Hansjörg Schneider Hunkeler und die Augen des Oedipus

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Inhaltsangabe zu „Hunkeler und die Augen des Oedipus“ von Hansjörg Schneider

Der neue Fall des Kult-Kommissars aus Basel: Ein havariertes Hausboot auf dem Rhein. Ein Theaterskandal. Und ein paar alte Rechnungen. Hansjörg Schneiders Hunkeler-Krimis sind Bestseller, vier von ihnen wurden mit Mathias Gnädinger in der Hauptrolle verfilmt.

Fazit: Ein mäßig spannender Krimi, der weniger Wert auf die Ermittlung an sich, sondern mehr auf seinen Protagonisten und dessen Umfeld legt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Hunkeler und die Augen des Oedipus" von Hansjörg Schneider

    Hunkeler und die Augen des Oedipus
    Bellexr

    Bellexr

    10. November 2011 um 11:28

    Hunkeler und das Theater . Kurz vor der Pensionierung ermittelt Hunkeler an einem rätselhaften Fall. Das Hausboot eines bekannten Basler Theaterintendanten liegt havariert im Rhein. Von dem Bootsbesitzer keine Spur. Ist er nur für ein paar Tage verschwunden, hat er Selbstmord begangen oder wurde er gar ermordet? Hunkeler beginnt in den Kreisen des Theaters zu ermitteln. . Sehr gemächlich beginnt Hansjörg Schneider seinen mittlerweile 8. Band um seinen Basler Kommissär Peter Hunkeler. Den Schwerpunkt legt der Autor eindeutig auf seinen Protagonisten und dessen Privatleben, die Ermittlungen sind eher nur Nebenschauplatz. Sehr ausführlich geht Hansjörg Schneider auf die Basler Theaterszene wie auch auf die Stadt und deren Menschen an sich ein. . Dies nimmt meiner Meinung nach zu viel Raum ein und nimmt dadurch ziemlich die Spannung aus dem Krimi beziehungsweise lässt kaum welche aufkommen. Wobei die Geschichte sehr gut durchdacht, schlüssig und durchaus auch unterhaltsam umgesetzt ist. . Der Erzählstil ist eindeutig seinem kurz vor der Pensionierung stehenden Protagonisten angepasst und wirkt durchweg sehr ruhig, souverän und nachdenklich. Alle Charaktere sind klar herausgearbeitet, authentisch beschrieben und teilweise wunderbar originell. Fast jede Figur hat so seine kleine Macken, was mir prima gefallen hat. . Fazit: Ein mäßig spannender Krimi, der weniger Wert auf die Ermittlung an sich, sondern mehr auf seinen Protagonisten und dessen Umfeld legt.

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  • Rezension zu "Hunkeler und die Augen des Oedipus" von Hansjörg Schneider

    Hunkeler und die Augen des Oedipus
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    29. April 2011 um 19:00

    Wo ist Berhard Vetter, der sehr umstrittene Theaterregisseur aus Basel? Auf seinem Hausboot, das an eine Schleuse gespült wurde jedenfalls nicht! Nun hat Kommissar Hunkeler kurz vor der Rente doch noch richtig zu tun. Dieser lebenslustige Pessimist und sympathische, eigenbrötlerische Ermittlaer macht sich auf die Suche nach dem skandaumwitterten Theaterdirektor. Die Recherche führt ihn nicht nur ins Theater, sondern auch ins Hafenmilieu des Rheins mit seinen vielen schillernden, dubiosen Gestalten! Für alle, die bodenständige Krimikost lieben! (BH)

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  • Rezension zu "Hunkeler und die Augen des Oedipus" von Hansjörg Schneider

    Hunkeler und die Augen des Oedipus
    luckyup

    luckyup

    12. April 2011 um 23:08

    Eine interessante Geschichte, die auch die Provokationen des modernen Theaters streift und zu eigenen Gedanken und Urteilen verführt.
    Die Geschichte selber ist gradlinig, mit wenig Schnörkeln und zeigt auch das Leben am Rand der Gesellschaft für Künstler auf dem absteigenden Ast.
    Ein weiterer empfehlenswerter Roman von Hansjörg Schneider für alle, die den realistischen und trockenen Stil mögen.

