völlig unbekannt und ich habe das Buch gekauft aufgrund seines Titels und des Klappentextes. Klappentext Irland sollte für einen Schweizer Schriftsteller zu einem Fluchtpunkt werden, zu dem Ort, an dem seine Frau und er ihre Liebe lebten. Doch nun sitzt er betrogen in seinem Haus. Da begegnet ihm Niamh, eine sechzigjährige Irin, die ihn zu sich einlädt, um ihn zum Chronisten ihres Lebens zu machen. Niamh reißt ihn aus seiner Trauer und führt ihm die Wunder des alten, untergegangenen Irland vor Augen. Mit betörend schönen Worten nimmt sie ihn mit auf die Reise zurück zu ihrer vielköpfigen Familie, zu ihrer deutschen Freundin, ihrer traurigen, verlorenen Liebe - und sie zeigt ihm eine andere Seite der Musik, die Musik des Regens, die man nur in Irland hören kann. Bald wird er zu ihrer Vertrauten und kann sich auf ihr letztes großes Geheimnis einlassen, das ihm nicht nur alles abverlangt, sondern ihm auch einen Weg in die Zukunft weist. Es wurde meinen Erwartungen nicht gerecht, nein eigentlich hat es mich sehr enttäuscht. Zumal ich schon vieles über Irland gelesen habe und ich mir mehr davon versprochen hatte. Schertenleibs Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Der Wechsel zwischen seiner Lebensgeschichte und der von der älteren Niamh bedarf mancher Wiederholung vorheriger Seiten. Die Geschichte beginnt sehr mühsam, Lethargie breitet sich aus, Melancholie. Zu viele Selbstzweifel von Sean. Die einsame, alte Frau, die ihm ihre Lebensgeschichte erzählt, lebt mit dem Ziel vor Augen: Bevor sie stirbt, will sie das er alles aufschreibt. Und vielleicht hat sie auch den Hintergedanken dabei, dass er Sean seinen Verlust überwindet und einen neuen Anfang macht. Es wird nach einer gewissen Zeit langweilig und man überlegt, das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Die Person Sean, nein ich fand keinen Faden zu ihr. Ich hatte mir einfach mehr von diesem Buch versprochen. Gehört zu meinen Flops, bzw. ein Buch was ich nach mehrfachen Ansätzen erst zu Ende gelesen habe. Schade, denn ich liebe Irland mit allem Drum und Dran.

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  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    Dupsi

    07. October 2010 um 17:41

    Nachdem ein Schriftsteller von seiner Frau verlassen wurde, und sich nach Irland zurückgezogen hat, trifft er auf Niamh, eine sechzigjährige Irin. Sie bittet ihn, ihre Geschichte aufzuschreiben. Eine Geschichte, die unglaublich schön ist. In die man sich wunderbar hineinversetzen kann. Die Geschichte eines Lebens vor der Kullisse Irlands. Ein Land, dass ich definitiv noch besuchen werde. Ich konnte mich wunderbar in die Zeit hineinversetzen. Schertenleib schafft es, dass man vollkommen in die Geschichte eintaucht, begeistert von der wundervollen Sprache, von einer leisen Melancholie, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Wunderschön! Sollte man unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    gina_mayer

    05. August 2010 um 11:23

    Ein Schriftsteller, der trauert, weil er von seiner Frau verlassen wurde. Eine alte Frau, die auf ihr Leben zurückblickt und sich an ihre eigene unglückliche Liebesgeschichte erinnert. Zwei gebrochene Herzen, ein tröstliches Ende - und zu allem Überfluss spielt das Ganze auch noch in Irland. Das klingt ziemlich rührselig, und das ist es auch. Aber Hansjörg Schertenleibs Sprache macht alles trotzdem gut. Er schreibt so wunderbar, dass man das irische Gras riecht, den Wind spürt, das Meer rauschen hört und den Regen sowieso. Er schreibt so schön, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ich war vorher noch nie in Irland, aber jetzt schon

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  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    hexlein

    18. February 2010 um 21:17

    Ein Schriftsteller in Irland, schweizer Abstammung, von seiner Frau verlassen. Lernt eine ältere Irin, Niamh, kennen. Die beiden freunden sich an. Es entsteht eine Freundschaft, in deren Verlauf Niamh dem Schriftsteller ihre Lebensgeschichte erzählt. Es ist ein leises Buch, der stille Bericht einer Freundschaft, die schließlich mit dem Sterben Niamhs endet. Ich habe dieses Buch nicht mit allzu großer Begeisterung gelesen, streckenweise war es mir etwas zu langweilig, dann wieder hat es mir sehr gut gefallen. Aber grundsätzlich bietet mir diese Erzählweise doch zu wenig Handlung, um ein solches Buch jeden Tag mit freudiger Erwartung weiterzulesen.

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  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. April 2009 um 12:47

    "Das Regenorchester" verleitet zum Lauschen, Fühlen, Erinnern und Nachdenken. Ein von seiner Frau verlassener Schriftsteller sitzt in seinem Haus in Irland, allein und voller Selbstzweifel und Trauer. Er weiß nicht, wie sein Leben weitergehen soll, da lernt er Niamh, eine ältere Irin, kennen, die ihm ihr bewegendes, unspektakuläres und doch ereignisreiches Leben erzählt. Bald verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft, eine ungewöhnliche und doch starke Verbindung. Niamh ist schwer krank, das weiß sie und sie nutzt ihre Zeit, um Sean, wie sie ihn nennt, ihre Erinnerungen zu erzählen. Diese werden durch ihre Erzählung lebendig; ihre Zeit in Irland, in England und in Deutschland berührt ganz still und leise. Es hat mich sehr gerührt, zu sehen, wie zwei Fremde zu Freunden werden und alles geben, was sie haben, um dem anderen den Augenblick lebenswert zu gestalten. Sean ermöglicht Niamh, sich durch sein Zuhören ihrer Kindheit und ihrer großen aber unglücklichen Liebe zu erinnern; Niamh hilft Sean, seinen Verlust zu betrauern sowie über sein Leben zu reflektieren. Am Ende der melancholischen Geschichte lüftet sich auch das Geheimnis des Regenorchesters, das so nur in Irland zu hören ist. Sean lauscht der Musik seines Lebens und fängt neu an. Hansjörg Schertenleib versteht es, die beiden Leben zu verknüpfen und das in einer schönen klaren und sehr kunstvollen Sprache, die das Herz des Lesers berührt. Es ist wunderbar, wie Schertenleib mit wenigen Worten Großes sagt. Manche Sätze habe ich mehrmals gelesen und mir sogar herausgeschrieben, so wichtig und bedeutend empfand ich ihre Aussagen. Ein Buch, das noch lange nachhallt, wie selten eines zuvor. Ich empfehle dieses wunderbare Buch ausdrücklich allen Leserinnen und Lesern, die für die Schönheit des Moments und des Lebens zu begeistern sind, die sich aber nicht davor scheuen, der Endlichkeit des Lebens sowie der Hoffung und Freude zugleich zu begegnen!

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  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    Stephenie

    04. January 2009 um 12:44

    Nicht schlecht, aber ich habs tortzdem nicht durchgehalten

  • Rezension zu "Das Regenorchester" von Hansjörg Schertenleib

    Das Regenorchester

    yoko

    13. December 2008 um 23:35

    Das Buch ist eine wahre Symphonie für die Seele. So wunderschön geschrieben, dass man sich schnell in die tolle Sprache legt wie auf ein weiches Kissen. Sehr empfehlenswert!

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