Hansjörg Schneider Hunkeler und der Fall Livius

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Inhaltsangabe zu „Hunkeler und der Fall Livius“ von Hansjörg Schneider

Ein Neujahrsmorgen im Elsass: Peter Hunkeler, freigestellter Kommissär für besondere Aufgaben im Kriminalkommissariat Basel, wird aus dem Schlaf geklingelt. Man hat die Leiche eines Schrebergärtners gefunden, der in seiner Hütte erschossen und aufgehängt wurde. Das Opfer ist ein Basler Rentner, aber die Basler Stadtgärten-West liegen auf französischem Gebiet. Das führt zu ständigen Kompetenz-Streitigkeiten zwischen Basler und Elsässer Polizei. Hunkeler ermittelt wieder einmal unbeirrt und auf eigene Faust. Seine Recherche führt ihn ins Emmental und ins Elsass und mitten hinein in ein düsteres Kapitel der europäischen Vergangenheit.

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    Hunkeler und der Fall Livius
    sabisteb

    sabisteb

    06. September 2013 um 18:14

    2008: Hunkeler und der Fall Livius ist ein Hörspiel, welches im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz spielt. Ein Hörspiel mit sehr viel Lokalkolorit und vor alle mit den passenden Dialekten dieser Region, was dieses Höerspiel für Norddeutsche wohl unverständlich machen dürfte. Obwohl ich in dieser Gegend geboren bin und hier lebe und den schweizer und französischen Dialekt recht gut verstehe ist das Hörspiel streckenweise selbst für mich recht anstrengend. Der Fall an sich ist kein wirklicher Reißer. Bei mir kam keine wirkliche Spannung auf, ich habe einfach den Burzug zu der Regio genossen in welcher ich lebe. -------------------------------------- 2013 Nun sind ein paar Jahre vergangen, seit ich das Hörspiel das erte Mal gehört habe. Ich habe in Sachen Rezensionen schreiben dazugelernt. Ich habe viel mehr Hörspiele gehört und meine literarischen Vorlieben erweitert. Ich habe gegonnen, andere Dinge schätzen zu lernen, Komplexität zu würdigen und bin wohl auch einfach älter geworden. 5 Jahre liegen zwischen dem ersten Mal hören und dem aktuellen Durchgang. Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, es überhaupt schon mal gehört zu haben. Mittlerweile habe ich auch etwas mehr Bezug zum ermittelnden Kommissär und weiß, wer Hunkeler ist... Es ist 1. Januar, als Hunkeler in seiner Baseler Wohnung rüde aus dem Schlaf geklingelt wird. Ein Mord wurde in einer Schrebergartenkolonie verübt. Das Opfer wurde erst erschossen und dann noch aufgehängt. Als wäre das nicht schon ungewöhnlich genug, wird die Lage noch dadurch verkompliziert, dass das Opfer ein Deutsch in einer schweizer Schrebergartenkolonie auf französischen Gebiet ist, folglich, die basler Polizisten den Tatort nicht betreten dürfen und die Informationen von den französischen Kollegen einfordern müssen, die nicht begeistert sind, dass ein basler Polizist vor ihnen den Tatort untersucht hat. Ständiges Kompetenzgerangel, misstrauische Zeugen, die nicht mit basler Polizisten reden wollen, führen zu weiteren Spannungen, zu denen noch Rivalitäten zwischen verschiedenen Nationalitäten in der Laubenkolonie, illegale Kleintierhaltung und Zucht und Fleischschmuggel vom Elsass in die Schweiz über geheime Pfade der Laubenkolonie. Es wird für die Ermittler schwer, zu unterscheiden, welche Aktionen von Vandalismus im der Schrebergartenkolonie zum Mord gehören und welche einfach Lokalkolorit sind. Wer war Anton Flückiger wirklich? Wurde er wegen seiner Vergangenheit ermorde oder war es nur ein Streit in der Laubenkolonie? Ich gebe zu, ich kenne die Hunkeler Bücher nicht, ich kenne bisher nur die Verfilmung. Dieses Hörspiel des Schweizer Senders SRF1 aus dem Jahr 2007 hat wenig mit dem Verfilmung zu tun, ist deutlich ausführlicher und vielschichtiger und erzählt irgendwie auch einen komplett anderen Fall, ich gehe daher davon aus, dass das Hörspiel näher am Buch sein dürfte. Wie auch immer, hier werden interessante Fälle ermittelt, die Motive sind nachvollziehbar und die Ermittler sind wirklich nicht darum zu beneiden, herausfinden zu müssen, was jeweils die Ursache für die Morden an Mensch und Tier ist. Leider weiß ich zu wenig über die Geschichte des zweiten Weltkriegs und was damals im Elsass geschah. Wieviel hiervon Tatsache ist wäre interessant zu wissen, leider ging keiner der Moderatoren des schweizer Radios darauf ein. Die Sprecher sind alle sehr gut, alles top Profis, keiner fällt unangenehm auf. Ein weiterer Pluspunkt ist das realistische Sprachgewirr, wie es tatsächlich im Dreiländereck herrscht. Hier wird Schweizerdeutsch, Französisch, Hochdeutsch und Allemanisch gesprochen, teils wechselt die Sprache mitten im Satz, eine babylonisches Sprachgewirr, das das Publikum, für welches das Hörspiel konzipiert ist, also die Menschen des Dreiländerecks um Basel, problemlos verstehen. Ich kann Norddeutschen nur dringend davon abraten sich dieses Hörspiel reinzuziehen, so gut es auch sein mag, viele Passagen werden sie wohl nur mit Schwierigkeiten verstehen können und hier gibt es keine Untertitel wie bei den Verfilmungen. 200 Minuten Spannung bis zum Schluss. Nichts wird absichtlich verschwiegen. Saubere Ermittlung zum miträtseln, so sollen Hörspielkrimis sein.

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  • Rezension zu "Hunkeler und der Fall Livius" von Hansjörg Schneider

    Hunkeler und der Fall Livius
    sabisteb

    sabisteb

    25. August 2010 um 12:01

    Hunkeler und der Fall Livius ist ein Hörspiel, welches im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz spielt. Ein Hörspiel mit sehr viel Lokalkolorit und vor alle mit den passenden Dialekten dieser Region, was dieses Höerspiel für Norddeutsche wohl unverständlich machen dürfte. Obwohl ich in dieser Gegend geboren bin und hier lebe und den schweizer und französischen Dialekt recht gut verstehe ist das Hörspiel streckenweise selbst für mich recht anstrengend. Der Fall an sich ist kein wirklicher Reißer. Bei mir kam keine wirkliche Spannung auf, ich habe einfach den Burzug zu der Regio genossen in welcher ich lebe.

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