  • Rezension zu "Hunkeler und die Augen des Oedipus" von Hansjörg Schneider

    Hunkeler und die Augen des Oedipus
    serendipity3012

    serendipity3012

    07. October 2010 um 21:06

    Hunkeler zwischen Polizeiarbeit und Ruhestand „Hunkeler und die Augen des Ödipus“ ist bereits der achte Roman von Hansjörg Schneider um den Schweizer Kommissär. Die vorigen Bände waren mir bei der Lektüre des aktuellen Romans nicht bekannt, zum Verständnis ist dies auch nicht unbedingt nötig, wenn auch die kurz aufeinander folgende Vorstellung vieler Personen im ersten Drittel etwas verwirrend war. Der Theaterintendant Bernhard Vetter verschwindet nach einer Vorstellung, bei der „König Ödipus“ gegeben wurde. Die Inszenierung führte zu einem Eklat, dem Regisseur des Stücks wurden zwei Zähne ausgeschlagen. Hat Vetters Verschwinden seine Ursache in den ganz speziellen Kreisen des Theaters? Oder hat ihn womöglich ein eifersüchtiger Nebenbuhler getötet – Vetter war schließlich eine Liebesbeziehung zu der jungen und attraktiven südamerikanischen Tänzerin Simone eingegangen? Diese Simone jedenfalls ist schon vor Vetter verschwunden… Kommissär Hunkeler hat nur noch 6 Wochen bis zu seiner Pensionierung, ein Umstand, dessen Auswirkungen durch den gesamten Roman hindurch spürbar sind. Während die Basler Polizei sich auf die Suche nach Bernhard Vetter macht, erinnert sich Hunkeler auf der einen Seite an seine Vergangenheit und versucht auf der anderen – mal mehr, mal weniger erfolgreich – sich mit dem Gedanken an die baldige Veränderung anzufreunden. Die Zwiespältigkeit, die die bevorstehende Pensionierung in Hunkeler auslöst, wird gut transportiert, die Depression, in die der Kommissär zeitweilig zu stürzen droht wird glaubwürdig dargestellt und ist berührend. Die betreffenden Stellen gehören zu den besten im Roman. Die Leitung der Untersuchung liegt wegen der bevorstehenden Pensionierung Hunkelers bei seinem Kollegen Madörin. Es kommt zu Spannungen zwischen den beiden. Hunkeler kann es natürlich nicht lassen und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Er begibt sich in die Theaterkreise, zu denen er einst, bevor er die Polizeilaufbahn einschlug, selbst gehört hatte. Seine Erfahrungen aus dieser Phase sind ihm dabei eine gute Hilfe. Er trifft auf einen alternden Schauspieler, dessen beste Zeit hinter ihm liegt, auf einen Regisseur, der durch seine moderne Inszenierung Aufsehen erregt und auf Journalisten, die sich die Wahrheit so drehen, wie sie ihnen am besten passt. Kommissär Hunkeler ist ein sympathischer Protagonist, die Ausführungen zur Theaterwelt und zum Basler Kulturleben sind interessant zu lesen. Die Sprache Schneiders ist schnörkellos wo Schnörkel unangebracht wären. Trotzdem hat mich der Roman nicht richtig fesseln können. Hunkeler ist mir oft fremd geblieben, sein Privatleben wird nur angerissen. Gern hätte ich etwa mehr über die Beziehung zu seiner Frau erfahren. Diese Handlungsstränge werden schnell wieder verlassen. Leider birgt auch die Auflösung des Falls keine großen Überraschungen und verpufft ohne allzu großen Spannungsaufbau. Hier werden viele Themen mit Potential angegangen, aber keins befriedigend weiter geführt. Alles in allem ein solider Krimi um einen sympathischen Helden zwischen Arbeitsleben und Ruhestand.

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