Hansjörg Schneider Silberkiesel

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Inhaltsangabe zu „Silberkiesel“ von Hansjörg Schneider

Die Jagd nach Diamanten, die der Drogenmafia gehören, hält Kommissär Hunkeler in Atem. Ein libanesischer Kurier entledigt sich seiner Ware, bevor die Polizei zugreifen kann. Gefunden werden die Diamanten von einem türkischen Kanalarbeiter, der das ihm zugefallene Glück nicht mehr hergeben will. Doch der Kurier setzt alles daran, sie zurückzuerobern … Mit diesem Fall betritt Kommissär Peter Hunkeler aus Basel die literarische Bühne."

Erzählen, nicht zopfen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Silberkiesel
    Thomson

    Thomson

    03. April 2016 um 15:48

    Klappentext nach LovelyBooks:Die Jagd nach Diamanten, die der Drogenmafia gehören, hält Kommissär Hunkeler in Atem. Ein libanesischer Kurier entledigt sich seiner Ware, bevor die Polizei zugreifen kann. Gefunden werden die Diamanten von einem türkischen Kanalarbeiter, der das ihm zugefallene Glück nicht mehr hergeben will. Doch der Kurier setzt alles daran, sie zurückzuerobern … Mit diesem Fall betritt Kommissär Peter Hunkeler aus Basel die literarische Bühne."Meine Meinung:"Silberkiesel" ist der erste Fall für Kommissär Hunkeler. Ein Kommissar, mit Ecken und Kanten. Einer Lebenspartnerin, aber getrennte Wohnungen. Einer Tochter, die er selten bis nie sieht, seit sie ausgewandert ist. Ansonsten hat er mit dem System, zu dem er ja selbst gehört, seine eigenen Probleme. Trotzdem, oder gerade deswegen, löst er den Fall auf seine eigene Art. Da kann auch sein Vorgesetzter ihn nicht beeinflussen....Ich finde, die verschiedenen Charakteren sind recht gut beschrieben, da ist zum Beispiel der Türke Erdogan Civil, der sein gefundenes Glück nicht mehr hergeben will. Seine Schweizer Lebenspartnerin, die eigentlich anderer Meinung ist, aus Angst, ihn  zu verlieren aber mitspielt. Der Kurier Guy Kayat, der "seine" verloren gegangenen Diamanten wieder beschaffen muss und natürlich Kommissär Peter Hunkeler. Obwohl Hansjörg Schneider doch eher zu den bekannteren Schweizer Autoren gehört, hatte ich doch etwas mühe mit dem Schreibstil. Irgendwie waren meine Erwartungen höher, aber "Silberkiesel" ist ja der erste Fall für Hunkeler und nicht mein letzterBewertung:3 Sterne und Luft nach oben für die weiteren Hunkeler-Fälle

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  • Erzählt, nicht gezopft

    Silberkiesel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. May 2014 um 16:20

    Erfrischend ist es, diesen Krimi zu lesen. Schneider schreibt gegen den Mainstream der deutschsprachigen Krimi-Autoren. Er hat die bis zum Bersten geschundene Zopfdramaturgie nicht nötig. Er kann erzählen, chronologisch, und muss seine Leser nicht verwirren. Seine Figuren sind nicht überschwappt von Psychologismen. Es geht ihm nicht darum,einen gekünstelten Spannungsbogen aufzubauen, bei dem Leser zum Schluss erfahren, dass "der Gärtner der Mörder" war. Die Örtlichkeiten sind echt, man kann sich das selbst anschauen oder in Erinnerung holen, wenn man sie kennt. Soziale Gegebenheiten spart er nicht aus. Wunderbar, dass es solche Autoren noch gibt.

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  • Eins begonnen... acht gelesen

    Silberkiesel
    ivonio

    ivonio

    11. September 2013 um 11:38

    Hansjörg Schneider hat mir Komissär Hunkeler eine für mich wunderbare Figur geschaffen. Auf Empfehlung eines Kollegen habe ich "Silberkiesel" gelesen. Ein Krimi nach meinem Geschmack! Da geht es nicht primär um die Darstellung der Mordvarianten. Der etwas knorrige, gutgenährte Hunkeler ist viel wichtiger als die "Fälle".

  • Rezension zu "Silberkiesel" von Hansjörg Schneider

    Silberkiesel
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    24. November 2011 um 08:34

    Hans-Jörg Schneider hat mit dem Baseler Kommissär Peter Hunkeler eine literarische Figur erschaffen, die sich in vielem von seinen Kollegen unterscheidet. Eigentlich seit er, mehr aus der Not geboren, diesen Beruf ergriffen hat, weil seine zwischenzeitliche Existenz als Clochard in Paris keine Zukunft hatte, ist er extrem unzufrieden damit. Seine gesellschaftliche Position und politische Haltung stellt ihn eher an die Seite der Kleinen und Schwachen, die aus seiner Sicht der Welt immer bezahlen müssen. Auch in diesem Fall erlebt er wieder, dass die Großen, die vom Verbrechen, hier dem Drogenhandel, profitieren , ungeschoren davonkommen. Das treibt ihn schier zum Wahnsinn, und doch macht er immer weiter. Schneider, der als Autor von Romanen und Dramatiker erfolgreich war, bevor er diese Reihe um Hunkeler schuf, hat einen sehr radikalen Blick auf seine Basler Gesellschaft. Auch in „Silberkiesel" hält er damit nicht zurück, und schafft es, in der Figur des türkischen Saisonniers und Kanalarbeiters Civil Erdogan und seiner Schweizer Freundin Erika Waldis, die an der Kasse eines Supermarktes arbeitet, den kleinen Leuten ein kleines Denkmal zu setzen. Der Roman liest sich spannend. Peter Hunkeler ist eine sympathische Figur, der sich auch in seinem fortgeschrittenen Alter nicht anpassen will, und es doch immer wieder muss, will er nicht untergehen. Man kann die weiteren Bücher der Reihe um diesen Kommissar, die nun der Diogenes Verlag verlegt nur empfehlen.

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